Stu­dio­büh­ne Bay­reuth zeigt „Vater“ von Flo­ri­an Zeller

„Ich habe das Gefühl, dass ich alle mei­ne Blät­ter ver­lie­re, eins nach dem andern.“

André ist ein Mann Anfang 80. Er lebt allein in sei­ner Woh­nung und wird von sei­ner Toch­ter Anne besucht und betreut. Lang­sam ver­än­dert sich sei­ne Welt – Sachen ver­schwin­den, Gesich­ter, Orte und Zeit­ab­läu­fe ver­wi­schen, sind nicht mehr genau zuzu­ord­nen und es über­kom­men ihn Gefüh­le der Angst und Bedro­hung. Eine frem­de Frau drängt ihm Medi­ka­men­te auf, sei­ne Uhr ver­schwin­det, ein frem­der, unaus­steh­li­cher Typ hat sich in sei­ner Woh­nung ein­ge­ni­stet und brät dort in See­len­ru­he ein Hühnchen.

Der Autor Flo­ri­an Zel­ler führt den Zuschau­er in Andrés Gefühls­welt. Wir erle­ben Andrés schlei­chen­de Krank­heit aus sei­ner Per­spek­ti­ve, durch­le­ben sei­nen Zustand emo­tio­nal mit.

Zuneh­mend stellt sich auch uns die Fra­ge: was ist Rea­li­tät, was Krank­heit, Wahn, Wunsch­vor­stel­lung? Aus­ge­zeich­net mit dem Prix Moliè­re 2014 als BESTES STÜCK.

Spiel­dau­er 105 Minu­ten. Kei­ne Pause.

VATER

von Flo­ri­an Zeller

WA-Pre­miè­re: 9. Okto­ber 2021 um 20 Uhr im Studio

  • 14., 20., 26. Oktober
  • 12., 13., 18., 25., 27. November 
    • jeweils um 20.00 Uhr
  • 10., 24. Okto­ber 7. November 
    • jeweils um 17.00 Uhr
  • Regie: Anja Dechant-Sundby
  • Büh­ne und Kostü­me: Ruth Pulgram
  • Licht: Ronald Kropf
  • Cel­lo: Anne Christoph
  • Es spie­len: Hei­ke Hart­mann, Clau­dia Iber­le, Mar­tin Kelz, Flo­ri­an Kolb, Wolf­ram Ster

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