Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 27. Sep­tem­ber 2021

Bun­des­tags­wahl 2021: Ergeb­nis­se im Wahl­kreis 242 Erlangen

Kreis­wahl­lei­ter Tho­mas Ter­nes hat am Sonn­tag­abend um 23:30 Uhr im Rat­haus das vor­läu­fi­ge End­ergeb­nis der Bun­des­tags­wahl im Wahl­kreis 242, zu dem neben der Stadt Erlan­gen, der Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt sowie die Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Uehl­feld (Land­reis Neu­stadt a.d. Aisch/​Bad Winds­heim) gehö­ren, bekannt­ge­ge­ben. Dem­nach zieht Ste­fan Mül­ler mit 35,2 Pro­zent der abge­ge­be­nen Stim­men erneut als Direkt­kan­di­dat in den Bun­des­tag ein. Als stärk­ste Par­tei setz­te sich die CSU mit 28,9 Pro­zent der Zweit­stim­men durch.
Die Wahl­be­tei­li­gung lag bei 83,0 Pro­zent. Ins­ge­samt stimm­ten 155.353 Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler ab.

Das Ergeb­nis im Überblick:

Erst­stim­me (Direkt­man­dat):

  • Ste­fan Mül­ler (CSU): 35,2 %
  • Mar­ti­na Stamm-Fibich (SPD): 20,7 %
  • Chri­sti­an Beß­ler (AfD): 6,9 %
  • Ralf Schwab (FDP): 6,7 %
  • Tina Prietz (GRÜ­NE): 19,4 %
  • Anna-Cari­na Häus­ler (FREIE WÄH­LER): 5,1 %
  • Chri­sti­an Sta­del­mann (ÖDP): 1,3 %
  • Ste­fan Mül­ler (Die PAR­TEI): 1,7 %
  • Jür­gen Purz­ner (PIRA­TEN): 0,8 %
  • Richard Straub (MLPD): 0,1 %
  • Tor­sten Weber (die­Ba­sis): 1,7 %
  • Adam Kunst­mann (AKB): 0,1 %
  • Rüdi­ger Kalup­ner (Ange­la and I are here to crea­te …): 0,1 %
  • Susan­ne Henig (Kli­ma­li­ste): 0,2 %

Zweit­stim­me:

  • CSU: 28,9 %
  • SPD: 19,5 %
  • AfD: 7,0 %
  • FDP: 10,4 %
  • GRÜ­NE: 20,2 %
  • DIE LIN­KE: 3,7 %
  • FREIE WÄH­LER: 4,6 %
  • ÖDP: 0,7 %
  • Tier­schutz­par­tei: 0,9 %
  • BP: 0,1 %
  • Die PAR­TEI: 0,8 %
  • PIRA­TEN: 0,4 %
  • NPD: 0,1 %
  • V‑Partei3: 0,1 %
  • Gesund­heits­for­schung: 0,1 %
  • MLPD: 0,0 %
  • DKP: 0,0 %
  • die­Ba­sis: 1,3 %
  • Bünd­nis C: 0,1 %
  • III. Weg: 0,0 %
  • du.: 0,0 %
  • LKR: 0,0 %
  • Die Huma­ni­sten: 0,1 %
  • Team Toden­hö­fer: 0,3 %
  • UNAB­HÄN­GI­GE: 0,2 %
  • Volt: 0,3 %

Eine detail­lier­te Über­sicht der Ergeb­nis­se ein­schließ­lich der abso­lu­ten Stim­men sowie einer Dar­stel­lung der Ergeb­nis­se nach Gebie­ten kann unter www​.erlan​gen​.de/​b​u​n​d​e​s​t​a​g​s​w​a​h​l​2​021 abge­ru­fen werden.

Janik bei LIBOS-Sitzung

Am Mitt­woch, 29. Sep­tem­ber, kommt um 18:00 Uhr das Land­kreis­über­grei­fen­de inter­kom­mu­na­le Bünd­nis Ost­ast StUB (LIBOS) im Bür­ger­saal der Gemein­de Herolds­berg zu sei­ner näch­sten Sit­zung zusam­men. Auf der Tages­ord­nung ste­hen unter ande­rem Berich­te zum aktu­el­len Pla­nungs­stand der Stadt-Umland-Bahn (StUB) und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zum StUB-Ost­ast. Für die Stadt Erlan­gen nimmt Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik an der Sit­zung teil.

Klei­ne Mei­ster grei­fen nach den Sternen

Unter dem Mot­to „Dem Him­mel so nah! Stern­bil­der krat­zen, tapen und model­lie­ren“ grei­fen die Klei­nen Mei­ster am Sams­tag, 2. Okto­ber, von 10:00 bis 12:30 Uhr im Kunst­pa­lais nach den Ster­nen. Nach einer gemein­sa­men Besich­ti­gung der Aus­stel­lung „Devan Shi­moy­a­ma. All The Rage“ – der Künst­ler liebt Ster­ne – krat­zen, tapen oder model­lie­ren die teil­neh­men­den Jun­gen und Mäd­chen ihr eige­nes Sternbild.
Teil­nah­me ab sechs Jah­ren. Kosten 5 Euro (inklu­si­ve Ein­tritt und Mate­ri­al). Anmel­dung unter: info@​kunstpalais.​de oder tele­fo­nisch unter 09131 862621.

Forum Ener­gie infor­miert zur PV-Offen­si­ve Erlangen

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung von Pho­to­vol­ta­ik: Das Forum Ener­gie des Nach­hal­tig­keits­bei­rats Erlan­gen infor­miert am Sams­tag, 2. Okto­ber, in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr am Info­stand an der Ecke Nürn­ber­ger Straße/​Güterhallenstraße (vor Café Bras­se­rie) zu Fra­gen der Pho­to­vol­ta­ik-Nut­zung. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie auch Gewer­be­trei­ben­de erhal­ten aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen aus Experten-Hand.

Ver­ant­wort­li­che der im Forum mit­ar­bei­ten­den Orga­ni­sa­tio­nen ste­hen zu per­sön­li­chen Gesprä­chen bereit und infor­mie­ren über För­der­pro­gram­me, Ange­bo­te der Bür­ger­en­er­gie­ge­nos­sen­schaft EWERG eG zu Pacht- und Mie­ter­strom, zur Sam­mel­be­stel­lungs­ak­ti­on von Stecker­so­lar­ge­rä­ten des Ener­gie­wen­de ER(H)langen e.V. und vie­les mehr. Auch die Ener­gie­be­ra­tung der Erlan­ger Stadt­wer­ke AG, Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter des IHK-Gre­mi­ums Erlan­gen, der Sie­mens AG und der Uni­ver­si­tät sind vor Ort. Dar­über hin­aus sind auch Expo­na­te, wie ein Bal­kon­so­lar­mo­dul sowie eine Schau­ta­fel zu Ana­ly­sen der Lebens­dau­er von Pho­to­vol­ta­ik-Modu­len des Zen­trums für Ange­wand­te Ener­gie­for­schung zu sehen.

Erlan­gen und Jena fei­ern gemein­sam am 3. Oktober

Seit 1998 bege­hen Erlan­gen und Jena gemein­sam den Tag der Deut­schen Ein­heit. In die­sem Jahr fin­den die Fei­er­lich­kei­ten wie­der in Erlan­gen statt – mit bis zu 150 Gästen aus der Part­ner­stadt. Beim Fest­akt am Sonn­tag, 3. Okto­ber, um 11:00 Uhr im Redou­ten­saal spricht Pfar­rer Chri­sti­an Diet­rich, ehe­ma­li­ger Beauf­trag­ter des Frei­staats Thü­rin­gen für die Sta­si­un­ter­la­gen, zum The­ma „Wider­stand und Men­schen­wür­de“. Umrahmt wird die Ver­an­stal­tung von einem Kul­tur­pro­gramm, das Jugend­li­che aus Erlan­gen und Jena gestal­ten. Schon vor­her, bereits um 10:00 Uhr, begin­nen die bei­den Sport­tur­nie­re, wo in den Dis­zi­pli­nen Tisch­ten­nis (Fran­co­ni­an Inter­na­tio­nal School) und Vol­ley­ball (Drei­fach­hal­le am Euro­pa­ka­nal) Teams aus den Part­ner­städ­ten gegen­ein­an­der antre­ten. Am Nach­mit­tag gibt es zwei Ter­mi­ne im E‑Werk, um 14:00 Uhr einen Poe­try Slam-Work­shop nicht nur für Jugend­li­che, und um 14:30 Uhr das belieb­te Knei­pen­quiz mit Big Kev. Eben­falls ab 14:30 Uhr ist in Anwe­sen­heit des Künst­lers Jörg Amo­nat die Aus­stel­lung „Wür­de­men­schen“ zu sehen, die bereits in Jena gezeigt wur­de. Um 17:00 Uhr dann geht das Fest­pro­gramm mit einer öku­me­ni­schen Andacht in St. Mat­thä­us zu Ende, die Gemein­de­pfar­rer Chri­sti­an Düfel, Chri­sti­an Diet­rich aus Jena und Dekan Micha­el Pflaum hal­ten. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung des Got­tes­dien­stes über­neh­men Kan­to­rin Susan­ne Hart­wich-Düfel und Klaus Wege­ner aus Jena. Ver­ab­schie­det wer­den die Gäste von Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik nach der etwa ein­stün­di­gen Andacht auf dem Platz der Ein­heit, wo eine Tafel ent­hüllt wird, die auf die zehn Jah­re zurück­lie­gen­de Ent­ste­hung eines part­ner­schaft­li­chen Kunst­wer­kes auf dem Platz hinweist.Eine Anmel­dung zu den Pro­gramm­punk­ten ist nicht not­wen­dig, es gilt aller­dings über­all die 3G-Regel. Es müs­sen also alle geimpft, gene­sen oder gete­stet sein, um teil­neh­men zu dürfen!
Das aktua­li­sier­te Pro­gramm ist unter www​.erlan​gen​.de/​j​ena abrufbar.

Impf­zen­trum: Bis­her 336.541 Imp­fun­gen durchgeführt

In der Stadt Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt wur­den in der 38. Kalen­der­wo­che 3.156 Coro­na-Schutz­imp­fun­gen durch­ge­führt. Davon ent­fal­len 1.870 Imp­fun­gen auf das Impf­zen­trum in der Erlan­ger Sedan­stra­ße sowie auf Son­der­ak­tio­nen und Ein­rich­tun­gen, 1.160 Imp­fun­gen wur­den bei Haus­ärz­tin­nen und Haus­ärz­ten und 126 in Kli­ni­ken in Stadt und Land­kreis vor­ge­nom­men. Somit wur­den ins­ge­samt seit Beginn (KW 53/2020) 336.541 Imp­fun­gen in Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt ver­ab­reicht. Ins­ge­samt haben 168.556 Per­so­nen die Zweit­imp­fung erhal­ten und damit den vol­len Schutz (Quo­te voll­stän­di­ger Schutz: 66,9 Pro­zent). Die­se Zah­len ent­hal­ten auch die Imp­fun­gen von klei­ne­ren und mitt­le­ren Betrie­ben, die unter­stüt­zend durch das Impf­zen­trum durch­ge­führt wur­den, sowie betrieb­li­che Imp­fun­gen durch nie­der­ge­las­se­ne Ärz­tin­nen und Ärz­te. Zu den Imp­fun­gen, die durch ange­stell­te Betriebs­ärz­tin­nen und Betriebs­ärz­te bzw. betriebs­ärzt­li­che Dien­ste unab­hän­gig vom Impf­zen­trum durch­ge­führt wur­den, lie­gen der Stadt Erlan­gen kei­ne voll­stän­di­gen Zah­len vor.

Die Stadt Erlan­gen betreibt das gemein­sa­me Impf­zen­trum für Erlan­gen (kreis­frei) und den Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt. Es befin­det sich in den Räu­men des ehe­ma­li­gen Inter­sport Eisert in Erlan­gen (Nägels­bach-/Sedan­stra­ße). Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​i​m​p​f​z​e​n​t​rum.

Stadt schreibt Stra­te­gie zur Schaf­fung von Wohn­raum fort

Die Schaf­fung von aus­rei­chend bezahl­ba­rem Wohn­raum bleibt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für die Stadt Erlan­gen. Die Stadt­ver­wal­tung hat des­halb das Stra­te­gie­pa­pier „Ent­wick­lung von neu­em Woh­nungs­bau in Erlan­gen“ fort­ge­schrie­ben. Das Papier zeigt auf, wie in den näch­sten fünf Jah­ren rund 500 Woh­nun­gen jähr­lich ent­ste­hen kön­nen. Der spar­sa­me Umgang mit Flä­chen nach dem Grund­satz Innen- vor Außen­ent­wick­lung und die Nut­zung vor­han­de­ner Infra­struk­tur blei­ben dabei wich­ti­ge Ziele.„Wir gehen davon aus, dass die Bevöl­ke­rung in Erlan­gen durch Zuzü­ge wei­ter­hin wächst und dass auch die Zahl der Haus­hal­te zunimmt“, erläu­tert Pla­nungs- und Bau­re­fe­rent Josef Weber. Zwi­schen 2014 und 2019 sei es gelun­gen, die Zahl der Woh­nungs­neu­bau­ten auf rund 500 pro Jahr zu stei­gern. Die­se Mar­ke will die Stadt auch in den kom­men­den Jah­ren halten.Dennoch ver­än­dern sich die Rah­men­be­din­gun­gen. Der­zeit wer­den die letz­ten gro­ßen inner­städ­ti­schen Brach­flä­chen mit Poten­zi­al ent­wickelt. Wie das Stra­te­gie­pa­pier aus­führt, gewin­ne es des­halb an Bedeu­tung, Flä­chen in Nach­kriegs­sied­lun­gen sen­si­bel zu akti­vie­ren, ein­zel­ne Grund­stücke bes­ser aus­zu­nut­zen aber auch Stell­platz­an­la­gen oder ein­ge­schos­si­ge Gewer­be­bau­ten zu über­bau­en. Über das Stadt­ge­biet ver­teilt könn­ten zudem in gerin­gem Umfang auch neue Woh­nun­gen in Bau­lücken ent­ste­hen. In der Außen­ent­wick­lung ist vor allem der Abschluss der Ent­wick­lungs­maß­nah­me Erlan­gen West II von Bedeu­tung. Das letz­te Bau­ge­biet der Maß­nah­me wird der­zeit geplant. Vor­ge­se­hen sind hier neue Woh­nun­gen im ver­dich­te­ten Ein­fa­mi­li­en­haus- und Geschoss­woh­nungs­bau. Ein­fa­mi­li­en­häu­ser kön­nen zudem in klei­ne­ren Bau­ge­bie­ten in den Stadt­tei­len ent­ste­hen. Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik beton­te, dass es um qua­li­ta­ti­ves Stadt­wachs­tum gehe. „Gutes Woh­nen ist bezahl­bar, es ist hoch­wer­tig geplant und wer­tet Quar­tie­re auf. Gutes Woh­nen bezieht aber auch von Anfang an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein und schafft durch gut gestal­te­te Betei­li­gungs­pro­zes­se die not­wen­di­ge Akzep­tanz.“ Weil die Mög­lich­kei­ten, Wohn­raum zu schaf­fen, begrenzt sind, müs­se der Blick in die Zukunft gewei­tet wer­den, heißt es in dem Stra­te­gie­pa­pier. Vor die­sem Hin­ter­grund hat der Stadt­rat bereits beschlos­sen, eine Dis­kus­si­on über die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung der Stadt Erlan­gen anzu­sto­ßen und ein Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept (Master­plan) auf­zu­stel­len. Das nun fort­ge­schrie­be­ne Stra­te­gie­pa­pier soll die­sem Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept nicht vor­grei­fen, son­dern viel­mehr die Lücke bis zu des­sen Vor­lie­gen schließen.

Wei­te­re Fahr­rad­stra­ßen in Erlangen

Mit­ar­bei­ter des städ­ti­schen Bau­hofs haben in den ver­gan­ge­nen Wochen wei­te­re Fahr­rad­stra­ßen im neu­en und ein­heit­li­chen Stil in der Huge­not­ten­stadt mar­kiert und her­ge­stellt. Die Bayernstraße/​Pommernstraße und die Leip­zi­ger Stra­ße sind ab jetzt in einem prä­gnan­ten und ein­heit­li­chen Bild als Fahr­rad­stra­ße wahr­nehm­bar. „Eigent­lich hat­ten wir im Jahr 2021 nur die Fahr­rad­stra­ße Bay­ern­stra­ße und Leip­zi­ger Stra­ße im Arbeits­pro­gramm“, so Josef Weber, Refe­rent für Pla­nen und Bau­en, „aber durch eine geschick­te Kom­bi­na­ti­on mit der Fahr­bahn­decken­erneue­rung und durch die fle­xi­ble Arbeits­wei­se unse­rer eige­nen Mit­ar­bei­ter des städ­ti­schen Bau­ho­fes konn­ten wir zusätz­lich auch die Fahr­rad­stra­ße Schron­feld und die Lan­ge Zei­le mit umset­zen.“ Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik: „Erlan­gen ist Fahr­rad­stadt. Rad­fah­ren hat nicht nur lan­ge Tra­di­ti­on in unse­rer Stadt, es ist heu­te ein wich­ti­ger und fester Bestand­teil der All­tags­mo­bi­li­tät. Im inner­städ­ti­schen Ver­kehr ist das Rad unschlag­bar. Rad­ver­kehrs­för­de­rung hat daher in Erlan­gen hohe Prio­ri­tät. Wir wol­len Rad­fah­ren noch siche­rer, kom­for­ta­bler und attrak­ti­ver machen. Mit der Initia­ti­ve Rad­ent­scheid Erlan­gen haben wir den Zukunfts­plan Fahr­rad­stadt ent­wickelt und damit ein wei­te­res star­kes Signal für den Rad­ver­kehr gesetzt. Dar­in ver­pflich­ten wir uns, dem Rad­ver­kehr als umwelt­freund­li­ches und kli­ma­scho­nen­des Ver­kehrs­mit­tel der Wahl mehr Bedeu­tung zuteil­wer­den las­sen und deut­li­che Inve­sti­tio­nen in den Rad­ver­kehr zu tätigen“.

Auf Basis des Zukunfts­plans „Fahr­rad­stadt Erlan­gen“ sol­len pro Jahr jeweils zwei Fahr­rad­stra­ßen neu mar­kiert und beschil­dert oder auch neu aus­ge­wie­sen wer­den. Ab 2023 dann mit ver­stärk­tem Per­so­nal auch drei pro Jahr. Das hat­te der Stadt­rat in die­sem Jahr beschlos­sen. Vor­ran­gi­ges Ziel der Mar­kie­rung und Beschil­de­rung der Fahr­rad­stra­ßen ist es, sie als wich­ti­ge Ele­men­te im Rad­ver­kehrs­netz für alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den bes­ser erkenn­bar zu machen
Bestand­tei­le der Erlan­ger Fahr­rad­stra­ßen sind z.B. rote Strei­fen in den Sei­ten­be­rei­chen, rote Ein­fär­bun­gen an Gefah­ren­stel­len wie Kreu­zun­gen, gespickt mit Pik­to­gram­men, die auf kreu­zen­den Rad­ver­kehr hin­wei­sen sowie Beschil­de­rung und Pik­to­gram­me an den Zu- und Aus­gän­gen, um den Ver­kehrs­teil­neh­men­den mehr Platz einzugestehen.„Das Beson­de­re an einer Fahr­rad­stra­ße ist die Rege­lung des Ver­kehrs“, unter­streicht Josef Weber und führt wei­ter aus: „In den Fahr­rad­stra­ßen sind die Rad­fah­ren­den die­je­ni­gen, die Prio­ri­tät haben und Haupt­nut­zer sind.“ Auch das Neben­ein­an­der­fah­ren ist aus­drück­lich erlaubt. Der moto­ri­sier­te Indi­vi­du­al­ver­kehr (Pkw, Motor­rad) ist ledig­lich „Gast“, sofern ein Zusatz­zei­chen dies zulässt. Anson­sten sind ande­re Fahr­zeu­ge außer Fahr­rä­dern und Elek­tro­kleinst­fahr­zeu­gen ver­bo­ten. Ein Über­ho­len von Rad­fah­ren­den ist den­noch erlaubt, sofern der Min­dest­ab­stand von 1,50 m und die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung ein­ge­hal­ten wer­den. Der Rad­ver­kehr darf nicht gestört wer­den. Eine Fahr­rad­stra­ße ist gene­rell auf Tem­po 30 begrenzt. Die Zie­le einer Fahr­rad­stra­ße sind weni­ger Bela­stung durch Lärm und Abga­se, mehr Sicher­heit für Rad­fah­ren­de bei hoher Rei­se­ge­schwin­dig­keit und das posi­ti­ve Signal an alle, Rad­fah­ren­de wer­den als Ver­kehrs­teil­neh­men­de wert­ge­schätzt. Den­noch gilt auch hier die Devi­se, dass alle Ver­kehrs­teil­neh­mer respekt­voll mit­ein­an­der umge­hen sollen.

Bau­block Fuch­sen­gar­ten – Schul­stra­ße: Zie­le für eine städ­te­bau­li­che Weiterentwicklung

Der Bau­block zwi­schen Fuch­sen­gar­ten und Schul­stra­ße liegt in einem histo­risch wert­vol­len, sen­si­blen Bereich ober- und unter­halb der denk­mal­ge­schütz­ten Stadt­mau­er. Inner­halb des Bau­blocks besteht sei­tens der Stadt Inter­es­se an einer bau­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung hin­sicht­lich Nut­zung, Dich­te und Bau­ge­stal­tung – nicht zuletzt, weil eini­ge der Grund­stücke dort städ­te­bau­li­che Miss­stän­de auf­wei­sen. „An einer städ­te­bau­lich sehr wert­vol­len Stel­le in unmit­tel­ba­rer Nähe des geschütz­ten Ensem­bles Alt­stadt domi­nie­ren ver­sie­gel­te Flä­chen und Gara­gen. Wir wol­len hier ein Stück Stadt­re­pa­ra­tur ansto­ßen“, erläu­tert Pla­nungs- und Bau­re­fe­rent Josef Weber. Um die Zie­le für die städ­te­bau­li­che Wei­ter­ent­wick­lung des Bau­blocks zu kon­kre­ti­sie­ren, wur­de ein Block­kon­zept mit ver­schie­de­nen Ent­wick­lungs­sze­na­ri­en erar­bei­tet. Auf des­sen Grund­la­ge soll aus Sicht der Ver­wal­tung der Bebau­ungs­plan geän­dert bzw. für den Bereich süd­lich der Schul­stra­ße mit städ­te­bau­li­chen Zie­len neu auf­ge­stellt wer­den. Die­sem Vor­ge­hen hat der Umwelt- Ver­kehrs- und Pla­nungs­aus­schuss des Erlan­ger Stadt­rats zugestimmt.Zu die­sen Zie­len zäh­len unter ande­rem das Auf­wer­ten und Erleb­bar­ma­chen der erhal­te­nen histo­ri­schen Struk­tu­ren (ins­be­son­de­re der Stadt­mau­er), das Ermög­li­chen der bau­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung der Grund­stücke, das Auf­wer­ten der nörd­li­chen Alt­stadt hin­sicht­lich einer Bele­bung durch öffent­li­che und pri­va­te Ein­rich­tun­gen (Kul­tur, Geschäf­te, Gastro­no­mie, etc.) und des nord­west­li­chen Stadt­ein­gangs in die histo­ri­sche Alt­stadt (v.a. Umfeld Fuch­sen­gar­ten / Fuch­sen­wie­se) oder das Schaf­fen kur­zer und attrak­ti­ver Wege zur und inner­halb der Alt­stadt. Vor die­sem Hin­ter­grund ste­hen aus Sicht der Ver­wal­tung fol­gen­de Schrit­te an: Abstim­mung mit den Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mern im betref­fen­den Gebiet, Betei­li­gung der Öffent­lich­keit und des Stadt­teil­bei­ra­tes Innen­stadt sowie Vor­be­rei­tung der Ände­rung des Bebauungsplans.

Kli­ma­bud­get: Anträ­ge noch bis zum 1. Okto­ber möglich

Seit dem 1. Juli gibt es in Erlan­gen das Kli­ma­bud­get, mit dem Kli­ma­pro­jek­te zu 100 Pro­zent geför­dert wer­den. Anträ­ge kön­nen noch bis zum 1. Okto­ber gestellt wer­den. Das For­mat ist spe­zi­ell für Stadt- und Orts­tei­le ent­wickelt wor­den und soll Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ermu­ti­gen und finan­zi­ell unter­stüt­zen, eigen­stän­dig Pro­jek­te und Akti­vi­tä­ten für den Kli­ma­schutz auf loka­ler Ebe­ne anzu­sto­ßen. Ins­ge­samt ver­gibt die Stadt 65.000 Euro für gemein­nüt­zi­ge Kli­ma­schutz­pro­jek­te. Antrags­be­rech­tigt sind alle Ver­ei­ne, Initia­ti­ven und Bür­ger ab 14 Jah­ren. Nach einer kur­zen Prü­fung zur grund­sätz­li­chen Mach­bar­keit und zur Erfül­lung der Antrags­kri­te­ri­en in der Stadt­ver­wal­tung ent­schei­det der zustän­di­ge Orts- bzw. Stadt­teil­bei­rat, wel­che Pro­jek­te eine För­de­rung erhalten.Informationen zur Antrag­stel­lung gibt es unter www​.erlan​gen​.de/​k​l​i​m​a​b​u​d​get. Fra­gen beant­wor­tet das Kli­ma-Team im Umwelt­amt: klimabudget@​stadt.​erlangen.​de / 09131 – 86 2330.

Spen­den­ak­ti­on zugun­sten von Ärz­te ohne Gren­zen im Impf­zen­trum ER/ERH

Im Impf­zen­trum Erlan­gen/Er­lan­gen-Höchstadt wur­den im Zeit­raum April bis Sep­tem­ber Spen­den für Ärz­te ohne Gren­zen gesam­melt. Der Impuls für die­se Spen­den­ak­ti­on kam von den Mit­ar­bei­ten­den des Impf­zen­trums, da vie­le Impf­lin­ge den Wunsch äußer­ten, aus Dank­bar­keit für die erhal­te­ne Imp­fung etwas zu spen­den. Die Aus­wahl des Ver­wen­dungs­zwecks erfolg­te durch die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Impf­zen­trums. Es wur­den ver­schie­de­ne gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen zur Wahl gestellt, die sich alle­samt auch in der COVID-19-Pan­de­mie enga­gier­ten. Die mei­sten Stim­men erhielt Ärz­te ohne Gren­zen. Die 1999 mit dem Frie­dens­no­bel­preis aus­ge­zeich­ne­te Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on lei­stet in Kri­sen- und Kriegs­ge­bie­ten medi­zi­ni­sche Not­hil­fe, unab­hän­gig von Reli­gi­on, Natio­na­li­tät oder poli­ti­scher Überzeugung.Insgesamt kamen Spen­den in Höhe von 3.510,91 Euro zusam­men, die nun an Ärz­te ohne Gren­zen wei­ter­ge­lei­tet werden.

Ärzt­li­cher Direk­tor des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums begeht 65. Geburtstag

Pro­fes­sor Hein­rich Iro, ärzt­li­cher Direk­tor des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Erlan­gen, begeht am Diens­tag, 28. Sep­tem­ber, sei­nen 65. Geburts­tag. Iro fun­giert zum einen als Direk­tor der Hals-Nasen-Ohren-Kli­nik, die mit dem Coch­le­ar-Implant-Cen­trum zu den größ­ten und renom­mier­te­sten ihrer Art in Deutsch­land zählt. Neben die­ser ver­ant­wor­tungs­vol­len Auf­ga­be steht Iro seit 2009 dem gesam­ten Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum als ärzt­li­cher Direk­tor vor. Anläss­lich sei­nes Geburts­tags erreich­ten Iro auch Glück­wün­sche von Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik.

Stadt­ju­gend­amt sucht Pflegefamilien

Das Stadt­ju­gend­amt sucht drin­gend Bereit­schafts- und Voll­zeit­pfle­ge­fa­mi­li­en. Mit Pla­ka­ten wirbt die Dienst­stel­le um Fach­kräf­te mit einer päd­ago­gi­schen Qua­li­fi­ka­ti­on für die fami­liä­re Bereit­schafts­pfle­ge. Wich­tig sind Freu­de am Zusam­men­le­ben und Erfah­rung mit Kin­dern. Vor­aus­set­zun­gen sind, dass Säug­lin­ge, Kin­der oder Jugend­li­che vor­läu­fig auf­ge­nom­men oder über Tage, Wochen bzw. Mona­te betreut wer­den kön­nen. Der Fach­dienst Voll­zeit­pfle­ge im Stadt­ju­gend­amt bie­tet eine gute Vor­be­rei­tung und Beglei­tung, eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung und Super­vi­si­on. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es tele­fo­nisch unter der Ruf­num­mer 09131 86–2469 bzw. per E‑Mail stadtjugendamt@​stadt.​erlangen.​de.

Am Dorf­wei­her sowie Schlei­hen­weg gesperrt

Von Mon­tag, 27. Sep­tem­ber, bis Sams­tag, 9. Okto­ber, ist die Stra­ße Am Dorf­wei­her und der Schlei­hen­weg in Kos­bach auf­grund einer Neu­an­la­ge für Fern­wär­me gesperrt.

Schel­ling­stra­ße gesperrt

Die Schel­ling­stra­ße ist von Mon­tag, 4. Okto­ber, bis Ende Okto­ber für den Kfz-Ver­kehr voll­stän­dig gesperrt. Grund dafür ist die Umge­stal­tung der Straße.

Keltsch­stra­ße gesperrt

Die Keltsch­stra­ße ist auf Höhe des Anwe­sens 9 von Mon­tag, 4. Okto­ber, bis Frei­tag, 12. Novem­ber, gesperrt. Grund dafür ist die Instand­set­zung eines Kanals. Dar­auf macht das Refe­rat Pla­nen und Bau­en aufmerksam.

Schal­lers­ho­fer Stra­ße sowie Adam-Kraft-Stra­ße gesperrt

Die Schal­lers­ho­fer Stra­ße auf Höhe des Anwe­sens 70 sowie die Adam-Kraft-Stra­ße auf Höhe der Anwe­sen 16–23 sind von Mon­tag, 4. Okto­ber, bis Frei­tag, 12. Novem­ber, gesperrt.Die Grün­de hier­für sind Arbei­ten an einem Gas-Haus­an­schluss und die Netz­er­wei­te­rung. Eine Über­sicht über Stra­ßen­sper­run­gen im Stadt­ge­biet gibt es auf www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.

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