Hof: Start-up-Grün­der dan­ken Digi­ta­lem Grün­der­zen­trum Ein­stein 1 mit Spende

Im Bild v.l. : Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Dr. h.c. Jür­gen Leh­mann, Ober­bür­ger­mei­ste­rin Eva
Döh­la, MdB Dr. Hans-Peter Fried­rich (Vize­prä­si­dent Dt. Bun­des­tag), Dr.-Ing. Andy Gra­del
(Geschäfts­füh­rer BtX Ener­gy), Dr. Jens Löb­us (Geschäfts­füh­rer Digi­ta­les Grün­der­zen­trum „Einstein1“, Tom­my Hof­mann (Geschäfts­füh­rer Hydro­gen Tech­no­lo­gies), Roland Schöf­fel (Land­kreis Wun­sie­del), Iza­bel­la Grac­zyk (Wirt­schafts­för­de­rung Land­kreis Hof), Seba­sti­an Auer (3. Bür­ger­mei­ster Stadt Hof); Foto: Stadt Hof

Hof – Bereits weni­ge Jah­re nach sei­ner eige­nen Grün­dung blickt das digi­ta­le Grün­der­zen­trum „Einstein1“ am Cam­pus der Hoch­schu­le Hof auf eini­ge erfolg­rei­che Fir­men­grün­dun­gen in den unter­schied­lich­sten Berei­chen zurück. Nun woll­ten zwei zufrie­de­ne Jung­un­ter­neh­mer etwas an die Ein­rich­tung zurück­ge­ben und sich so bei den Mit­ar­bei­tern des Einstein1 bedanken.

Bei einer Spen­den­über­ga­be dank­ten sie dem Team des Hofer Grün­der­zen­trums für die kom­pe­ten­te Bera­tung und tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung bei der Eta­blie­rung der jewei­li­gen Unter­neh­men. Unter­des­sen ste­hen vie­le inter­es­san­te Start-up-Ideen in den Start­lö­chern. Die Initia­ti­ve ging von den Grün­dern selbst aus: „Das Einstein1 war ein ganz wich­ti­ger Bau­stein bei unse­ren Über­le­gun­gen aus der Hoch­schu­le Hof her­aus zu grün­den. Ohne das hier vor­han­de­ne Know-How hät­ten wir unse­ren Weg ver­mut­lich nicht in die­ser Form gehen kön­nen. Dafür möch­ten wir uns bedan­ken“, so Dr.-Ing. Andy Gra­del, der sich mit sei­nem Unter­neh­men BtX Ener­gy im Bereich der
netz­dien­li­chen Was­ser­stoff­pro­duk­ti­on aus Bio­gas selbst­stän­dig gemacht hat. Zusam­men mit Tom­my Hof­mann, Grün­der des Start-up-Unter­neh­mens Hydro­gen Tech­no­lo­gies, über­reich­te Dr. Gra­del einen Scheck an Dr. Jens Löb­us, den neu­en Geschäfts­füh­rer des Digi­ta­len Grün­der­zen­trums Einstein1. Die Spen­den­sum­me von 1000 EUR soll allen Grün­dern im Einstein1 zu Gute kom­men. Unter­stüt­zung auf brei­ter Front „Gute Unter­neh­men ent­ste­hen dort, wo man den Men­schen Chan­cen gibt sich zu ent­fal­ten. Das DGZ Einstein1 ist so ein Ort – gemein­sam mit den Star­tU­p­Lab und dem Maker Space der Hoch­schu­le. Hier kön­nen Ideen und sogar neue Kon­zep­te aus­pro­biert wer­den und viel­leicht in Unter­neh­men über­führt wer­den“, so Dr. Jens Löb­us. Vor Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­tem Dr. Hans-Peter Fried­rich, Hofs Ober­bür­ger­mei­ste­rin Eva Döh­la und wei­te­ren Ehren­gä­sten gab Dr. Löb­us schließ­lich einen kur­zen Ein­blick in die Arbeit des Einstein1. Eine gan­ze Rei­he erfolg­ver­spre­chen­der Start-up-Unter­neh­men mit inter­es­san­ten Geschäfts­ideen sei mitt­ler­wei­le hier aktiv.

Unter­neh­me­ri­sche Frei­räu­me schaf­fen In sei­nem Gruß­wort beton­te Dr. Hans-Peter Fried­rich unter ande­rem die Wich­tig­keit unter­neh­me­ri­scher Frei­räu­me, die der Staat sicher­stel­len und so inno­va­ti­ve Jung­un­ter­neh­mer för­dern müs­se. Hofs Ober­bür­ger­mei­ste­rin Eva Döh­la mach­te die Ver­bun­den­heit der Stadt Hof mit dem Digi­ta­len Grün­der­zen­trum deut­lich und freu­te sich, dass nach dem Ein­tritt des neu­en Geschäfts­füh­rers Dr. Löb­us das Team des Grün­der­zen­trums nun wie­der voll­stän­dig sei. Zusam­men sehe man der Zukunft der Start-up-Sze­ne in der Regi­on mit Freu­de ent­ge­gen. Grün­der­kul­tur ver­än­dern Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Dr. h.c. Jür­gen Leh­mann brach­te sei­ner­seits die Freu­de zum Aus­druck, dass es gemein­sam gelun­gen sei, eine erfolg­ver­spre­chen­de Grün­de­r­in­fra­struk­tur in der Regi­on Hoch­schu­le Hof- Uni­ver­si­ty of App­lied Sci­en­ces auf­zu­stel­len. Erfolg­rei­che Unter­neh­mens­grün­dun­gen wie jene von BtX, Hydro­gen Tech­no­lo­gies, aber auch vie­ler ande­rer sei­en hier­für ein star­ker Beleg. Den­noch gel­te es nach wie vor, die deut­sche Grün­der­men­ta­li­tät Stück für Stück zu ver­än­dern: „Wir brau­chen Mut, Opti­mis­mus und es darf kein Schei­tern mehr geben, son­dern nur noch wert­vol­le Erfahrungen.“

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