Gemein­schafts­stu­die des Kli­ni­kums Fich­tel­ge­bir­ge und der OTH Amberg-Wei­den zu bio­me­cha­ni­schen Effek­ten der LAUFMAUS

Logo Klinikum Fichtelgebirge

Auf­rech­te­re Kör­per­hal­tung, kei­ne Ver­span­nun­gen oder Rücken­schmer­zen, ver­bes­ser­te Atmung, mehr Leich­tig­keit und bes­se­rer Lauf­rhyth­mus – vie­le Hob­by­läu­fer sind vom Nut­zen der LAUF­MAUS – einem ergo­no­misch geform­ten Grif­f­ele­ment, das für eine ver­bes­ser­te Hal­tung sorgt – bereits über­zeugt. An der OTH Amberg-Wei­den star­tet nun eine mehr­jäh­ri­ge Gemein­schafts­stu­die mit dem Kli­ni­kum Fich­tel­ge­bir­ge, um die Aus­wir­kun­gen der LAUF­MAUS auf den Bewe­gungs­ap­pa­rat genau­er zu unter­su­chen und die beschrie­be­nen Aspek­te wis­sen­schaft­lich zu quantifizieren.

„Mit der Stu­die wol­len wir die posi­ti­ven Effek­te der LAUF­MAUS, die von Nut­zern schon viel­fach bestä­tigt wur­den, einer umfang­rei­chen Unter­su­chung unter­zie­hen“, erläu­tert Prof. Dr. Ste­fan Ses­sel­mann, Pro­jekt­lei­ter an der OTH Amberg-Wei­den, und kon­kre­ti­siert: „Die Stu­die besteht aus meh­re­ren Pro­jekt­pha­sen, im ersten Schritt arbei­ten wir mit Lauf­an­fän­gern und ana­ly­sie­ren die bio­me­cha­ni­schen Bewe­gungs­ab­läu­fe mit und ohne LAUF­MAUS auf einem Lauf­band. Damit schaf­fen wir sozu­sa­gen die Basis für wei­te­re Pro­jekt­pha­sen.“ Im wei­te­ren Ver­lauf sind umfang­rei­che­re Unter­su­chun­gen mit ambi­tio­nier­ten Läu­fern geplant, um nicht nur den Sofort-Effekt, son­dern auch lang­fri­sti­ge Aus­wir­kun­gen auf die Lei­stungs­fä­hig­keit und den Lauf­stil mes­sen zu können.

Die Teilnehmer der ersten Projektbesprechung (v. l. n. r.): Projektmitarbeiter Christopher Fleischmann, Prof. Dr. Stefan Sesselmann, Projektleiter an der OTH Amberg-Weiden, Doctor-medic Michael Turcanu, Oberarzt am Klinikum Fichtelgebirge, Christian Wolf, Athletiktrainer, Prof. Dr. Alexander Schuh, Wissenschaftlicher Leiter am Klinikum Fichtelgebirge, Dr. Horst Schüler, Erfinder der LAUFMAUS, Dr. Philipp Koehl, Ärztlicher Direktor am Klinikum Fichtelgebirge, Irina Leher, Projektmitarbeiterin sowie Bernd Urban senior und junior, Sanitätshaus Urban & Kemmler

Die Teil­neh­mer der ersten Pro­jekt­be­spre­chung (v. l. n. r.): Pro­jekt­mit­ar­bei­ter Chri­sto­pher Fleisch­mann, Prof. Dr. Ste­fan Ses­sel­mann, Pro­jekt­lei­ter an der OTH Amberg-Wei­den, Doc­tor-medic Micha­el Turca­nu, Ober­arzt am Kli­ni­kum Fich­tel­ge­bir­ge, Chri­sti­an Wolf, Ath­le­tik­trai­ner, Prof. Dr. Alex­an­der Schuh, Wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter am Kli­ni­kum Fich­tel­ge­bir­ge, Dr. Horst Schü­ler, Erfin­der der LAUF­MAUS, Dr. Phil­ipp Koehl, Ärzt­li­cher Direk­tor am Kli­ni­kum Fich­tel­ge­bir­ge, Iri­na Leher, Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin sowie Bernd Urban seni­or und juni­or, Sani­täts­haus Urban & Kemmler

Nut­zen über den Sport hinaus

„Wir und ins­be­son­de­re unser Pro­jekt­part­ner, die sport­me­di­zi­ni­sche Abtei­lung am Kli­ni­kum Fich­tel­ge­bir­ge, sind außer­dem sehr an den all­ge­mei­nen Aus­wir­kun­gen auf den Bewe­gungs­ap­pa­rat inter­es­siert“, so Prof. Ses­sel­mann. Denn ein wei­te­res Ein­satz­ge­biet der LAUF­MAUS, abseits vom Sport, ist bei Pro­ble­men und Beschwer­den des Bewe­gungs­ap­pa­rats, zum Bei­spiel nach Ver­let­zun­gen, Krank­hei­ten oder durch Fehlstellungen.

So war es auch eine schwer­wie­gen­de Ver­let­zung des Erfin­ders, die den Anstoß zur Ent­wick­lung der LAUF­MAUS gab: Dr. Horst Schü­ler, Sport- und All­ge­mein­me­di­zi­ner sowie Osteo­path, ent­wickel­te das Grif­f­ele­ment nach­dem er merk­te, dass sich sein Bewe­gungs­spiel­raum durch eine Ent­la­stungs­po­si­ti­on der Arme deut­lich verbesserte.

Dr. Phil­ipp Koehl, Ärzt­li­cher Direk­tor am Kli­ni­kum Fich­tel­ge­bir­ge, erläu­tert dazu: „Die­ser Aspekt der LAUF­MAUS, ist für uns als Kli­ni­kum natür­lich beson­ders inter­es­sant. Des­halb freu­en wir uns auf die fol­gen­de Zusam­men­ar­beit mit der OTH Amberg-Wei­den und sind gespannt auf die Aus­wer­tung der ersten Stu­di­en­ergeb­nis­se.“ Die Details für die auf meh­re­re Jah­re ange­leg­te Stu­die wur­den bei einer ersten Pro­jekt­be­spre­chung an der OTH Amberg-Wei­den fest­ge­setzt. Neben den Betei­lig­ten des Kli­ni­kums Fich­tel­ge­bir­ge und der Hoch­schu­le, haben dar­an der Erfin­der Dr. Horst Schü­ler sowie Bernd Urban seni­or und juni­or vom Sani­täts­haus Urban & Kemm­ler in Wei­den teil­ge­nom­men, die eben­falls medi­zi­nisch-tech­ni­sches Inter­es­se an der LAUF­MAUS haben. Außer­dem war auch Chri­sti­an Wolf dabei, Mit­glied im Ath­le­tik­trai­ner­stab des Deut­schen Eis­hockey Bun­des. Die­ser wird das Pro­jekt auch aus Gesichts­punk­ten des Lei­stungs- und Brei­ten­sports fach­lich unterstützen.

Pro­ban­den gesucht

Für die erste Pro­jekt­pha­se wer­den aktu­ell Lauf­an­fän­ger als Pro­ban­den gesucht. Inter­es­sier­te kön­nen sich per Email an Chri­sto­pher Fleisch­mann (c.​fleischmann@​oth-​aw.​de) wen­den, um mehr Details zu erfahren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.