Aktu­el­les vom SKC Eggolsheim

2. Damenmannschaft des SKC Eggolsheim
2. Damenmannschaft des SKC Eggolsheim

2. Damen­mann­schaft holt trotz Bahn­de­fekt die ersten bei­den Tabellenpunkte

Nach ein­ein­halb Jah­ren coro­nabe­ding­ter Spiel­pau­se freu­te sich die 2. Damen­mann­schaft rie­sig auf das erste Spiel der neu­en Sai­son der Bezirks­ober­li­ga gegen SKC Adler Eichen­hüll und sicher­te sich mit 3116 zu 3031 Holz die ersten bei­den Tabellenpunkte.

Die erste Par­tie war von Ner­vo­si­tät stark geprägt und so brach­te es Bess­ler Sil­via auf soli­de 511 Holz, Schramm Simo­ne dage­gen nur auf schwa­che 487 Holz. Zum Glück ging es den Geg­ne­rin­nen (468/465 Holz) nicht anders und so gin­gen den­noch die ersten bei­den Mann­schafts­punk­te nach Eggols­heim und man hat­te sich zudem ein klei­nes Holz­kon­to erarbeitet.

Im Mit­tel­paar kämpf­te Lie­berth Kath­rin (494 zu 508 Holz), ver­lor aber die ersten drei Sät­ze und damit auch den Mann­schafts­punkt. Frie­de Hel­ga hader­te stark mit sich und blieb mit 474 zu 537 Holz weit unter ihren Mög­lich­kei­ten. So war die Par­tie mit 2:2 Mann­schafts­punk­ten wie­der ausgeglichen.

Eggols­heim setz­te im Schluss­paar jetzt mit Haß­fur­ther Manue­la und Helm­reich San­dra auf die stärk­sten Spie­le­rin­nen der 1. bzw. 2. Damen­mann­schaft. Nach 30 Wurf gab es einen Bahn­de­fekt und so wur­de die Par­tie nach kur­zer Unter­bre­chung auf 2 Bah­nen zu Ende gespielt. Kei­ne leich­te Situa­ti­on für alle Sport­ler. Aber auch dies konn­te Haß­fur­ther und Helm­reich nicht aus der Fas­sung brin­gen und sie erziel­ten bären­star­ke 576 zu 524 Holz bzw. 574 zu 529 Holz.

Glück­lich und sicht­lich erleich­tert fass­te die Mann­schafts­füh­re­rin Bess­ler Sil­via die Par­tie zusam­men: „Lan­ge Pau­se, lan­ges Spiel, aber am Ende ist alles gut!“ Alle Betei­lig­ten hof­fen jetzt, dass die Sai­son auch zu Ende gespielt wer­den kann.

1. Jugend: Erstes Aus­wärts­spiel ein Wahn­sinns­spiel! – Max Ber­ger 561! Marie Will 544! Enri­co Lache 577!

1. Jugend macht ein überragendes und unerwartet Topspiel

1. Jugend macht ein über­ra­gen­des und uner­war­tet Topspiel

Das auf der Ein­tracht Bahn so eini­ges mög­lich ist, weiß man ja – was unse­re Kids aber da ver­an­stal­te­ten war erste Klas­se! Nicht nur von den Ergeb­nis­sen aus, auch der Team­spi­rit wird ganz groß geschrie­ben. Zu Beginn leg­te Max Ber­ger los wie die Feu­er­wehr und kata­pul­tier­te sich auf 152 Holz! Nach dem Wech­sel waren es schier unglaub­li­che 301 Holz! Mit dem über­ra­gen­den Ergeb­nis von 561 Kegel ging der Punkt deut­lich an die Gäste. Moritz Rohr­mo­ser auf den Neben­bah­nen mach­te sei­ne Sache ordent­lich und kämpf­te sich bis zum Schluss auf gute 176 Holz. Zur Halb­zeit der 120 Wurf gab er den Staf­fel­stab an Patri­cia Först wei­ter. Ihr mach­te eine klei­ne Ver­let­zung etwas Pro­ble­me, den­noch konn­te sie mit 192 Holz überzeugen.

Nun ruh­ten die Hoff­nun­gen auf dem bewähr­ten Schluss­ge­spann Enri­co Lache und Marie Will. Der Vor­sprung der Gast­ge­ber betrug fast 120 Holz, bei 1:1 SP, was sehr schwer auf­zu­ho­len schien. Will war anfangs sicht­lich etwas ver­krampft, was sich aber mit lau­fen­der Spiel­zeit löste. Kon­stant gute Durch­gän­ge tru­gen sie auf star­ke 544 Holz, den SP und sogar +90 Holz. Lache ging hoch­mo­ti­viert ans Werk und spiel­te gleich einen ful­mi­nan­ten Durch­gang (160). Über 145/147 und 125 Holz lief er beim Tages­be­st­ergeb­nis von sehr star­ken 577 ein!

Das Spiel war gedreht, die Punk­te ein­ge­sackt und nur noch Freu­de bei den Kids und dem laut­star­ken Anhang.

Am mei­sten freu­te die Trai­ner Jonas Mau­sers Geste, der bei Max Ber­gers 2.Durchgang von sich aus dar­um bat, Ber­ger wei­ter­spie­len zu las­sen! DAS WAR GANZ GROSS!!!

Abschlie­ßend die Mei­nung von Ber­ger zum Spiel: „Gut“ – damit unter­trieb er doch gehörig 😉

1. Her­ren: Aus­wärts­spiel beim Favo­ri­ten lan­ge offen gehal­ten – 1.Männer ver­passt knapp das 4:4

Lan­ge hielt man die Ober­al­tert­hei­mer am Ran­de eines Unent­schie­dens, was dann aber beim vor­letz­ten Wurf zu Gun­sten der Gast­ge­ber ent­schie­den wurde.

Im Start bot der SKC 67 den in bestechen­der Form befind­li­chen Andi Graf auf. Über einen klas­se 2. Durch­gang (161) konn­te er an sei­nem Gegen­spie­ler dran­blei­ben, der aber einen Sahnetag erwisch­te. Letzt­lich ging das Duell deut­lich an den KCO, Andi konn­te trotz­dem mit guten 560 Holz über­zeu­gen. Neben­an spiel­te sein Part­ner Chri­sti­an Will anfangs etwas ver­hal­ten, stei­ger­te sich aber und konn­te sei­nen Geg­ner zumin­dest ärgern.

Der Favo­rit lag damit nun schon mit 70 Holz/​2SP deut­lich in Front. Das zu ändern war die Auf­ga­be des Duos Mar­kus Hausner/​Enrico Lache. Der Young­ster des SKC Lache bekam eine har­te Nuss zu knacken, war aber sofort on fire. Die ersten 3 Sät­ze gin­gen jeweils sehr knappp aus, so dass es mit 1:2 für Enri­co vor dem letz­ten Durch­gang stand. Eine ganz star­ke Vor­stel­lung im letz­ten Satz sicher­te den Gästen den ersten MP und das Eggols­hei­mer Eigen­ge­wächs bestand die Feu­er­tau­fe mit Bra­vour (548Holz). Eine kla­re Sache deu­te­te sich zwi­schen Mar­kus und J.Frey an, da Mar­kus sou­ve­rän die ersten bei­den Durch­gän­ge gewann. Zwar ging Nr. 3 an den KCO, doch Eggols­heim schlug im letz­ten zurück und ein wei­te­rer MP konn­te ein­ge­sackt wer­den (Mar­kus mit guten 579 Holz).

Die Vor­zei­chen vor dem letz­ten Duell waren klar: für ein Unent­schie­den muss­ten bei­de Punk­te ein­ge­fah­ren wer­den – zum Sieg brauch­te man viel Über­holz. Mar­co Edel­mann star­te­te gut, zeig­te trotz eini­ger Wack­ler Top-Moral und gewann gleich bei­de SP. Über kon­stant star­ke Durch­gän­ge gewann er 3SP und konn­te sich sei­ner guten 561Holz erfreu­en. Einen Mann­schafts­punkt zu holen gestal­te­te sich für Kai an die­sem Tag als extrem schwie­ri­ges Unter­fan­gen. Der Ein­ser-Keil wirk­te bei ihm wie ein Magnet und er muss­te sich im Abräu­men jedes Mal weit nach oben kämp­fen. Mit Hil­fe des sehr guten Räu­m­er­geb­nis­ses (194) blieb er an sei­nem Geg­ner dran. Kai brauch­te auf die letz­ten Wür­fe einen guten Anwurf, um noch ein­mal aufs vol­le Bild zu kom­men. Lei­der gelang ihm das nicht und ein schwie­ri­ger vor­letz­ter Wurf brach­te die Ent­schei­dung zu Gun­sten der Heimmannschaft.

Ins­ge­samt war das eine gute Mann­schafts­lei­stung der Egger­bach­ta­ler, die sich sehr teu­er ver­kauf­ten und dem Favo­ri­ten die Stirn boten.

„Rie­sen­stim­mung in der Bude, ein span­nen­des Spiel und eine klas­se Bahn waren die Zuta­ten für einen tol­len Kegel­tag.“ so Star­ter Chri­sti­an zusammenfassend.

Seli­na Parzefall

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