Bay­reuth: Nach Mord­dro­hun­gen und Ver­ge­wal­ti­gungs­an­kün­di­gun­gen im Nacht­wahl­kampf mel­den sich jetzt die Grü­ne Jugend zu Wort

Stel­lung­nah­me zu Bedro­hun­gen und Belei­di­gung gegen die GRÜ­NEN JUGEND Bay­reuth im Nacht­wahl­kampf am 17. Sep­tem­ber 2021

In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag hat die GRÜ­NEN JUGEND Bay­reuth auf der Stra­ße und in den Knei­pen Bay­reuths Fly­er ver­teilt und zur anste­hen­den Bun­des­tags­wahl infor­miert. Dabei kam es zu zwei Vor­fäl­len, zu denen wie folgt Stel­lung genom­men wird.

Nach zunächst sehr fried­li­chem Ablauf und über­wie­gend posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen, kam es etwa um 21.30 Uhr zu einem ersten Zwi­schen­fall in der Von-Römer-Stra­ße. Eine Grup­pe von jun­gen Erwach­se­nen attackier­te die GRÜ­NE JUGEND Mit­glie­der ver­bal und bedroh­te die­se mit Todes- und Vergewaltigungsfantasien.

Nach Been­di­gung des Fly­erns kam es in der Sophi­en­stra­ße, gegen kurz vor Mit­ter­nacht, zu einem wei­te­ren Vor­fall. Wäh­rend einer locke­ren Bier­pong Run­de mit ande­ren Passant:innen trat ein unbe­kann­ter Mann unter wüsten Belei­di­gun­gen den Bier­tisch um. Zusätz­lich droh­te er, die mit­ge­führ­te GRÜ­NE JUGEND Flag­ge zu verbrennen.

„Bei­de Vor­fäl­le über­schat­ten die anson­sten durch­weg posi­ti­ven Kon­tak­te mit Bay­reu­ther Bürger:innen am Frei­tag­abend. Wir sind schockiert über die anlass­lo­sen Aus­brü­che von Aggres­si­on und Hass gegen­über der GRÜ­NEN JUGEND. Lei­der ist dies kein Ein­zel­fall. Erst am Don­ners­tag­abend wur­den der grü­nen Direkt­kan­di­da­tin Susan­ne Bau­er wäh­rend der Ver­an­stal­tung mit Robert Habeck in der Innen­stadt die Auto­rei­fen zer­sto­chen. Wir haben alle Vor­fäl­le zur Anzei­ge gebracht und ver­ur­tei­len die Aggres­so­ren aufs Schärf­ste. An die­ser Stel­le möch­ten wir uns jedoch auch aus­drück­lich bei Mitbürger:innen bedan­ken, die sich wäh­rend und nach den Vor­fäl­len mit uns soli­da­ri­siert haben.“, kom­men­tiert Johan­na Schmidt­mann, Spre­che­rin der GRÜ­NEN JUGEND Bayreuth.

Wei­ter: „Unab­hän­gig von der Par­tei­zu­ge­hö­rig­keit zer­stö­ren sol­che Angrif­fe den demo­kra­ti­schen Dis­kurs. Wir las­sen uns von dem Hass nicht ein­schüch­tern und wer­den auch wei­ter auf der Stra­ße für eine gerech­te Zukunft kämpfen!“

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