Bam­berg: AOK und Kreis­ver­kehrs­wacht Bay­ern über­reich­ten Warn­we­ste und Reflek­to­ren für Erstklässler

578 Erst­kläss­ler an 49 teil­neh­men­den Schu­len in Bam­berg und Umkreis erhiel­ten Warn­we­sten aus AOK Spen­de. Foto: Privat

Bam­berg – Bes­se­re Sicht­bar­keit auf dem Schul­weg – so das Mot­to der Spen­der. Die Zahl der Schul­weg­un­fäl­le ist im Pan­de­mie­jahr 2020 deut­lich gesun­ken. Laut baye­ri­scher Ver­kehrs­un­fall­sta­ti­stik gin­gen sie – vor allem wegen des Home­schoo­lings – um ein gutes Drit­tel (36,7 Pro­zent) zurück. „Damit der Schul­weg sicher bleibt und noch siche­rer wird, brau­chen gera­de Erst­kläss­ler in den ersten Schul­wo­chen Unter­stüt­zung, um sich an den Stra­ßen­ver­kehr zu gewöh­nen“, so Mar­ko Ahrens von der AOK in Bam­berg. Die ABC-Schüt­zen müs­sen häu­fig mit einem neu­en Schul­weg zurecht­kom­men, der gera­de bei Dun­kel­heit und in der Däm­me­rung beson­de­re Gefah­ren birgt. „Mit einer Warn­we­ste und Reflek­to­ren lässt sich die Sicht­bar­keit erhö­hen und so das Unfall­ri­si­ko im Ver­gleich zu dunk­ler Klei­dung hal­bie­ren“, sagt Ahrens.

Daher stat­tet die AOK in Bam­berg auch in die­sem Jahr zum Schul­start 578 Erst­kläss­ler an 49 teil­neh­men­den Schu­len mit reflek­tie­ren­den Sicher­heits­über­wür­fen aus. Die AOK koope­riert bei der Akti­on mit der Lan­des­ver­kehrs­wacht Bay­ern. Gemein­sam haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr für Schul­kin­der zu erhö­hen. „Die Kin­der sol­len so ange­zo­gen sein, dass sie auch bei schlech­tem Wet­ter gut von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern gese­hen wer­den kön­nen“, betont Mat­thi­as Wen­nin­ger von der Kreis­ver­kehrs­wacht in Bam­berg.. Er betont, dass die soge­nann­ten Warn­drei­ecke einen wesent­li­chen Teil bei­tra­gen, die Ver­kehrs­si­cher­heit zu för­dern und Ver­kehrs­un­fäl­le zu ver­mei­den. An ins­ge­samt fast 1.900 Grund- und För­der­schu­len in ganz Bay­ern wer­den an über 100.000 Abc-Schüt­zen Sicher­heits­über­wür­fe ver­teilt. „Wir freu­en uns, wenn so der Schul­weg gera­de für die klein­sten und schwäch­sten Teil­neh­mer am Stra­ßen­ver­kehr siche­rer wird und die Zahl der Schul­weg­un­fäl­le wei­ter sinkt“, ergänzt Wenninger.

1 Antwort

  1. Ferenc sagt:

    Wes­halb wird es als not­wen­dig erach­tet, die Kin­der mit Warn­we­sten aus­zu­stat­ten? Wes­halb müs­sen sie ihre Sicht­bar­keit erhö­hen, damit sie nicht über den Hau­fen gefah­ren wer­den? Das wird nicht hinterfragt.

    Die Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung ver­langt unmiß­ver­ständ­lich, daß, wer ein Fahr­zeug führt, jeder­zeit inner­halb des über­seh­ba­ren Bereichs anhal­ten kön­nen muß. Bei beeng­ten Ver­hält­nis­sen muß dies sogar inner­halb der Hälf­te des über­seh­ba­ren Bereichs mög­lich sein. Ein­zi­ge Aus­nah­me: Auf Auto­bah­nen und auto­bahn­ar­tig aus­ge­bau­ten Kraft­fahr­zeug­stra­ßen ist erlaubt, sich an den Rück­lich­tern des vor­aus­fah­ren­den Fahr­zeugs zu orientieren.

    Über die­ses Gebot hin­aus sind noch die all­ge­mei­ne Vor- und Umsicht sowie die beson­de­re Rück­sicht­nah­me gegen­über Kin­dern, älte­ren und hilfs­be­dürf­ti­gen Men­schen in der StVO festgehalten.

    Der über­seh­ba­re Bereich beinhal­tet die Erkenn­bar­keit auch unbe­leuch­te­ter Hin­der­nis­se und Verkehrsteilnehmer/​innen. Im Klar­text: Die Auf­rü­stung der Kin­der mit Reflek­to­ren ist des­halb von­nö­ten, weil eine gerau­me Anzahl Kraftfahrer/​innen mit unan­ge­paß­ter Geschwin­dig­keit fährt, das Tem­po nicht an den aktu­el­len Sicht­ver­hält­nis­sen ausrichtet.

    Wes­halb ver­schwei­gen Poli­zei, Ver­kehrs- und Schul­be­hör­den die­sen für die Ver­kehrs­si­cher­heit ele­men­ta­ren Gesichts­punkt geflissentlich?

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