Reso­lu­ti­on for­dert die best­mög­li­chen Lösun­gen für die Welt­erbe­stadt Bam­berg – Die Stadt­spit­ze traf sich mit den Abge­ord­ne­ten des Bun­des, des Lan­des sowie den Fraktionsvorsitzenden

 Foto: Im Spiegelsaal der Harmonie wurde die gemeinsame Resolution erörtert und unterzeichnet. Foto: Pressestelle / Steffen Schützwohl

Foto: Im Spie­gel­saal der Har­mo­nie wur­de die gemein­sa­me Reso­lu­ti­on erör­tert und unter­zeich­net. Foto: Pres­se­stel­le / Stef­fen Schützwohl

Die Welt­erbe­stadt Bam­berg sucht und fin­det die poli­ti­sche Unter­stüt­zung für die Wah­rung ihrer Inter­es­sen im Zuge des anste­hen­den Jahr­hun­dert­pro­jekts „Bahn­aus­bau“. Am 16. Sep­tem­ber 2021 unter­zeich­ne­ten die Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­ten des Bun­des­ta­ges und des Land­ta­ges sowie die Mit­glie­der des Koor­di­nie­rungs­krei­ses Bahn­aus­bau eine gemein­sa­me Reso­lu­ti­on und unter­stüt­zen damit die Stadt Bam­berg in ihrem Bemü­hen, die best­mög­li­che Lösung für das Welt­erbe und die Stadt­ge­sell­schaft zu erreichen.

„Ich begrü­ße es sehr, dass die poli­ti­schen Man­dats­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger aus Bam­berg, unab­hän­gig von Par­tei­zu­ge­hö­rig­kei­ten, an einem Strang zie­hen, wenn es um das Wohl der Welt­erbe­stadt Bam­berg geht“, erklär­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke zur Reso­lu­ti­on. „Beim Bahn­aus­bau han­delt es sich um das größ­te Infra­struk­tur­pro­jekt der Stadt­ge­schich­te mit weit­rei­chen­den Aus­wir­kun­gen auf die gesam­te Stadt­ge­sell­schaft“, so Star­ke wei­ter. Daher müs­se sicher­ge­stellt sein, dass die best­mög­li­chen Lösun­gen gefun­den wer­den. Die Teil­neh­mer haben dar­über hin­aus ver­ab­re­det, dass ein Schul­ter­schluss statt­fin­det: So wur­de eine gemein­sa­me Ver­hand­lungs­run­de, bestehend aus der DB Netz, den Par­la­men­ta­ri­ern, den betei­lig­ten Behör­den und der Stadt Bam­berg ver­ein­bart. Fer­ner wur­de zuge­sagt, dass die Abge­ord­ne­ten des Bun­des und des Lan­des zu den regel­mä­ßi­gen Sit­zun­gen des Koor­di­nie­rungs­krei­ses Bahn­aus­bau ein­ge­la­den werden.

Mobi­li­täts­re­fe­rent Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp beton­te, dass Bam­berg sich durch sei­nen Sta­tus als UNESCO-Welt­erbe von ande­ren Kom­mu­nen unter­schei­de. „Die Wah­rung der Inte­gri­tät des Welt­erbes ist eine bedeut­sa­me natio­na­le Auf­ga­be. Daher ist der Aus­bau der Bahn­strecke mit­ten durch die Stadt kein Pro­jekt wie jedes ande­re, auch nicht für die Bahn.“ Das Welt­erbe durch sen­si­ble und scho­nen­de Maß­nah­men zu schüt­zen, habe ober­ste Priorität.

Reso­lu­ti­on Bahnausbau

Unter­zeich­net wur­de die Reso­lu­ti­on von Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke, Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp, den Abge­ord­ne­ten Staats­se­kre­tär MdB Tho­mas Sil­ber­horn, MdB Andre­as Schwarz, MdB Lisa Badum, Staats­mi­ni­ste­rin MdL Mela­nie Huml, MdL Hol­ger Dre­mel und MdL Ursu­la Sowa. Für die Frak­tio­nen des Bam­ber­ger Stadt­rat unter­zeich­ne­ten Chri­sti­an Hader (Grü­nes Bam­berg), Peter Nel­ler (CSU), Heinz Kunt­ke (SPD), Nor­bert Tscher­ner (BBB), Danie­la Reinfel­der (FW-BuB-FDP), Fabi­an Dör­ner (BaLi-Die Par­tei) und Lucas Büch­ner (VOLT-ÖDP-BM).

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