Bam­berg: Trau­er um Lui­se Zenk – Lang­jäh­ri­ge SkF-Vor­sit­zen­de starb mit 88 Jahren

Symbolbild Religion

Bam­berg. Erz­bi­schof Lud­wig Schick trau­ert um die lang­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de des Sozi­al­dien­stes katho­li­scher Frau­en in Bam­berg (SkF), Lui­se Zenk. In unter­schied­li­chen Funk­tio­nen habe sie kraft­voll und über­zeu­gend eine umfang­rei­che und pro­fes­sio­nel­le Hil­fe für Frau­en, Kin­der, Jugend­li­che, Fami­li­en und Men­schen mit Behin­de­run­gen und psy­chi­schen Erkran­kun­gen gelei­stet, schreibt Schick in einem Kon­do­lenz­brief an die Ange­hö­ri­gen. Auch in ver­schie­de­nen Gre­mi­en und Ver­bän­den im Diö­ze­san­rat, im Frau­en­bund, bei der Cari­tas und in ihrer Hei­mat­pfar­rei St. Mar­tin Bam­berg habe sie sich ehren­amt­lich enga­giert. „Ihr Wohl­wol­len und ihre Beschei­den­heit waren stets wohl­tu­end. Ihr gro­ßer Ein­satz für das Wohl der Men­schen war inspi­riert von ihrem christ­li­chen Glau­ben und ihrer Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che“, so Schick wei­ter, der sich ger­ne an die vie­len Begeg­nun­gen und Gesprä­che in den letz­ten 19 Jah­ren erinnere.

Lui­se Zenk wur­de am 29. März 1933 gebo­ren. Seit 1975 hat sie mit gro­ßem Enga­ge­ment und pro­fes­sio­nel­lem Wis­sen, Ziel­stre­big­keit und Durch­hal­te­ver­mö­gen die Geschicke des SkF mit­ge­stal­tet. Sie war nicht nur Vor­sit­zen­de des Bam­ber­ger SkF-Ver­ban­des, son­dern von 1985 bis 2000 auch Mit­glied im Bun­des­vor­stand. 1995 erhielt sie die gro­ße Ehren­na­del, die höch­ste Ehrung des SkF. 2011 ver­lieh Papst Bene­dikt XVI. ihr die Aus­zeich­nung Dame des Sil­ve­ster­or­dens. Vie­le Jah­re enga­gier­te sie sich zudem kom­mu­nal­po­li­tisch in ihrer Hei­mat­stadt Bam­berg: Von 1978 bis 2002 saß sie im Stadt­rat und war von 1980 bis zu ihrem Aus­schei­den stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CSU. Lui­se Zenk starb am 9. Sep­tem­ber 2021 im Alter von 88 Jahren.

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