Revier Stein­feld mit wei­te­rer Unter­stüt­zung beim Kampf gegen den Borkenkäfer

Larve des Borkenkäfers
Larve des Borkenkäfers

Gemein­sam für den Auf­bau kli­ma­sta­bi­ler Mischwälder

Die küh­le­ren Tem­pe­ra­tu­ren und die häu­fi­ge­ren Nie­der­schlä­ge des Jah­res 2021 haben den Bor­ken­kä­fer nicht beein­druckt. Nahe­zu unge­bremst setz­te sich die nun schon das drit­te Jahr anhal­ten­de Bor­ken­kä­fer-Kala­mi­tät fort. Nur ein groß­zü­gi­ger Ein­schlag befal­le­ner Bäu­me und ihr rascher Abtrans­port kann eine wei­te­re Aus­brei­tung ver­lang­sa­men. Die Fol­ge sind mitt­ler­wei­le eine Viel­zahl unter­schied­lich gro­ßer Schad­flä­chen. Nicht über­all ist bereits natür­li­che Wald­ver­jün­gung vor­han­den – oft­mals muss nach­ge­pflanzt werden.

Nahe­zu rund um die Uhr sind die För­ste­rin­nen und För­ster der „Hot-spot-Revie­re“ gemein­sam mit den Wald­be­sit­zer­ver­ei­ni­gun­gen gefor­dert, die Bor­ken­kä­fer­be­kämp­fung zu orga­ni­sie­ren und die Auf­for­stung künf­ti­ger Wäl­der zu planen.

Über 10 Hektar misst diese Kahlfläche die bei Steinfeld zur Wiederaufforstung ansteht. Gemeinsam mit dem Amtsleiter, leitenden Forstdirektor Hans-Rüdiger Schmittnägel (rechts) planen (v.l.) Yannick Heller, Joy Meyerhofer und Cornelia Saiko die Wiederaufforstung .

Über 10 Hekt­ar misst die­se Kahl­flä­che die bei Stein­feld zur Wie­der­auf­for­stung ansteht.
Gemein­sam mit dem Amts­lei­ter, lei­ten­den Forst­di­rek­tor Hans-Rüdi­ger Schmitt­nä­gel (rechts) pla­nen (v.l.) Yan­nick Hel­ler, Joy Mey­er­ho­fer und Cor­ne­lia Saiko die Wie­der­auf­for­stung. Foto: AELF

Um das gro­ße Arbeits­vo­lu­men bewäl­ti­gen zu kön­nen setzt das Bam­ber­ger Amt zusätz­li­ches Per­so­nal an den Revie­ren ein. Cor­ne­lia Saiko, Revier­lei­te­rin am Nach­bar­amt Fürth und Joy Mey­er­ho­fer, Forst­in­ge­nieu­rin unter­stüt­zen im Sep­tem­ber den Lei­ter des Stein­fel­der Reviers, Yan­nick Hel­ler bei der Bewäl­ti­gung der aktu­el­len Borkenkäfer-Kalamität.

Das Amt ist inten­siv bemüht wei­te­re per­so­nel­le Unter­stüt­zung zur zeit­na­hen Umset­zung der Maß­nah­men zu ver­pflich­ten. Da jedoch fast der gesam­te nord­baye­ri­sche Bereich davon betrof­fen ist, ein nicht ganz ein­fa­ches Unterfangen.

Forst­leu­te, Wald­be­sit­zer­ver­ei­ni­gun­gen, Wald­be­sit­zer und die Jäger ste­hen vor einer gro­ßen Zukunfts­her­aus­for­de­rung. Fich­te und Kie­fer, die bis­her am Auf­bau vie­ler Wäl­der betei­ligt waren, fin­den, bedingt durch die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels zuneh­mend schlech­te­re Wuchs­be­din­gun­gen. Laub­höl­zer wie die Eiche und die Buche – aber auch die sel­te­ne­ren Ahor­ne, Lin­den, Els­bee­ren und ande­re wer­den bereits in weni­gen Jah­ren die Wald­bil­der prä­gen. Das Ziel, kli­ma­sta­bi­le Wäl­der auf den Schad­flä­chen zu rea­li­sie­ren, ist eine Her­aus­for­de­rung die nur gemein­sam gelin­gen kann.

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