Bay­reuth Tigers vs. Blue Devils Wei­den 4:5 (1:0, 3:2, 0:3)

Symbolbild Eishockey

Vier-Tore-Füh­rung reicht nicht aus beim Test gegen Weiden

Auch im zwei­ten Spiel des Wochen­en­des such­ten die Tigers noch nach For­ma­tio­nen und ver­such­ten, die Abstim­mung in den ein­zel­nen Blöcken zu ver­bes­sern. Die gelang etwas bes­ser, als noch zuvor in Regens­burg. Ein­zig defen­siv müs­sen sich die Tigers noch stei­gern und kon­se­quen­ter zu Wer­ke gehen.

Die erste Chan­ce ver­zeich­ne­ten die Gäste aus Wei­den, als sich Thielsch gleich durch­setz­te, den Abschluss aber nicht so hin­be­kam, dass von die­sem rich­ti­ge Gefahr aus­ging. Auch ein Schuss von Bas­sen parier­te Stein­hau­er, der heu­te zu sei­nem ersten Ein­satz kam, pro­blem­los. Einen ersten Auf­re­ger sah man, als Nick­o­las Latta Caba­na von hin­ten in die Ban­de checkt, dass die­ser blu­tend – und für ca. 10 Minu­ten behan­delt wer­den muss­te ‑vom Eis muss­te. Latta folg­te ihm per Spiel­dau­er­stra­fe. Die dar­aus resul­tie­ren­de 5‑minütige Über­zahl nutz­ten die Tigers „nur“ zu einem Tor­er­folg, als Jär­veläi­nen aus halb­lin­ker Posi­ti­on die Schei­be ins lin­ke obe­re Tor­eck schoss. Zuvor hat­ten Mei­er aus kur­zer Distanz, Bin­dels und noch­mals Jär­veläi­nen beste Gele­gen­hei­ten, die der bis dahin gut auf­ge­leg­te Albrecht parie­ren konn­te. Bin­dels nach elf gespiel­ten Minu­ten, und Kolozva­ry nach 12 Minu­ten ver­pass­ten eben­so, das Ergeb­nis höher zu schrau­ben, wie Tim Zim­mer­mann kurz vor der Pau­se, als er einen lan­gen Pass von Riba­rik auf­nahm, allei­ne auf Albrecht zusteu­er­te aber die­sen nicht über­win­den konnte.Gleich zu Beginn nahm Thielsch zwei Minu­ten. Die dar­auf­fol­gen­de Über­zahl dau­er­te gera­de mal sechs Sekun­den, bevor Jär­veläi­nen einen Quer­pass von Hoh­mann mit einer Direkt­ab­nah­me ver­wan­del­te. Eine wei­te­re Straf­zeit, die­ses Mal gegen die Tigers, brach­te den Blue Devils wenig ein. Im Gegen­teil – Caba­na, der auf die Rei­se geschickt wur­de, schei­ter­te in Unter­zahl knapp an Albrecht. Etwas zu sorg­los agier­te man im Anschluss in der Defen­si­ve. Thielsch prüf­te Stein­hau­er, der stark reagier­te – eben­so wir spä­ter als Bas­sen kurz vor der Pau­se allei­ne auf den Goa­lie zulau­fen durf­te. Zwi­schen­zeit­lich hat­ten die Tigers immer wie­der Lust auf Offen­siv­spiel – so visier­te Poko­vic den Pfo­sten an, bevor Kolozva­ry in der neu­tra­len Zone eine Schei­be abfing, die­se schnell auf Mei­er pass­te, der sich die Situa­ti­on nicht ent­ge­hen ließ und sei­nen ersten Tref­fer im Tri­kot der Tigers erziel­te. Das 4:0 dann erneut, zum drit­ten Mal an die­sem Abend, in Über­zahl. Caba­ne lupf­te die Schei­be von hin­ter dem Tor zu Hoh­mann, der sich die­se Gele­gen­heit nicht ent­ge­hen ließ. Nur eine Minu­te spä­ter tauch­te Pal­ka allei­ne vor Stein­hau­er auf, spiel­te die­sen gekonnt aus und setz­te den ersten Tref­fer für die Gäste. Der zwei­te folg­te dann, nach­dem Kolozva­ry in aus­sichts­rei­cher Posi­ti­on ver­pass­te im direk­ten Gegen­zug erneut durch Palka.

Den letz­ten Abschnitt stell­te man sich im Lager der Tigers, was das Ergeb­nis angeht, sicher anders vor.

Gleich drei Mal gestat­te man den Blue Devils einen Tref­fer zu set­zen. Zunächst aber rutsch­te Mei­er mit Schrey­er in die Ban­de, sodass der Wei­de­ner vom Eis geführt wer­den muss­te. Gleich nach der kur­zen Unter­bre­chung, die die­se Akti­on mit sich brach­te, staub­te Mül­ler aber und brach­te sei­ne Jungs in Schlag­di­stanz. Ein irr­re­gu­lä­rer Tref­fer – Wei­den spiel­te zuvor, unbe­merkt von den Schieds­rich­tern, kurz mit sechs Feld­spie­lern – traf Hei­nisch glück­lich zum Aus­gleich. Der ent­schei­den­den Tref­fer gelang kurz vor Schluss Hom­ja­kovs, der mit einem Schuss unter die Lat­te genau ziel­te. Mög­lich­kei­ten durch Kolozva­ry und Hoh­mann blie­ben unge­nutzt und auch die Her­aus­nah­me von Stein­hau­er 40 Sekun­den vor Schluss brach­te kei­nen Erfolg mehr.

Bay­reuth Tigers vs. Blue Devils Wei­den 4:5 (1:0, 3:2, 0:3)

  • Bay­reuth: Stein­hau­er, Zim­mer­mann Nico – Davis, Schug, Poko­vic, Pru­den, Stie­fen­ho­fer, Mei­sin­ger (2), Gabri­el – Jär­veläi­nen, Caba­na, Hoh­mann, Bin­dels, Kret­sch­mann, Rat­mann, Nei­er, Kolozva­ry, Schu­ma­cher, Zim­mer­mann Tim, Riba­rik, Schwarz
  • Wei­den: Albrecht, Hübl – Schrey­er, Noe, Herbst, Schusser, Ost­wald, Mül­ler (2) – Saman­ski, Bas­sen, Luknow­sky, Pal­ka, Hom­ja­kovs, Thielsch (2), Hei­nisch, Rubes, Latta (25), Sil­ler, Schmidt
  • Zuschau­er: Kei­ne Angabe
  • Schieds­rich­ter: Alt­mann, Flad – Plet­zer, Sowa
  • Stra­fen: Bay­reuth: 2 Wei­den: 29 PP: Bay­reuth 3/4 Wei­den 0/1
  • Tor­fol­ge: 1:0 (7.) Jär­veläi­nen PP1 (Davis, Hoh­mann), 2:0 (22.) Jär­veläi­nen (Hoh­mann, Caba­na) PP1, 3:0 (33.) Mei­er (Stie­fen­ho­fer, Kolozva­ry), 4:0 (35.) Hoh­mann (Jär­veläi­nen, Caba­na), 4:1 (36.) Pal­ka (Mül­ler), 4:2 (39.) Pal­ka (Schusser, Rubes), 4:3 (43.) Mül­ler (Hei­nisch, Rubes), 4:4 (49.) Hei­nisch (Mül­ler, Rubes), 4:5 (56.) Hom­ja­kovs (Schusser, Palka)

Alex­an­der Vögel

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