KEB Bam­berg e.V. bie­tet Vor­trag zu Digi­ta­li­sie­rung und Künst­li­cher Intelligenz

Symbolbild Bildung

„Digi­ta­li­sie­rung und Künst­li­che Intel­li­genz – machen wir Men­schen uns über­flüs­sig?“ heißt eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung der KEB – Katho­li­sche Erwach­se­nen­bil­dung in der Stadt Bam­berg e. V. mit der Katho­li­schen Hoch­schul­ge­mein­de Bam­berg unter der Lei­tung von Prof. Dr. Armin Grunwald.

Men­schen haben die rasan­ten Fort­schrit­te in Künst­li­cher Intel­li­genz, Big Data-Tech­no­lo­gien und Robo­tern mög­lich gemacht. Wenn also die Digi­ta­li­sie­rung das Resul­tat mensch­li­cher Erfin­dung und Umset­zung ist, so neh­men den­noch die Sor­gen zu, dass zu guter Letzt der Mensch sei­nen eige­nen digi­ta­len Geschöp­fen unter­lie­gen könn­te. Längst sind Schach­com­pu­ter bes­ser als der mensch­li­che Schach­welt­mei­ster, mit der Muster­er­ken­nung durch Big Data kön­nen wir nicht mit­hal­ten, und am Arbeits­markt gera­ten wir zuse­hends unter Druck. Was wird aus dem Men­schen in einer zuse­hends digi­ta­li­sier­ten Welt?

Der Refe­rent wird im Vor­trag befürch­te­te all­mäh­li­che Ent­wick­lun­gen in den Blick neh­men wie Anpas­sungs­druck an digi­ta­le Tech­nik, die Gefähr­dung der Demo­kra­tie und das Ende der Indi­vi­dua­li­tät in der Fil­ter­bla­se. Dabei zeigt sich, dass wir kei­nes­wegs mit Fata­lis­mus auf die Digi­ta­li­sie­rung schau­en müs­sen. Viel­mehr ist digi­ta­le Mün­dig­keit not­wen­dig aber auch mög­lich zur Gestal­tung einer guten digi­ta­len Zukunft. Letzt­lich muss es dar­um gehen, die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten dafür zu nut­zen, das ana­lo­ge Leben zu berei­chern und zu ver­bes­sern. Digi­ta­li­sie­rung ist Mit­tel zum Zweck, aber kein Selbst­zweck. Zweck bleibt das gute Leben für Men­schen. Der Vor­trag fin­det statt am Don­ners­tag, 23. Sep­tem­ber 2021 ab 19.30 Uhr im Fest­saal des Bis­tums­hau­ses St. Otto, Hein­richs­damm 32, 96047 Bam­berg.

Im gesam­ten Haus herrscht Mas­ken­pflicht, kein Zutritt mit Erkältungssymptomen.

Eine ver­bind­li­che Anmel­dung ist erfor­der­lich unter Tel. 0951/9230670 oder unter der E‑Mail kath.bildung-ba@t‑online.de – begrenz­te Teilnehmerzahl.

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