Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 09.09.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Elf Anzei­gen nach Ruhe­stö­rung im Cobur­ger Stadtgebiet

COBURG. Elf jun­ge Män­ner aus der Stadt und dem Land­kreis Coburg erwar­ten nach einem nächt­li­chen Streif­zug durch die Cobur­ger Innen­stadt in der Nacht zum Don­ners­tag Anzei­gen wegen Ruhe­stö­rung, da die­se die Nacht­ru­he störten.

Einer Poli­zei­strei­fe fie­len die Män­ner, die laut­stark durch die Fuß­gän­ger­zo­ne in Coburg zogen, um 23:30 Uhr in der Spi­tal­gas­se auf. Die­se stör­ten durch ihre laut­star­ken Gesän­ge und fort­wäh­ren­des Schrei­en die Nacht­ru­he der Anwoh­ner. Die Cobur­ger Poli­zi­sten for­der­ten die Män­ner auf, sich lei­ser zu ver­hal­ten und belie­ßen es zunächst bei einer münd­li­chen Ver­war­nung, da sich die Män­ner ein­sich­tig zeig­ten. Unmit­tel­bar nach­dem die Poli­zei­strei­fe außer Sicht war, begann die Grup­pe aller­dings erneut mas­siv zu lär­men. Da die höf­li­che Bit­te der Beam­ten sich doch lei­ser zu ver­hal­ten offen­sicht­lich nicht fruch­te­te, nah­men die Poli­zi­sten die Per­so­na­li­en der elf Män­ner im Alter zwi­schen 20 und 31 Jah­ren auf. Jeden von ihnen erwar­tet nun eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge wegen Ruhestörung.

Unbe­kann­te beschä­di­gen Gewächshaus

COBURG. Einen Sach­scha­den von meh­re­ren hun­dert Euro ver­ur­sach­ten Unbe­kann­te zwi­schen Sonn­tag und Mitt­woch an einem Gewächs­haus in einer Schre­ber­gar­ten­par­zel­le in der Roda­cher Straße.

Mit einem unbe­kann­ten Gegen­stand war­fen die Unbe­kann­ten die Ver­gla­sung des Gewächs­hau­ses ein und ver­ur­sach­ten einen Scha­den von 300 Euro. Die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on ermit­telt wegen Sach­be­schä­di­gung und bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se. Die­se wer­den unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 bei der Cobur­ger Poli­zei ent­ge­gen genommen.

Hof / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Im Sophi­en­park geschla­gen, bedroht und Geld gefordert

HOF. Zwi­schen zwei jun­gen Män­nern kam es am Don­ners­tag in der Hofer Innen­stadt zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung. Hier­bei bedroh­te und schlug ein 17-jäh­ri­ger Hofer einen 18-jäh­ri­gen Würz­bur­ger und for­der­te von die­sem Bar­geld. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof ermittelt.

Gegen 1.30 Uhr waren der Tat­ver­däch­ti­ge und der ein Jahr älte­re Würz­bur­ger zusam­men im Sophi­en­park unweit der Wörth­stra­ße unter­wegs. Bei­de gerie­ten aus bis­lang nicht bekann­ten Grün­den in Streit und der Jün­ge­re for­der­te vom 18-Jäh­ri­gen einen zwei­stel­li­gen Euro­be­trag. Als die­ser dies ver­nein­te, wur­de er mehr­fach vom 17-Jäh­ri­gen mit der Faust geschla­gen und ver­bal bedroht. Hier­bei ver­letz­te sich der Geschä­dig­te leicht.

Die schnell ein­ge­trof­fe­nen Beam­ten der Poli­zei in Hof konn­ten die Streit­häl­se tren­nen und nah­men den Hofer Tat­ver­däch­ti­gen vor­läu­fig fest. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof führt die wei­te­ren Ermitt­lun­gen wegen ver­such­ter räu­be­ri­scher Erpres­sung gegen den 17-Jährigen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

VW-Fah­re­rin über­sieht Motorrad

Kro­nach: Am Mitt­woch­nach­mit­tag gegen 12:40 Uhr kam es im Ham­mer­mühl­weg zu einem Ver­kehrs­un­fall mit einer leicht­ver­letz­ten Per­son und rund 5000,- Euro Gesamt­scha­den. Eine 66-jäh­ri­ge Golf-Fah­re­rin fuhr mit ihrem Pkw vom Park­platz des Geschäfts Ross­mann in den Ham­mer­mühl­weg ein. Hier­bei über­sah sie einen von links kom­men­den Motor­rad­fah­rer. Die­ser konn­te dem VW nicht aus­wei­chen und stieß in des­sen lin­ke Fahr­zeug­sei­te. Der 55-jäh­ri­ge Suzu­ki-Fah­rer kam zu Fall und zog sich eine Ver­let­zung an der rech­ten Hand zu. Der Geschä­dig­te wur­de zur medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in die Fran­ken­wald­kli­nik gebracht. Die Fah­re­rin des VW Golf blieb unver­letzt. Gegen sie wird wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung ermittelt.

Pkw-Fah­re­rin fährt gegen Hausfassade

Kro­nach: Eine leicht­ver­letz­te Pkw-Fah­re­rin und rund 10.000 Euro Gesamt­scha­den sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls vom Mitt­woch­nach­mit­tag auf der Kreis­stra­ße 25 bei Vonz. Eine 28-jäh­ri­ge Frau befuhr mit ihrem Pkw Suzu­ki die KC 25, von Frie­sen kom­mend in Fahrt­rich­tung Gun­dels­dorf. Etwa auf hal­ber Strecke kam die Fah­re­rin nach rechts von der Fahr­bahn ab, fuhr etwa 50 Meter einen Hang hin­un­ter und prall­te in Fol­ge gegen die Haus­fas­sa­de eines dort befind­li­chen Wohn­hau­ses. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin erlitt einen Schock und wur­de mit dem Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus nach Kro­nach gebracht. Am Pkw ent­stand Sach­scha­den in Höhe von etwa 7000,- Euro. Der Pkw Suzu­ki muss­te gebor­gen und abge­schleppt werden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Van­da­lis­mus im Stadtgebiet

KULM­BACH In der Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag zogen Van­da­len eine Schnei­se der Ver­wü­stung durch das Kulm­ba­cher Stadt­ge­biet. Ein auf­merk­sa­mer Anwoh­ner der Weber­gas­se ver­stän­dig­te gegen 1:00 Uhr mor­gens die Poli­zei, da er zuvor durch lau­te Geräu­sche und Schreie geweckt wur­de. Die Geräu­sche konn­te er nach einem Blick aus sei­nem Fen­ster meh­re­ren Per­so­nen zuord­nen, die die, zur Abho­lung durch die Müll­ab­fuhr bereit­ge­leg­ten gel­ben Säcke mit Fuß­trit­ten trak­tier­ten und deren Inhalt auf der gesam­ten Fahr­bahn ver­teil­ten. Der sinn­lo­sen Zer­stö­rung nicht genug – wur­den durch die Täter auch meh­re­re Wahl­pla­ka­te mut­wil­lig beschä­digt. Die Poli­zei konn­te vier Per­so­nen vor­läu­fig fest­neh­men. Im Rah­men der Kon­trol­le konn­te zudem eine gerin­ge Men­ge Amphet­amin auf­ge­fun­den wer­den, derer sich zuvor wohl eine der vier ent­le­dig­te. Bei der anschlie­ßen­den Nach­schau im Stadt­ge­biet wur­den zahl­rei­che wei­te­re beschä­dig­te Wahl­pla­ka­te und auf­ge­ris­se­ne Müll­säcke fest­ge­stellt. Zudem wur­den Warn­bar­ken der Bau­stel­le in der Pesta­loz­zi­stra­ße umge­wor­fen und ent­fernt. Die PI Kulm­bach hat die Ermitt­lun­gen wegen Sach­be­schä­di­gung, Gefähr­li­chen Ein­griff in den Stra­ßen­ver­kehr und eines Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz auf­ge­nom­men und bit­tet wei­te­re Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, sich unter der Tele­fon­num­mer 09221/6090 mit der Dienst­stel­le in Ver­bin­dung zu setzen.

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