Neu­er Zir­kus im Forch­hei­mer Kul­tur-Som­mer­quar­tier: 4 Tage, 8 Künst­ler, 11 Ver­an­stal­tun­gen bei „Zir­kArt kompakt“

ZirkArt Festival in Forchheim. Foto: Tom Schneider
ZirkArt Festival in Forchheim. Foto: Tom Schneider

Auf­bau star­tet am Wochen­en­de – 3G und Mas­ken­pflicht entfallen

Im Kul­tur-Som­mer­quar­tier im Park des Forch­hei­mer Königs­bads begin­nen am Sonn­tag die Auf­bau­ar­bei­ten für Zir­kArt. Das in Süd­deutsch­land ein­ma­li­ge Festi­val des arti­sti­schen Thea­ters fin­det vom 9. – 12. Sep­tem­ber als „Zir­kArt kom­pakt“ statt. Das Jun­ge Thea­ter Forch­heim hat dazu Spit­zen­ar­ti­sten unter ande­rem aus der Sze­ne des Neu­en Zir­kus in der Bun­des­haupt­stadt Ber­lin und aus der Regi­on enga­giert. Mas­ken­pflicht und 3GKontrollen ent­fal­len nach den neu­en Coro­na-Regeln in Bay­ern, da die Ver­an­stal­tung im Frei­en und mit begrenz­ter Zuschau­er­zahl stattfindet.

"Omnivolant" - Nagetusch

„Omni­vo­lant“ – Nagetusch

Die Arti­stin­nen und Arti­sten wer­den ihre Shows zwi­schen alten Bäu­men auf einer Büh­ne, am chi­ne­si­schen Mast und am Flie­gen­den Tra­pez zei­gen. Das Duo „Marie&Joschi wird die­se spek­ta­ku­lär­ste Arti­stik­form zei­gen. „War­ten auf Tru­de“ heißt das Ein-Frau­en-Thea­ter mit Live-Musik, das Anja Gessen­hart am Chi­ne­si­schen Mast zei­gen wird. Spiel.Werk aus Ans­bach prä­sen­tie­ren eine tra­gisch-komi­sche Per­for­mance nach Char­lie Chap­lin, die Bon­ne­rin Anni Küp­per ver­spricht eine „kom­plett neue Welt der Jonglage“.

Wei­te­re Attrak­tio­nen sind „Nage­tusch“, eine Frei­luft-Insze­nie­rung rund um einen Café- Wohn­wa­gen, und die um das The­ma Nach­hal­tig­keit krei­sen­de Ein-Per­so­nen-Per­for­mance „Tod des Empe­do­k­les“, die der Schau­spie­ler Peter Trab­ner rund um einen Baum bie­ten wird.

Als Vor­pre­mie­re schon ein­mal in Forch­heim zu sehen waren „Male­ta“ mit ihrem Stück „Tun­nel“ bereits beim Zir­kArt Festi­val 2018. Mitt­ler­wei­le hat sich das deutsch-iri­sche Duo zu einer abso­lu­ten Grö­ße in der Sze­ne des arti­sti­schen Thea­ters in Deutsch­land entwickelt.Moderator an allen vier Tagen ist der schon seit dem ersten Zir­kArt Festi­val 2012 in Forch­heim bekann­te Schwarz­clown und Jon­gleur Mat­thi­as Romir aus Nürnberg.

Ver­an­stal­ter von „Zir­kArt kom­pakt“ ist der Ver­ein Jun­ges Thea­ter Forch­heim, der mit viel ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment Forch­heim zu einer bekann­ten Adres­se des Neu­en Zir­kus hat wer­den las­sen. Der künst­le­ri­sche Lei­ter von „Zir­kArt kom­pakt“ Lorenz Deutsch ver­spricht „vier span­nen­de Tage mit einer wun­der­ba­ren Open-Air-Atmo­sphä­re“ im nicht genutz­ten Teil des Forch­hei­mer Königs­bads. Mög­lich ist „Zir­kArt kom­pakt“ nur dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung durch Stadt und Land­kreis Forch­heim sowie ver­schie­de­nen Spon­so­ren um den Haupt­spon­sor Sparkasse.

Der „Neue Zir­kus“ ist eine Bewe­gung, die sich von Frank­reich aus­ge­hend mitt­ler­wei­le in vie­len euro­päi­schen Län­dern einen festen Platz in der Kul­tur­land­schaft gesi­chert hat. Die­ser „Nou­veau Cir­que“ ver­wen­det klas­si­sche Zir­kus­kunst und Arti­stik nicht nur zur rei­nen Unter­hal­tung, son­dern begreift sie als künst­le­ri­sche Aus­drucks­mit­tel. „Die Shows haben eine aus­ge­klü­gel­te Dra­ma­tur­gie, blei­ben aber sehr unter­halt­sam“, ver­spricht der Künst­le­ri­sche Lei­ter. „Sie sind des­halb etwas für Jung und Alt, für das Kul­tur­pu­bli­kum genau­so wie für Fami­li­en.“ Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen zwi­schen ins­ge­samt 11 Ver­an­stal­tungs­fen­stern von je zwei Stun­den Pro­gramm wäh­len, daher der Name „Zir­kArt kom­pakt“. Jedes Zeit­fen­ster bie­tet meh­re­re Shows ver­schie­de­ner Künst­ler. Das genaue Pro­gramm und Kar­ten im Vor­ver­kauf (Erwach­se­ne 14 Euro, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re 6 Euro) gibt es unter www​.zir​kart​.de sowie bei den bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Auf­grund der Hygie­ne­be­stim­mun­gen und um allen eine gute Sicht zu ermög­li­chen, ist die Besu­cher­zahl pro Zeit­fen­ster beschränkt. Mas­ken­pflicht und 3G-Nach­weis entfallen.

Die Zeit­fen­ster sind (jeweils mit Ein­lass und Ver­las­sen des Geländes):

  • Don­ners­tag, 9.9., 16:30–19:30 und 19:30–22:30 Uhr
  • Frei­tag, 10.9., 13:30–16:30, 16:30–19:30 und 19:30–22:30 Uhr
  • Sams­tag, 11.9., 13:30–16:30, 16:30–19:30 und 19:30–22:30 Uhr
  • Sonn­tag, 12.9., 10:30–13:30, 13:30–16:30 und 16:30–19:30 Uhr