Sel­ber „Wöl­fe“ koope­rie­ren mit Höchstäd­ter „Alli­ga­tors“

Wölfe-Headcoach Herbert Hohenberger, sportlicher Leiter des Hochstädter EC Jörg Schobert und 1. Vorstand der Selber Wölfe Jürgen Golly. Foto: Corinna Fippl
Wölfe-Headcoach Herbert Hohenberger, sportlicher Leiter des Hochstädter EC Jörg Schobert und 1. Vorstand der Selber Wölfe Jürgen Golly. Foto: Corinna Fippl

Spiel­pra­xis für die jun­gen Jahr­gän­ge garantiert

Nach­dem vor kur­zem die Zusam­men­ar­beit mit dem DEL-Neu­ling Bie­tig­heim Stee­lers besie­gelt wur­de, ist nun auch die Koope­ra­ti­on mit dem Süd-Ober­li­gis­ten Höchstad­ter EC in tro­cke­nen Tüchern. Nach sehr guten und koope­ra­ti­ven Gesprä­chen wur­de eine Ver­ein­ba­rung aus­ge­han­delt, von der bei­de Sei­ten nur pro­fi­tie­ren kön­nen. Ziel ist es, sicher­zu­stel­len, dass die jun­gen Spie­ler im Wöl­fe-Kader Spiel­pra­xis erhal­ten sowie dem ein oder ande­ren jun­gen Talent aus dem Aisch­grund die Chan­ce zu geben, DEL2-Luft zu schnuppern.

Räum­li­che Nähe und gutes Verhältnis

Die Vor­aus­set­zun­gen für eine gut funk­tio­nie­ren­de Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Ober­li­gis­ten Höchstad­ter EC und unse­ren Sel­ber Wöl­fen könn­ten kaum bes­ser sein: Bei­de Eis­hal­len lie­gen nur gut 140 Kilo­me­ter aus­ein­an­der, man kennt sich unter­ein­an­der und pflegt auf Füh­rungs­ebe­ne schon immer ein gutes Mit­ein­an­der. Nach lan­gen und inten­si­ven Gesprä­chen glau­ben bei­de Sei­ten fest an eine Zusam­men­ar­beit, die auch in der Pra­xis gut funk­tio­nie­ren wird. „Mit den Ver­ein­ba­run­gen, die wir getrof­fen haben, haben wir einen guten gemein­sa­men Nen­ner gefun­den. Nun liegt es an allen Betei­lig­ten, die­se auch ent­spre­chend in der Pra­xis umzu­set­zen“, zeigt sich unser Head­coach Her­bert Hohen­ber­ger zufrie­den mit den getrof­fe­nen Abspra­chen. Auch Jörg Scho­bert, sport­li­cher Lei­ter des Höchstad­ter EC, freut sich auf den zukünf­ti­gen Aus­tausch: „Durch den Auf­stieg von Selb in die DEL2 hat sich die Mög­lich­keit erge­ben, einen Koope­ra­ti­ons­part­ner zu fin­den, der in unse­rer Nähe liegt. Da wir auf Vor­stands­ebe­ne schon immer gut zusam­men­ge­ar­bei­tet haben und ich Her­bert Hohen­ber­ger auch schon eini­ge Zeit ken­ne, war schnell klar, dass wir hier einen Part­ner haben, mit dem wir auf Augen­hö­he arbei­ten können.“

Spiel­pra­xis für die jun­gen Spieler

Von Sei­ten unse­rer Sel­ber Wöl­fe wer­den nun die Wei­chen gestellt, dass alle Spie­ler der Jahr­gän­ge 1998 und jün­ger aus dem Wolfs­ru­del theo­re­tisch die Mög­lich­keit hät­ten, auch für die Alli­ga­tors auf­lau­fen zu kön­nen: „Es ist wich­tig, dass unse­re Spie­ler Spiel­pra­xis sam­meln, bevor sie auf der Bank oder gar der Tri­bü­ne sit­zen und zuschau­en müs­sen. Höchs­te Prio­ri­tät hat aber, dass die Jungs, wenn sie nach Höchstadt fah­ren oder umge­kehrt, auch ein­ge­setzt wer­den und nicht nur auf dem Spiel­be­richts­bo­gen ste­hen“, gibt Her­bert Hohen­ber­ger einen Ein­blick in die Spiel­re­geln der Kooperation.

Talen­te kön­nen sich zeigen

Ein inter­es­san­tes Detail der Ver­ein­ba­rung bei­der Ver­ei­ne ver­rät Her­bert Hohen­ber­ger: „Mit Domi­nik Zbar­an­ski und Anton Sei­del ste­hen zwei ganz jun­ge, talen­tier­te Spie­ler im Kader der Alli­ga­tors, die sich bei uns zumin­dest mal im Trai­ning zei­gen und DEL2-Luft schnup­pern sol­len. Mal sehen, wie sie sich machen und ob mehr dar­aus wird.“ Klingt nach einem guten Plan, was Jörg Scho­bert bestä­tigt: „Von die­ser Koope­ra­ti­on wer­den bei­de Sei­ten pro­fi­tie­ren, indem sich talen­tier­te Spie­ler aus Höchstadt in Selb zei­gen kön­nen und par­al­lel dazu Spie­ler aus Selb Spiel­pra­xis erhal­ten werden.“