DLRG-Orts­ver­band Bam­berg-Gaustadt lud zum Feri­en­pro­gramm „Bade­re­geln und mehr“

Robbe Nobbi, Gallionsfigur des DLRG-Kinderprojekts

Im Rah­men des Feri­en­pro­gramms der Stadt Bam­berg hat­te der DLRG-Orts­ver­band Bam­berg-Gaustadt e.V. für den 12. August ein­ge­la­den. Lei­der nur fünf Kin­der lern­ten inter­es­siert, wel­che Gefah­ren am und im Was­ser dro­hen, wie sie ver­mie­den wer­den, wie wich­tig ein recht­zei­ti­ger Not­ruf ist.

Wei­te­re fünf Kin­der, die ange­mel­det waren, ver­säum­ten die Teil­nah­me, ohne dass sie oder ihre Eltern abge­sagt hät­ten. „Natür­lich wis­sen wir nicht, ob im Ein­zel­fall schwer­wie­gen­de Grün­de aus­schlag­ge­bend waren“, ver­sucht Ret­tungs­schwim­me­rin Rita Stadter-Bönig, ihre Ent­täu­schung zu dämp­fen. „Aber da wir auch auf Grund der Coro­na­re­geln nur eine begrenz­te Zahl an Teil­neh­mern zulas­sen konn­ten, haben die­se Anmel­dun­gen wei­te­ren inter­es­sier­ten Kin­dern das Mit­ma­chen ver­wehrt.“ Zudem sei die gesam­te Ver­an­stal­tung ein­schließ­lich des beschaff­ten Mate­ri­als im Hin­blick auf die grö­ße­re Teil­neh­mer­zahl vor­be­rei­tet worden.

Die, die gekom­men waren, hat­ten wäh­rend des rund drei­stün­di­gen Kur­ses ihren Spaß. Der konn­te dank des gün­sti­gen Wet­ters auf dem Frei­ge­län­de des DLRG-Was­ser­ret­tungs­zen­trums durch­ge­führt wer­den. Zunächst stell­ten die Akti­ven die DLRG, anschlie­ßend alle Anwe­sen­den sich selbst vor. Das gemein­sam – mit Abstand – gesun­ge­ne Bade­re­gel­lied stimm­te auf das The­ma ein. Dem Alter der Mäd­chen und Jun­gen ange­mes­sen, erläu­ter­te Ange­la Göpp­ner, wo Gefahr droht, wie Risi­ken erkannt und ver­mie­den wer­den und was gege­be­nen­falls zu tun ist. Hier­zu nutz­te sie die an der Haus­wand ange­brach­ten, im Comic­for­mat gestal­te­ten Pla­ka­te sowie das im Mini­pool „nach­ge­bil­de­te“ Frei­ge­wäs­ser (Natur- oder Bag­ger­see) mit ufer­na­hem Bio­top, Segel- und Rettungsboot.

Der anstren­gen­den Lek­ti­on, wäh­rend der die Kin­der leb­haf­tes Inter­es­se bewie­sen, folg­te die Gele­gen­heit zur Ent­span­nung. Die Zei­chen­vor­la­gen der Bade­re­geln harr­ten des Aus­ma­lens. Selbst­ver­ständ­lich wur­den die Kin­der regel­mä­ßig ange­hal­ten, ange­sichts der war­men Wit­te­rung aus­rei­chend zu trin­ken. Auf den erfor­der­li­chen Son­nen­schutz waren die Eltern vor­ab hin­ge­wie­sen worden.

Im Anschluss an das Bade­re­gel­spiel – die ein­zel­nen Regeln waren als Bil­der­dop­pel unter den ver­deck­ten Kar­ten aus­fin­dig zu machen – führ­te der Orts­ver­bands­vor­sit­zen­de, Otmar Bau­er, durch den Fuhr­park der DLRG Bam­berg-Gaustadt. Er erläu­ter­te die Aus­stat­tung der Ein­satz­fahr­zeu­ge und die Funk­ti­on der Aus­rü­stungs­tei­le. Wei­ter­hin schil­der­te er, wie die Ret­tungs­kräf­te im Ein­satz vor­gin­gen. Die Kin­der waren von sei­nen Aus­füh­run­gen begeistert.

Zum Aus­klang konn­ten alle noch ein­mal ent­span­nen. Der bereits zuvor als Anschau­ungs­ob­jekt genutz­te Mini­pool dien­te jetzt als „Angel­teich“.

Die Mäd­chen und Jun­gen erhiel­ten als Aner­ken­nung für ihr enga­gier­tes Mit­ma­chen jeweils eine Urkun­de. Außer­dem nah­men sie die Bade­re­geln als Aus­mal­heft und als Comic sowie einen Was­ser­ball mit. Alle wur­den von den DLRG-Akti­ven ermun­tert, die Regeln eif­rig ein­zu­üben und so oft, wie es ihnen mög­lich ist, zum Schwim­men zu gehen – unter Beach­tung der Bade­re­geln, ver­steht sich.