Resü­mee mit Senft

Resümee mit Senft. Foto: Alex Dittrich

Die auf­ge­wärm­te Vorspeise:

Und wei­ter geht’s … Jetzt wird also nach Flut­licht, Boxen kon­fis­zie­ren, Alko­hol­ver­bot und geplan­ter Bestuh­lung, geprüft ob die „Unte­re“ Ver­kehrs­si­cher­heit bie­tet. Aus­schlag hier­für war der Sturz eines Ange­trun­ke­nen von der Brücke. Es geht wie so oft um Zen­ti­me­ter (Män­ner has­sen die­ses Thema).

Nach ‑zig Bege­hun­gen wird dann wohl der Ent­schluss gefasst, neben dem Alko­hol­ver­bots­schild noch ein „Betre­ten auf eige­ne Gefahr“ und ein „Betre­ten der Mau­er Ver­bo­ten“ plus ein „Für gesund­heit­li­che Schä­den, wird kei­ner­lei Haf­tung über­nom­men“ anzu­brin­gen und schon sind wir wie­der bei den Schildbürgern.

Noch immer steckt der Teu­fel im Detail, kei­ne Dis­cos, kei­ne Clubs = Treff­punkt ver­legt. Solan­ge es also kein betreu­tes Trin­ken und Fei­ern gibt wird sich auch durch einen neu­en ble­cher­nen Haupt­s­moor­wald mit­ten in der Stadt nichts ändern, aber die Herr­schaf­ten aus dem Rat­haus wer­den das schon gar unter Kon­trol­le brin­gen. Mein Tipp: Stellt das Ding doch unter Denk­mal­schutz und macht noch ein „Über­que­ren erlaubt, Ver­wei­len ver­bo­ten“ – Schild mit hin, da kommts jetzt auch nim­mer drauf an. Oder unter­schreibt die Peti­ti­on im Okto­ber dass der Land­tag abge­setzt wird. Viel­leicht über­den­ken die Näch­sten die­se Pan­de­mie-Regeln noch­mal, mit denen bei 0,000176% Infi­zier­ten ein gan­zer Land­kreis inklu­si­ve Kreis­stadt (im Fall von Bam­berg) bald wie­der nichts mehr erlaubt wird was außer­halb der Arbeits­zeit so von der Bevöl­ke­rung als Aus­gleich genutzt wird.

Unter­stützt wird das gan­ze Spek­ta­kel jetzt noch mit einem Ver­kaufs­stop von gekühl­ten Geträn­ken Frei­tags und Sams­tag ab 18.00 Uhr durch die Super­märk­te in der Nähe.

Auch hier ein Tipp, dies­mal für die Gegen­par­tei: Sack Eis­wür­fel kostet an Zwickel, ein 10l Pla­stik­ei­mer an Eier­mann, Salz 35 Cent, alles kom­bi­nie­ren, Bier um 17.45 Uhr kau­fen, rein damit in den Eimer, küh­les Bier­chen … oder gleich mit dem Eis ums­wit­chen auf den guten Usti­nov mit T‑400 Ener­gy. Eimer dann ste­hen las­sen, kann die Stadt mor­gens gleich Licht ein­fan­gen für die aut­ar­ke Beleuch­tung der Brücke am Abend!

Bald ste­hen auf der Brücke eh noch mehr, darf man sich nicht mal mehr in eine Gastro­no­mie set­zen. Für die bis zu 20€ Test­ge­bühr kannst dir näm­lich schön im Super­markt um die Ecke ein Bier­chen zie­hen und ne Piz­za dazu! Gesell­schaft dann auf der Brücke, Müll läss­te da, alles gut durch­dach­te Maß­nah­men im König­reich! Viel­leicht ver­drän­gen die Erwach­se­nen dann ja die Kids, dies wäre der ein­zi­ge Plus­punkt. Rest macht dann das kom­men­de Herbst­wet­ter gar, bis wir uns end­lich den Wah­len, Weih­nachts­markt und der Psi-Vari­an­te wid­men können …

Der Haupt­gang mit Zwei­er­lei vom Blödwaafn:

Von Schmäh­pla­ka­ten wird berichtet!

„Ver­bo­te, Bevor­mun­dung, Steu­er­erhö­hun­gen #Grü­n­er­Mist“ die­se sind deutsch­land­weit und auch in Bam­berg gesich­tet wor­den und wer­den der rech­ten Sei­te zuge­ord­net. „Alle Demo­kra­ti­schen Par­tei­en ver­ach­ten dies und hal­ten zusam­men“ liest man wei­ter in die­sem Arti­kel. Lest aus dem Kon­text, wenn ihrs könnt!!!! Für alle dies nicht kön­nen … Klar hal­ten die „Gro­ßen“ da zusam­men!! Die Grü­nen regie­ren ja (noch) nicht, also kommts von wem??? Betrof­fe­ne Hun­de bel­len bekannt­lich und die 5 Euro für die Aus­sa­ge schmeiß ich gern ins Phrasenschwein!

In Hirschaid hat sich jemand Bau­ge­rä­te für eine Nacht aus­ge­lie­hen. Sehr anstän­dig wur­de vor der Rück­ga­be die Tank­fül­lung wie­der auf Stand gebracht. Kann man fast gar nicht böse sein, dem „Ver­bre­cher“ und ihm nur viel Spaß mit sei­nem Pool wün­schen, denn für die Eier die man für so eine Akti­on in der heu­ti­gen Zeit braucht in der alles bit­te­rer Ernst ist, hoff ich mal das sich was nütz­li­ches zum per­sön­li­chem Wohl­fin­den für den näch­sten Haus­ar­rest gebaut wurde.

Der Senft:

Am Don­ners­tag star­te­te erneut eine „Wil­de Sand­ker­wa“ – ich wer­de näch­ste Woche berich­ten ob die eska­liert ist. Zu ver­mu­ten ist es auf jeden Fall! In den Bars und Knei­pen dürf­te das kom­plet­te Wochen­en­de aus­re­ser­viert sein. Ker­was­mu­sik vom Band ist genau wie Spe­cials geplant was man so hört und ich per­sön­lich rech­ne mit einer Sand­stra­ße die voll wie eh und je ist. Hier wer­den sich die Loka­li­tä­ten und die Besu­cher nichts schen­ken! Also wie­der was zum auf­re­gen! Statt kon­trol­liert die belieb­te Kirch­weih mit Reser­vie­rung und Sitz­plät­zen drin­nen und drau­ßen statt­fin­den zu las­sen, wer­den die Besu­cher ani­miert sich dicht an dicht in die Par­ty­mei­le der Stadt zu stel­len. To-go Geträn­ke und ab auf die Stra­ße, es wird die unkon­trol­lier­te Höl­le, nur das Wet­ter oder die geschön­ten Zah­len kön­nen da noch helfen!!

Ich sage aber fol­gen­des Sze­na­rio voraus:
Don­ners­tag ent­spannt mit Full Hou­se in den Bars und Knei­pen. Frei­tag wird sich ver­hal­ten wie sonst die Frei­ta­ge in letz­ter Zeit auch. Sams­tag und Sonn­tag ab 12 Uhr Mit­tag ein unkon­trol­lier­ter Run auf die Sand­stra­ße. Beim Rauch­bier kein durch­kom­men mehr, Süd­kur­ve glei­ches Spiel, Kat­zen­berg hoch eben­falls dicht und wer hät­te es gedacht … ab 22 Uhr Ter­ror und das nicht nur auf der Unte­ren!! Ja ich weiß … Hier sei­nen Senft dazu geben ist ein­fach, Orga hin­ge­gen extremst schwie­rig und trotz­dem!!!! – „Wirts­haus­ker­wa“ wäre das Zau­ber­wort! Im Vor­feld Abzei­chen online ver­kau­fen und an die Haus­hal­te gegen eine Schutz­ge­bühr von +5 Euro pro Tag ver­sen­den. Die­se dann an die Wir­te auf­tei­len für Secu­ri­ty­ko­sten. Das Abzei­chen ist die Ein­tritts­kar­te zusam­men mit einer Reser­vie­rung in sei­ner bevor­zug­ten Loka­li­tät. Geträn­ke­ver­kauf auf die Stra­ße ver­bo­ten, nur wer einen Sitz­platz hat kann kon­su­mie­ren. Paar mehr Bier­gar­ni­tu­ren erlau­ben und das Gebiet kon­trol­lie­ren. Ich könn­te noch sei­ten­lan­ge Aus­füh­run­gen dazu schrei­ben, aber das wird hier zuviel! Nur jam­mern wegen Infek­tio­nen hier und Inzi­denz da um dann im Fall von Bam­berg eine „Wil­de“ statt kon­trol­lier­te Ker­wa zuzu­las­sen ist eher, wie so vie­les im real gewor­de­nem Schil­da, kontraproduktiv!

In die­sem Sin­ne und weil ich eben­falls auf Ker­wa bin schon am Don­ners­tag geschrieben …

„Alles ist gut, solan­ge du wild bist! Sei wild, gefähr­lich und wild! Eins, zwei drei, Rahhh!“

Der Schlacht­ruf der WIL­DEN KER­LE aus dem gleich­na­mi­gen Film!