Ebens­feld (Land­kreis Lich­ten­fels): Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall mit Radfahrer

symbolfoto polizei

Ebens­feld. Am Frei­tag­nach­mit­tag befuhr eine 18-jäh­ri­ge Rad­fah­re­rin den Fahr­rad­weg von Ebens­feld kom­mend in Rich­tung Döring­stadt. An der Abzwei­gung nach Ober­brunn woll­te sie nach links in die Ort­schaft abbie­gen und wech­sel­te dazu unmit­tel­bar die Fahr­bahn an einer Que­rungs­hil­fe. Gleich­zei­tig befuhr ein 40-jäh­ri­ger PKW Fah­rer die Stra­ße in sel­bi­ge Rich­tung. Auf­grund des plötz­li­chen Fahr­bahn­wech­sels der Rad­fah­re­rin konn­te der Pkw­fah­rer den Zusam­men­stoß lei­der nicht mehr ver­hin­dern. Die Rad­fah­re­rin, wel­che kei­nen Helm trug, wur­de fron­tal vom Pkw erfasst und schlug mit dem Kopf auf der Front­schei­be auf. Sie zog sich dabei schwers­te Kopf­ver­let­zun­gen zu und muss­te mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Spe­zi­al­kli­nik nach Erlan­gen ver­bracht wer­den. Der PKW Fah­rer blieb unver­letzt. Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Coburg wur­de ein Sach­ver­stän­di­ger zur Unter­stüt­zung der poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen hin­zu­ge­zo­gen. Des Wei­te­ren erfolg­te eine Blut­ent­nah­me auf frei­wil­li­ger Basis bei dem PKW Fah­rer (Atem­al­ko­hol­test war nega­tiv) und die Sicher­stel­lung bei­der Fahr­zeu­ge. Der Gesamtsach­scha­den wird auf 15.000€ bezif­fert. Die Unfall­stel­le muss­te wäh­rend der Unfall­auf­nah­me und der Lan­dung des Ret­tungs­hub­schrau­bers voll­stän­dig gesperrt wer­den. Es waren zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te von der Poli­zei und den Feu­er­weh­ren aus dem Umkreis am Ein­satz beteiligt.