Trick­dieb­stahl in Ket­schen­dorf bei Coburg – Poli­zei sucht Zeu­gen und warnt

symbolfoto polizei

KET­SCHEN­DORF, COBURG. Am Mitt­woch­mit­tag gelang es zwei unbe­kann­ten Trick­die­ben in der Park­stra­ße die Geld­bör­se eines 54-Jäh­ri­gen zu steh­len. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg ermittelt.

Der Mann hielt sich gegen 12.45 Uhr in der Park­an­la­ge in der Park­stra­ße auf. Hier wur­de er von zwei unbe­kann­ten Män­nern nach der Uhr­zeit gefragt. Als er sein Han­dy aus der Hosen­ta­sche nahm, um die Uhr­zeit abzu­le­sen, kam einer der Män­ner dem 54-Jäh­ri­gen sehr nah und bedräng­te die­sen. Erst spä­ter, nach­dem die bei­den Män­ner wei­ter­ge­gan­gen waren, bemerk­te der Mann, dass er bestoh­len wur­de. Ihm wur­de die Geld­bör­se mit dem Inhalt eines zwei­stel­li­gen Bar­geld­be­tra­ges aus der Hosen­ta­sche gestohlen.

Der Bestoh­le­ne beschrieb die bei­den Tat­ver­däch­ti­gen als jun­ge Män­ner im Alter von zir­ka 20 Jah­ren mit schlan­ker Figur und einer Grö­ße von etwa 175 Zen­ti­me­ter. Sie tru­gen nacken­lan­ge, zurück­ge­kämm­te Haa­re. Bei­de Per­so­nen waren mit hel­len Jacken und dunk­len Jeans sowie wei­ßen Schu­hen beklei­det. Dazu tru­gen sie auf­fäl­li­ge wei­ße Kopfhörer.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg bit­tet Per­so­nen, die rele­van­te Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder Hin­wei­se auf die Tat geben kön­nen, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 zu melden.

Die ober­frän­ki­sche Poli­zei gibt fol­gen­de Hin­wei­se, um sich vor Taschen­die­ben zu schützen:

  • Taschen­die­be las­sen sich am typisch suchen­den Blick erken­nen: Sie mei­den den direk­ten Blick­kon­takt zum Opfer und schau­en eher nach der Beute.
  • Tra­gen Sie Geld, Schecks, Kre­dit­kar­ten und Papie­re immer in ver­schie­de­nen ver­schlos­se­nen Innen­ta­schen der Klei­dung mög­lichst dicht am Körper.
  • Benut­zen Sie einen Brust­beu­tel, eine Gür­te­l­in­nen­ta­sche, einen Geld­gür­tel oder eine am Gür­tel ange­ket­te­te Geldbörse.

2 Antworten

  1. Martin Trier sagt:

    jun­ge Män­ner im Alter von zir­ka 20 Jah­ren mit schlan­ker Figur und einer Grö­ße von etwa 175 Zentimeter.

    Ich ken­ne ca 50000 Ver­däch­ti­ge. Völ­lig unkom­pu­tier­ba­res ambi­va­len­tes, und nähe­re visu­el­le oder sprach­be­zo­ge­ne Details aus­las­sen­des Berich­ten lädt eher zu noch mehr Mut­ma­ssun­gen und Schlüs­sen zu, als schlicht­weg alle sicher­lich gemel­de­ten Details zu berich­ten, ohne schein­bar pein­li­che poli­tisch kor­rek­te Zensur.
    Man kann doch in dem Fal­le den komö­di­en­haf­ten Bericht beser gleich kom­plett unter­las­sen? A pro­pos Ambi­va­lent: Macht das sich zu Recht über aus­ge­las­se­ne Details Wun­dern von den vom Dieb­stahl betrof­fe­nen, so wie von Lesern die kom­men­tie­re, sie zu poten­zi­ell rechts gesinnten?

    Gruss, Mar­tin Trier ein halb Deutscher/​Spanier ca 175 gross (der ger­ne mal einen Trick­dieb tref­fen würde 🙂

  2. Redaktion sagt:

    Das ist der Ori­gi­nal-Poli­zei­be­richt. Wir ändern grund­sätz­lich nichts.

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