Bay­reu­ther MdB Dr. Sil­ke Lau­nert infor­miert zum Bun­des­pro­gramm „rehapro“

MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel
MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel

För­de­rung für Modell­pro­jekt der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Nordbayern

Mit rund 4,5 Mil­lio­nen Euro för­dert das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Arbeit und Sozia­les mit dem Bun­des­pro­gramm „Inno­va­ti­ve Wege zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben – rehapro“ das Modell­pro­jekt „Digi­ta­le Nach­sor­ge for you“ der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung (DRV) Nord­bay­ern. Dar­auf macht Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert (CSU) aufmerksam.

Ziel des Bun­des­pro­gramms ist es, durch die Erpro­bung von inno­va­ti­ven Lei­stun­gen und inno­va­ti­ven orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men neue Wege zu fin­den, um die Erwerbs­fä­hig­keit von Men­schen mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen noch bes­ser zu erhal­ten bzw. wie­der­her­zu­stel­len. Lang­fri­stig soll der Zugang in die Erwerbs­min­de­rungs­ren­te und die Ein­glie­de­rungs­hil­fe bzw. Sozi­al­hil­fe nach­hal­tig gesenkt werden.

Zur Umset­zung des Bun­des­pro­gramms rehapro ste­hen bis 2026 ins­ge­samt rund eine Mil­li­ar­de Euro zur Ver­fü­gung. Die ein­zel­nen Modell­pro­jek­te kön­nen bis zu fünf Jah­re geför­dert wer­den. Die ersten Modell­pro­jek­te des ersten För­der­auf­rufs star­te­ten im 2. Halb­jahr 2019. Die Pro­jek­te des zwei­ten För­der­auf­rufs star­ten vor­aus­sicht­lich Ende 2021.

Das Modell­pro­jekt „Digi­ta­le Nach­sor­ge for you“ setzt auf eine digi­ta­le Lösung bei der Nach­sor­ge von Kin­dern und Jugend­li­chen mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen. Wie Feli­ne Zocher, bei der DRV Nord­bay­ern für das Pro­jekt ver­ant­wort­lich, sagt, feh­le der­zeit ein Nach­sor­gean­ge­bot im Anschluss an eine medi­zi­ni­sche Reha für Jugend­li­che mit der Indi­ka­ti­on Adi­po­si­tas. Die Nach­sor­ge sei eine Lei­stung der Ren­ten­ver­si­che­rung um den Reha­bi­li­ta­ti­ons­er­folg zu sichern.

Gera­de bei an Adi­po­si­tas Erkrank­ten sei die Nach­sor­ge extrem wich­tig, da der Lebens­stil auch nach der medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on nach­hal­tig geän­dert wer­den muss. Die Nach­sor­ge fin­de immer ambu­lant statt, sagt Zocher. Dafür brau­che es einen Anbie­ter vor Ort. Dies ren­tie­re sich jedoch nur bei Grup­pen. Gera­de in klei­ne­ren Städ­ten wie Bay­reuth oder im länd­li­chen Raum kämen jedoch nicht genug Teil­neh­mer zusammen.

Die Idee der DRV Nord­bay­ern ist daher, die Nach­sor­ge digi­tal anzu­bie­ten, um die Leu­te dort zu behan­deln, wo sie auch woh­nen. Wie Zocher sagt, kann dank des För­der­be­schei­des nun mit der Ent­wick­lung der App begon­nen wer­den. Alle Schrit­te sol­len in enger Zusam­men­ar­beit mit den Jugend­li­chen statt­fin­den und unter Ein­bin­dung von Fachpersonal.