Bay­reuth: Auf­fäl­li­ger Geruch führt Poli­zi­sten zu Marihuana-Aufzuchtanlage

symbolfoto polizei

BAY­REUTH. Den rich­ti­gen Rie­cher zeig­ten Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Bay­reuth am Frei­tag­abend. Als sie zufäl­lig an einem Mehr­fa­mi­li­en­haus vor­bei­gin­gen, bemerk­ten sie cha­rak­te­ri­sti­schen Mari­hua­nage­ruch. Die fol­gen­de Woh­nungs­durch­su­chung brach­te nicht nur den fri­schen Joint, son­dern auch gleich eine dazu­ge­hö­ri­ge Auf­zucht­an­la­ge zum Vor­schein. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth über­nahm die Ermitt­lun­gen. Die Ord­nungs­hü­ter gin­gen gegen 20 Uhr an dem Wohn­haus in der Robert-Koch-Stra­ße vor­bei, als sie den süß­li­chen Geruch bemerk­ten. Ein Blick in den Hin­ter­hof brach­te sie zu dem Ver­ur­sa­cher, einen 21-jäh­ri­gen Bay­reu­ther, der in aller See­len­ru­he auf sei­nem Bal­kon einen Joint kon­su­mier­te. Es folg­te die Durch­su­chung der Woh­nung, die zusätz­lich noch von einem 20-Jäh­ri­gen bewohnt wird. Hier ent­deck­ten die Poli­zi­sten eine Mari­hua­na-Auf­zucht­an­la­ge mit zwei ern­te­fer­ti­gen Pflan­zen und stell­ten die­se sicher. Eine Wägung in der Poli­zei­dienst­stel­le ergab einen Gewichts­wert im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Gramm­be­reich, wes­halb die wei­te­ren Ermitt­lun­gen von der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth geführt wer­den. Die bei­den Män­ner müs­sen sich nun wegen Ver­stö­ßen nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz straf­recht­lich verantworten.

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