Mem­mels­dorf: Tief­ste­hen­de Son­ne sorg­te für schwe­ren Unfall

symbolfoto polizei

Mem­mels­dorf: Am Sams­tag­abend wur­de ein BMW-Fah­rer von der tief­ste­hen­den Son­ne geblen­det und ver­ur­sach­te einen schwe­ren Unfall. Der 73 Jäh­ri­ger fuhr die abknicken­de Vor­fahrt von der Traut­mann­stra­ße in die Mer­ken­dor­fer Stra­ße gera­de­aus wei­ter und stieß hier­bei mit einem 84-jäh­ri­gen Krad­fah­rer zusam­men. Die­ser stürz­te auf die Fahr­bahn und wur­de schwer­ver­letzt ins Kli­ni­kum ein­ge­lie­fert. Zudem wur­de die Bei­fah­re­rin des Unfall­ver­ur­sa­cher leicht ver­letzt. An den bei­den Fahr­zeu­gen, die jeweils abge­schleppt wer­den muss­ten, ent­stand ein Gesamt­scha­den in Höhe von ca. 15000,- Euro.

1 Antwort

  1. Ferenc sagt:

    Nicht die tief ste­hen­de Son­ne, son­dern die den vor Ort herr­schen­den Sicht­ver­hält­nis­sen nicht ange­paß­te Fahr­wei­se und/​oder ‑geschwin­dig­keit des BMW-Fah­rers hat den Unfall ver­ur­sacht – sie­he Straßenverkehrs-Ordnung!

    Daß abends mit tief ste­hen­der Son­ne gerech­net wer­den muß, ist kei­ne ganz neue Erkennt­nis und soll­te daher sowohl Führerscheinbesitzer/​inne/​n als auch den den Unfall auf­neh­men­den sowie den die Pres­se­mel­dung ver­fas­sen­den Poli­zei­be­dien­ste­ten geläu­fig sein.

    Daß die Fol­gen fahr­läs­si­gen oder gar rück­sichts­lo­sen Ver­hal­tens immer wie­der als schick­sal­haft unab­wend­bar dar­ge­stellt wer­den, trägt nicht uner­heb­lich zur schlech­ten Ver­kehrs­mo­ral bei.

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