Stadt Bam­berg legt wich­ti­ges Nach­schla­ge­werk neu auf

„Älter wer­den in Bam­berg“ jetzt 289 Sei­ten stark

Jutta Weigand (v.l.), Geschäftsführerin des Zentrums für Senioren, Harald Finster, Gast in der Tagespflege, Seniorenbeauftragte Stefanie Hahn, Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Daniela Struß, Leiterin der Service- und Quartiersbüros, präsentieren das neue Nachschlagewerk im Service- und Quartiersbüro Ulanenpark. Foto: Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Gerhard Beck

Jut­ta Wei­gand (v.l.), Geschäfts­füh­re­rin des Zen­trums für Senio­ren, Harald Fin­ster, Gast in der Tages­pfle­ge, Senio­ren­be­auf­trag­te Ste­fa­nie Hahn, Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp und Danie­la Struß, Lei­te­rin der Ser­vice- und Quar­tiers­bü­ros, prä­sen­tie­ren das neue Nach­schla­ge­werk im Ser­vice- und Quar­tiers­bü­ro Ula­nen­park. Foto: Amt für Bür­ger­be­tei­li­gung, Pres­se- und Öffentlichkeitsarbeit/​Gerhard Beck

Ab sofort ist die belieb­te Bro­schü­re „Älter wer­den in Bam­berg“ in einer neu­en und kom­plett über­ar­bei­te­ten Auf­la­ge erhält­lich. Da älte­re Men­schen Schwie­rig­kei­ten haben, zwi­schen redak­tio­nel­lem Teil und Anzei­gen zu unter­schei­den, wur­de auf die Finan­zie­rung durch Wer­be­er­lö­se ver­zich­tet. Der Dank geht an die Erich und Elsa Oer­tel Alten­hil­fe-Stif­tung für ihr wie­der­hol­tes Enga­ge­ment, Pro­jek­te wie die­se unbü­ro­kra­tisch zu unter­stüt­zen. „Nur durch die über­aus groß­zü­gi­ge För­de­rung der Erich und Elsa Oer­tel Alten­hil­fe-Stif­tung ist es gelun­gen, den Druck der Bro­schü­re zu ermög­li­chen, die eine so wert­vol­le Hil­fe für die älte­ren Men­schen in Bam­berg dar­stellt. Sie haben die Druck­ko­sten in vol­ler Höhe über­nom­men. Dafür sind wir sehr dank­bar“, so Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp bei der Vor­stel­lung der Neu­auf­la­ge im Ser­vice- und Quar­tiers­bü­ro Ulanenpark.

„Älter wer­den in Bam­berg“ bie­tet Senior:innen einen umfas­sen­den Über­blick über alle Ange­bo­te in Bam­berg, die sie betref­fen. In ins­ge­samt zwölf Kapi­teln kön­nen sie sich etwa über ent­la­sten­de Hil­fen oder Infor­ma­ti­ons- und Bera­tungs­stel­len infor­mie­ren. Sie erhal­ten einen Ein­blick in die Pfle­ge­land­schaft Bam­bergs und ler­nen die viel­fäl­ti­gen Ange­bo­te in den Berei­chen Bil­dung, Frei­zeit und Kul­tur ken­nen. „Die Bro­schü­re umfasst nun 289 Sei­ten. Die letz­te hat­te 260 Sei­ten, was zeigt, wie umfang­reich die Bera­tungs­land­schaft Bam­bergs sich gestal­tet, wie reich sie an Kul­tur, Begeg­nungs­mög­lich­kei­ten und Hil­fen aller Art ist“, erklär­te Ste­fa­nie Hahn, Senio­ren­be­auf­trag­te der Stadt Bamberg.

Ganz bewusst wur­de für die Neu­auf­la­ge eine Ring­buch­bin­dung gewählt, damit auch Men­schen mit hap­ti­schen Ein­schrän­kun­gen die Bro­schü­re gut hand­ha­ben kön­nen. Eine gro­ße Schrift ver­bes­sert zudem die Lesbarkeit.

Kosten­frei vie­ler­orts erhältlich

Die Infor­ma­ti­ons­bro­schü­re „Älter wer­den in Bam­berg“ ist kosten­los in der Info­thek im Rat­haus am ZOB, im Senio­ren­bü­ro am Hein­richs­damm 1 sowie bei Bera­tungs­stel­len, in Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und natür­lich in den Quar­tiers­bü­ros und Stadt­teil­zen­tren erhältlich.

1 Antwort

  1. Ferenc sagt:

    Es wäre schön, gäbe es als zusätz­li­ches Ange­bot die Mög­lich­keit, sich die Bro­schü­re aus dem Netz zur spä­te­ren Off­ni­n­en­ut­zung herunterzuladen.

    Als anma­ßend und dis­kri­mi­nie­rend emp­fin­de ich im übri­gen die pau­scha­le Aus­sa­ge, daß „älte­re Men­schen Schwie­rig­kei­ten haben, zwi­schen redak­tio­nel­lem Teil und Anzei­gen zu unter­schei­den“. Zum einen lie­ßen sich Anzei­gen durch­aus deut­lich kenn­zeich­nen, was jetzt nicht bedeu­tet, daß ich den Ver­zicht auf sie kri­ti­sie­ren woll­te. Zum ande­ren lebt nicht nur die Wirt­schaft, son­dern in star­kem Maße auch die Poli­tik davon, daß vie­le Men­schen aller Alters­stu­fen ihre Sprü­che für bare Mün­ze neh­men. Lei­der machen sich die­ses Phä­no­men auch Haßprediger/​innen, Verschwörungstheoretiker/​innen, Fundamentalist/​inn/​en aller Rich­tun­gen und son­sti­ge Demagog/​inn/​en zu Nutze.

    Dem kann nur durch umfas­sen­de Bil­dung – und das ist eben nicht nur unter stän­di­gem Prü­fungs­druck ein­ge­trich­ter­tes Fak­ten­wis­sen, das Mar­ken­zei­chen baye­ri­scher Bil­dungs­po­li­tik, son­dern die Ver­mitt­lung eigen­stän­di­gen, kri­tisch-kon­struk­ti­ven Den­kens – ent­ge­gen­ge­wirkt werden.

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