Kulm­bach: Aus­stel­lung Peter Schop­pel – 05. Sep­tem­ber – 24. Okto­ber 2021

Schoppel_Waldrand_II / Foto: Privat
Schoppel_Waldrand_II / Foto: Privat

Obe­re Stadt­ga­le­rie, Obe­re Stadt 10, Kulmbach

Vom 05. Sep­tem­ber bis 24. Okto­ber 2021 zeigt der Kunst­ver­ein Kulm­bach e.V. Wer­ke des Malers und Druck­gra­fi­kers Peters Schop­pel in der Obe­ren Stadtgalerie.

Der Berg­an­za-Preis­trä­ger 2020 des Kunst­ver­ein Bam­berg e.V. sowie Gale­rie­preis­trä­ger 2017 des Kunst­ver­ein Kulm­bach e.V. „gilt als einer der hoch­ka­rä­tig­sten Künst­ler in Ober­fran­ken“ (Dr. Mat­thi­as Lie­bel). Er ist in zahl­rei­chen Aus­stel­lun­gen im In-und Aus­land ver­tre­ten. Seit den 1980er Jah­ren bie­tet das Ate­lier von Peter Schop­pel mit Druck­werk­statt in Gun­dels­heim Platz für sei­ne Arbeit, aber auch für ande­re Künst­ler & Inter­es­sier­te, denen er sei­ne Kunst näher bringt. Nach dem Stu­di­en­gang für Male­rei und Druck­gra­fik an der Euro­päi­schen Kunst­aka­de­mie in Trier, ist er seit 2005 als frei­schaf­fen­der Künst­ler für Male­rei und Druck­gra­fik tätig.
Das Werk von Peter Schop­pel (gebo­ren 1958 in Bam­berg) zeigt poin­tiert den Gegen­satz von Kon­struk­ti­on und Natur, von Kunst­for­men und Natur­for­men in Male­rei und Radie­rung: stren­ge Raster über­la­gern die erste Ebe­ne – eine Land­schaft, ein Gar­ten­pflan­zen, Farb­flä­chen – und geben nur noch Aus­schnit­te, gleich­sam Sicht­fen­ster in die leben­di­ge Welt: Die Welt wird von einem syste­ma­ti­schen, meist qua­dra­ti­schen Kon­strukt geord­net, ohne aber des­sen Wir­kung auf den Betrach­ter gänz­lich aus­zu­lö­schen. Raste­run­gen sind Peter Schop­pels The­ma. Er beschreibt die­se als Sche­ma, mit denen er Phä­no­me­ne und Vor­gän­ge hin­ter­fragt, Sich­tun­gen und Notie­run­gen ord­net und bewer­tet. Sei­ne hand­werk­lich her­vor­ra­gen­den Arbei­ten zei­gen eine male­ri­sche und tech­no­lo­gisch-kon­struk­ti­ve Umset­zung eines bild­ne­ri­schen For­schungs­pro­zes­ses, als Doku­men­ta­ti­on einer „Ästhe­ti­schen Arbeit“.
Sei­ne poe­tisch-phi­lo­so­phi­sche Bild­spra­che fließt zwi­schen Natu­ra­lis­mus und Abstrak­ti­on hin und her, greift immer wie­der dia­lo­gisch Rede und Gegen­re­de, Natur und Tech­nik, Regel­mä­ßig­keit und Cha­os, Flo­ra­les und Digi­ta­les auf, setzt sie neben­ein­an­der, löst sie auf, lässt sie mit­ein­an­der verschmelzen.
Die­sem gei­sti­gen Gut fol­gen auch sei­ne seri­el­len Arbei­ten, deren Schaf­fens­pro­zess sich oft über Mona­te und Jah­re hin­zieht. So ent­ste­hen Werk­grup­pen wie sie in der Aus­stel­lung zu sehen sind. So bei­spiels­wei­se „Wald­rand“, eine Radier­fol­ge von 12 Uni­kat­drucken aus dem Jahr 2021. Oder „Arbor“ – sechs Vari­an­ten einer Kalt­na­del­ra­die­rung (2019). „Feld“ mit sechs Male­rei­en aus einer Serie von 12 Acryl­ma­le­rei­en aus dem Jahr 2020.

Geöff­net ist die Aus­stel­lung in der Obe­ren Stadt­ga­le­rie sams­tags und sonn­tags von 13 bis 16 Uhr. Ein Besuch ist aktu­ell ohne Ter­min­ver­ein­ba­rung und Nega­tiv-Test mög­lich. Es besteht FFP2-Maskenpflicht.

www​.kunst​ver​ein​-kulm​bach​.de

• Aus­stel­lungs­dau­er: 05. Sep­tem­ber – 24. Okto­ber 2021
• Ver­an­stal­tungs­ort: Obe­re Stadt­ga­le­rie des Kunst­ver­ein Kulm­bach e.V., Obe­re Stadt 10, Kulmbach
• Öff­nungs­zei­ten: Sa & So 13 – 16 Uhr
• Ver­an­stal­ter: Kunst­ver­ein Kulm­bach e.V.

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