Bay­reuth: „Bea­t­ho­ven – Klas­sik auf Schlag­werk“ – das Fami­li­en­kon­zert beim 71. Festi­val jun­ger Künst­ler auf der See­büh­ne in Bayreuth

Tra­di­ti­on. Trans­for­ma­ti­on. Auf­bruch. – in die­ses Gene­ral­the­ma des 71. Festi­val jun­ger Künst­ler Bay­reuth passt der künst­le­ri­sche Grund­satz der Chri­sti­an Ben­ning Per­cus­sion Group per­fekt hin­ein. Das Pro­gramm des Ensem­bles wird am Mon­tag, 16. August 2021, um 18 Uhr auf der See­büh­ne in der Wil­hel­mi­nen­aue zu hören sein. Chri­sti­an Ben­ning, der im ver­gan­ge­nen 70. Jubi­lä­ums­jahr des Festi­vals bereits sein Bay­reuth-Debüt im Duo mit Orga­nist Hans­jörg Albrecht fei­er­te und dabei „pure träu­me­ri­sche Wir­kung ent­fal­te­te“ (Zitat: Der Opern­freund), hat es sich gemein­sam mit sei­nen Kol­le­gen Patrick Stap­le­ton, Mar­cel Mori­ka­wa, Felix Kolb und God­win Schmid zur Auf­ga­be gemacht, neben Klas­si­kern der moder­nen Schlag­zeug­li­te­ra­tur auch Wer­ke gro­ßer Kom­po­ni­sten aus den zurück­lie­gen­den Jahr­hun­der­ten, wie z.B. Bach, Mozart oder Beet­ho­ven, auf­zu­grei­fen und die­se in rein per­cus­siver Kam­mer­mu­sik-Beset­zung wort­wört­lich zu „trans­for­mie­ren“. Letzt genann­ter stand spä­te­stens seit
2020 ganz beson­ders im Fokus des inzwi­schen inter­na­tio­nal auf­stre­ben­den Quin­tetts, als die Musik­welt des­sen 250. Jubi­lä­um fei­er­te, jedoch Schlag­in­stru­men­te vor 250 Jah­ren noch gar nicht in der heu­ti­gen Form exi­stier­ten. Wie hät­ten Beet­ho­ven oder Bach wohl kom­po­niert, wenn zu deren Leb­zei­ten bereits ein Marim­ba, ein Vibra­phon oder ein Drum­set in der heu­ti­gen Form exi­stiert hät­ten? Genau die­ser Fra­ge möch­te das Ensem­ble in ihrem neu­en „BEAThoven“-Programm auf den Grund gehen und sie
durch ihre Arran­ge­ments u. a. von Beet­ho­vens berühm­ter „Mond­schein­so­na­te“ auf ihre Art beant­wor­ten. Durch ganz neue Klang­far­ben auf­grund der diver­sen Schlag­in­stru­men­te, durch einen Groo­ve, den die­se unge­wöhn­li­che Beset­zung förm­lich in sich trägt sowie durch die Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner Musik­sti­le, gelingt es den Künst­lern auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se, die Zeit­lo­sig­keit die­ser Musik ent­spre­chend hör­bar zu machen und zu ver­kör­pern – ein wah­rer Auf­bruch aus der Tra­di­ti­on heraus!
Kon­zert­kar­ten sind bei der Thea­ter­kas­se Bay­reuth und an der Abend­kas­se erhält­lich. Den Ein­tritts­preis bestimmt man selbst; man zahlt nach dem Kon­zert, was es einem wert ist. Die Ver­an­stal­tun­gen wer­den nach den gel­ten­den Hygie­ne­vor­schrif­ten durchgeführt.

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