Bam­berg: Mehr Krip­pen- und Kin­der­gar­ten­plät­ze im neu­en „alten“ Mont­esso­ri-Kin­der­gar­ten Jean Paul

Beim Bau­stel­len­be­such von Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Bür­ger­mei­ster und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp beein­druckt die Archi­tek­tur mit ihren die gro­ßen, licht­durch­flu­te­ten Räu­men. Foto: Amt für Bür­ger­be­tei­li­gung, Pres­se- und Öffentlichkeitsarbeit/​Stephanie Schir­ken-Ger­ster Bamberg

Bam­berg – Nach 22 Mona­ten Bau­zeit, in denen die Kin­der­ta­ges­stät­te Jean Paul in einem Con­tai­ner unter­ge­bracht war, heißt es nun bald umzie­hen in das neue Gebäu­de. 75 Kin­der­gar­ten- und, ganz neu, 24 Krip­pen­kin­der haben hier ab dem kom­men­den Herbst jede Men­ge Platz zum Spie­len, Basteln, Toben und Ler­nen – das sind ins­ge­samt 29 Plät­ze mehr als zuvor. Aber es gibt nicht nur mehr Platz in der neu­en Kita Jean Paul. Das Raum­kon­zept des neu­en Gebäu­des spie­gelt nun auch die Mont­esso­ri-Päd­ago­gik, der sich die Ein­rich­tung der Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim ver­schrie­ben hat, auf ganz beson­de­re Art und Wei­se wie­der. Davon konn­ten sich Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Bür­ger­mei­ster und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp bei einer Bau­stel­len­be­sich­ti­gung selbst über­zeu­gen. Die Raum­ein­tei­lung ist so gestal­tet, dass sich die Kin­der frei bewe­gen, sich allein oder zusam­men mit ande­ren einer frei gewähl­ten Arbeit wid­men und den Raum jeder­zeit ver­las­sen kön­nen – ganz im Sin­ne also nach der Päd­ago­gik von Maria Mont­esso­ri. „Die Kita Jean Paul ergänzt die ganz unter­schied­li­chen päd­ago­gi­schen Kon­zep­te der Bam­ber­ger Ein­rich­tun­gen auf ganz beson­de­re Art und Wei­se. Dass hier nun 29 zusätz­li­che Plät­ze geschaf­fen wur­den, freut mich rie­sig“, so Bür­ger­mei­ster Jonas Glüsenkamp.

Auch für Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke ist die Erwei­te­rung der Ein­rich­tung ein gro­ßer Gewinn und er betont, dass „das neue Kin­der­haus ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt in der 2017 ange­sto­ße­nen Kita-Offen­si­ve der Stadt ist.“ 154 zusätz­li­che Plät­ze wur­den seit­her geschaf­fen, allei­ne in die­sem Jahr kämen mit den Ein­rich­tun­gen in der Dr. Ida-Nodack-Stra­ße und dem „Kin­der­haus am Föh­ren­hain“ wei­te­re 160 Plät­ze, davon 60 Krip­pen- und 100 KiGa-Plät­ze, hin­zu. „Und wir machen wei­ter“, bekräf­tigt Star­ke und ver­weist auf wei­te­re Aus­bau-Pro­jek­te in der Stadt wie etwa in Wildensorg.

Den Kin­dern und Erzie­he­rin­nen dürf­te der Umzug in das neue Gebäu­de kaum schwer­fal­len. Sie haben wäh­rend der Bau­zeit regel­mä­ßig vom Con­tai­ner aus klei­ne Aus­flü­ge zur Bau­stel­le gemacht und den Bau­fort­schritt ganz genau beob­ach­tet. „Wir haben in die­ser Zeit vie­le Bücher über das Bau­en gele­sen und uns inten­siv mit dem The­ma beschäf­tigt. Die Kin­der haben dar­auf­hin ihren eige­nen Traum­kin­der­gar­ten aus Kar­ton gebaut: mit gro­ßen Fen­stern zum Raus­schau­en und einem schö­nen Gar­ten mit gro­ßen Bäu­men – fast so, wie die neue Kita“, erzählt die Lei­te­rin der Ein­rich­tung, Sabi­ne Schug. Dr. Nor­bert Kern, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim, dank­te gemein­sam mit dem zustän­di­gen Abtei­lungs­lei­ter Fred Schä­fer dem Team um Sabi­ne Schug für das gro­ße Enga­ge­ment wäh­rend der Bau­zeit: „Die Räum­lich­kei­ten muss­ten mit der Kita-Kon­zep­ti­on abge­stimmt wer­den, ein neu­es Kon­zept für die Krip­pe erar­bei­tet, die päd­ago­gi­sche Arbeit mit den Kin­dern im Con­tai­ner zuver­läs­sig fort­ge­setzt, der Umzug geplant wer­den – und das alles in Corona-Zeiten!“

Lan­ge war­ten müs­sen die Kin­der auf ihren Traum­kin­der­gar­ten nicht mehr: Im Okto­ber bezie­hen die Kin­der­gar­ten­kin­der das neue Gebäu­de, die Ein­ge­wöh­nung der Krip­pen­kin­der star­tet dann ab Novem­ber 2021. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: https://​www​.dwbf​.de/​k​i​t​a​-​j​e​a​n​-​p​a​ul/

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