Kulm­ba­cher Mdl Rai­ner Lud­wig: „EU-Innen­stadt-För­der­initia­ti­ve – mehr Geld für leben­di­ge und star­ke Innenstädte“

MdL Rainer Ludwig
MdL Rainer Ludwig

Gute Nach­richt für die baye­ri­schen Innen­städ­te: Der Frei­staat stellt den Kom­mu­nen ein­ma­lig 36 Mil­lio­nen Euro der Euro­päi­schen Uni­on zur Ver­fü­gung, um die baye­ri­schen Innen­städ­te zu stär­ken. „Die Coro­na-Pan­de­mie hat die Lage in unse­ren Innen­städ­ten dra­stisch ver­schärft. Wir müs­sen sie drin­gend neu bele­ben und dafür neue krea­ti­ve Kon­zep­te fin­den“, erklärt MdL Rai­ner Lud­wig. „Ich bin daher froh, dass wir in Bay­ern nun ein wei­te­res schlag­kräf­ti­ges För­der­pro­gram­me für die Stadt- und Orts­ent­wick­lung bereitstellen.“

Mit dem Pro­gramm sol­len u.a. städ­te­bau­li­che Kon­zep­te, Gut­ach­ten zur Wei­ter­ent­wick­lung oder Wie­der­nutz­bar­ma­chung, bau­li­che Klein­maß­nah­men finan­ziert wer­den. Mög­lich ist auch eine För­de­rung der Kom­mu­nen für eine Anmie­tung leer­ste­hen­der Räum­lich­kei­ten für die Dau­er von bis zu zwei Jah­ren zur redu­zier­ten Wei­ter­ver­mie­tung an bspw. Star­tups oder Kul­tur­ange­bo­ten. Zudem wer­den mit dem Pro­gramm städ­te­bau­li­che Innen­stadt­ma­nage­ment­lei­stun­gen zur Bera­tung und Beglei­tung unter­schied­li­cher Akteu­re geför­dert. Dies soll auch wei­te­re Nach­nut­zungs­per­spek­ti­ven eröff­nen. Auch gemeind­li­ches Per­so­nal kann mit dem Pro­gramm bezu­schusst wer­den. Denk­bar wäre zudem die Erstel­lung eines digi­ta­len Zwil­lings der Innen­stadt. Dies könn­te dabei hel­fen, ver­wal­tungs­in­ter­ne Pro­zes­se zur Innen­stadt­be­le­bung zu steu­ern und als Ser­vice­platt­form für Bür­ger­be­tei­li­gung und Akteu­re dienen.

Der För­der­satz beträgt ein­heit­lich 90 Pro­zent. Die Vor­ha­ben sind auch rück­wir­kend ab dem 1. April 2021 för­der­fä­hig. Bis zum 30. Sep­tem­ber haben Kom­mu­nen Zeit sich zu bewer­ben. Städ­te und Gemein­den, die min­de­stens 10.000 Ein­woh­ner behei­ma­ten oder deren zen­tral­ört­li­che Funk­ti­on min­de­stens der eines Mit­tel­zen­trums ent­spricht, sind antrags­be­rech­tigt. Auch Gemein­den, die kei­ne Gel­der aus der Städ­te­bau­för­de­rung in Anspruch neh­men, kön­nen geför­dert werden.

„Wir müs­sen uns bei der Ent­wick­lung unse­rer Stadt­zen­tren grund­sätz­li­che Fra­gen stel­len: Wo ent­wickeln sich die Innen­städ­te hin? Wie kön­nen wir sie gemein­sam so attrak­tiv bekom­men, dass die Men­schen ger­ne hin­ge­hen? Die­ses För­der­pro­gramm kann dabei hel­fen, Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen zu fin­den“, erklärt MdL Rai­ner Lud­wig. „Wenn wir wis­sen wol­len, wie die Innen­stadt der Zukunft aus­se­hen soll, dann müs­sen wir von Han­del, Gastro­no­mie, Ver­kehr über Kunst und Kul­tur alle Berei­che mitdenken.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen, Ansprech­part­ner sowie Bewer­bungs­for­mu­la­re sind unter fol­gen­dem Link zu fin­den: www​.innen​sta​ed​te​-bele​ben​.bay​ern​.de/​e​u​-​i​n​i​t​i​a​t​ive

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