Sel­ber Wöl­fe locken drei jun­ge Talen­te ins Rudel

Symbolbild Eishockey

Durch den Auf­stieg in die DEL2 und die gute Nach­wuchs­ar­beit konn­ten die Sel­ber Wöl­fe drei jun­ge und hung­ri­ge Talen­te ins Wolfs­ru­del locken.

Mit dem Tor­hü­ter Justin Spie­wok (Jahr­gang 2003) und den bei­den Stür­mern Maxim Kry­vorut­s­kyy und Phil­ip Wolt­mann (bei­de Jahr­gang 2002) bekommt die DEL2 Mann­schaft rund um Trai­ner Her­bert Hohen­ber­ger jun­gen Zuwachs. Die drei Neu­zu­gän­ge, die in der Sai­son 2021/22 auch für die U20 spiel­be­rech­tigt sein wer­den, sol­len in der zweit­höch­sten deut­schen Liga Erfah­rung sam­meln und den Kader vertiefen.

Der drit­te Goa­lie steht

Justin Spiewok

Justin Spie­wok

Neben Evan Wenin­ger und Michel Wei­de­kamp wird in der Sai­son 2021/22 der 18-Jäh­ri­ge Justin Spie­wok zwi­schen den Pfo­sten der Sel­ber Wöl­fe ste­hen. Der Links­fän­ger durch­lief die Jugend des EV Regens­burg, ehe er über Strau­bing nach Schwen­nin­gen kam und dort bereits etwas DEL Erfah­rung schnup­pern konnte.

„Die Mög­lich­keit in Schwen­nin­gen und beson­ders in Strau­bing mit der DEL als drit­ter Tor­wart zu trai­nie­ren war für mich eine rie­sen Erfah­rung und Chan­ce zugleich, da ich dort von erfah­re­nen Tor­hü­tern und Trai­nern ler­nen konn­te“, so Spie­wok über sei­ne letz­ten bei­den Spiel­zei­ten. Her­bert Hohen­ber­ger hat sich spe­zi­ell über Justin Spie­wok viel erkun­digt und nur Gutes über das Nach­wuchs­ta­lent in Erfah­rung brin­gen kön­nen. „Justin wird vor allem in der U20 zum Ein­satz kom­men, lieb­äu­gelt aber auch immer zu uns und wird stän­dig bei uns mit­trai­nie­ren. Ob und wie er Ein­sät­ze bekommt, wer­den wir dann sehen.“ Auch wenn der jun­ge Goa­lie vor allem für die U20 vor­ge­se­hen ist, bringt er Ehr­geiz mit. Spie­wok möch­te viel Eis­zeit bei den Pro­fis erhal­ten und sich spie­le­risch und mensch­lich wei­ter­ent­wickeln. „Ich freue mich rie­sig auf die Sai­son in Selb und auf das gan­ze Team, die Fans und hof­fe, dass ich mei­nen Teil zum gesetz­ten Ziel Klas­sen­er­halt bei­tra­gen kann. Und wer weiß: viel­leicht sieht man Selb ja auch in den Playoffs!“

Jun­ge Offen­siv­power für das Wolfsrudel

Philip Woltmann

Phil­ip Woltmann

Bewei­sen möch­te sich nicht nur der neue drit­te Tor­hü­ter, son­dern auch sein letzt­jäh­ri­ger Team­kol­le­ge Phil­ip Wolt­mann. Der 19-Jäh­ri­ge durch­lief die Nach­wuchs­mann­schaf­ten des SV Brack­we­de, spiel­te bei den Young Kas­sel Hus­kies, dem Her­for­der EV und ver­brach­te die letz­ten drei Spiel­zei­ten bei der Jugend des Schwen­nin­ger ERC. „Ich möch­te an mei­nen Skills arbei­ten, um mehr Eis­zeit zu bekom­men und mich auch gegen die älte­ren Spie­ler bewei­sen und durch­set­zen zu kön­nen. Mei­ne per­sön­li­chen Stär­ken lie­gen im offen­si­ven Spiel und mei­ner Lauf­tech­nik“, erklärt Wolt­mann. Und sein offen­si­ves Spiel konn­te er bereits in der ver­gan­ge­nen Spiel­zeit bei der U20 des Schwen­nin­ger ERC zei­gen. In 10 Spie­len kommt der Stür­mer auf 21 Scorerpunkte.

„Mit Phil­ip Wolt­mann bekom­men wir einen auf­stre­ben­den jun­gen Spie­ler, der sich bei uns bewei­sen will. Sol­che Spie­ler lockt man mit der DEL2 eben bes­ser als mit der Ober­li­ga“, kom­men­tiert Trai­ner Her­bert Hohen­ber­ger den Wech­sel des Offen­siv­spie­lers, der sich zusam­men mit sei­nem Team­kol­le­gen Justin Spie­wok über den Som­mer hin­weg im Fit­ness­stu­dio in Schwen­nin­gen fit gehal­ten hat. Dort war er in der U20 Mann­schaft als Lea­der bekannt, der gegen­über ande­ren Spie­lern ein Vor­bild ist. Die­se Rol­le will der 19- Jäh­ri­ge auch in der Por­zel­lan­stadt wie­der ein­neh­men. Her­bert Hohen­ber­ger: „Wir brau­chen jun­ge Spie­ler und ich möch­te auch viel mit ihnen arbei­ten. Sie wer­den natür­lich in der U20 aus­hel­fen müs­sen, trai­nie­ren aber auch bei uns mit und sie wer­den ihre Ein­sät­ze auch bekommen.“

Selb als Geg­ner kennengelernt

Maxim Kryvorutskyy

Maxim Kry­vorut­s­kyy

Der drit­te Neu­zu­gang ist Maxim Kry­vorut­s­kyy, den das Wolfs­ru­del bereits letz­te Sai­son ken­nen­ler­nen konn­te. Der 18-Jäh­ri­ge Nürn­ber­ger durch­lief unter ande­rem den Nach­wuchs in Nürn­berg, Regens­burg und Füssen und war sogar schon in Kana­da bei den Toron­to Red Wings auf dem Eis. Vom Augs­bur­ger EV wur­de er in der ver­gan­ge­nen Sai­son nach Höchstadt geschickt, für die er let­zend­lich sogar gegen die Sel­ber Wöl­fe auf dem­Sei­te 3 von 4 Eis stand. „Ich hat­te einen sehr über­zeu­gen­den Ein­druck in mei­nem ersten Spiel gegen Selb und hat­te gro­ßen Respekt vor dem Ver­ein. Wir konn­ten mit Höchstadt wirk­lich jede Mann­schaft schla­gen und das stell­ten wir unter Beweis. Aber gegen Selb hat es kein Mal funk­tio­niert“, so der Links­schüt­ze über sei­ne Begeg­nung gegen Selb. Auch Trai­ner Her­bert Hohen­ber­ger erin­nert sich an Kry­vorut­s­kyys Zeit in Höchstadt. „Maxim hat letz­te Sai­son ein paar Spie­le in Höchstadt absol­viert und ist als Jahr­gang 2002 ein jun­ger enga­gier­ter Bur­sche, der auf jeden Fall das ein oder ande­re Mal rein­schnup­pern wird.“

Über den Som­mer hin­weg hat Kry­vorut­s­kyy sei­ne Zeit zwei­mal täg­lich in Pfron­ten und Füssen auf dem Eis und im Fit­ness­stu­dio ver­bracht, 1–2 mal in der Woche ging er Fahr­rad fah­ren im All­gäu. Außer­dem ver­brach­te er in der Som­mer­pau­se sei­ne Vor­be­rei­tung auf dem Eis in Tsche­chi­en. „In die­ser Sai­son möch­te ich eine star­ke Lei­stung im Angriff und in der Ver­tei­di­gung zei­gen und außer­dem mei­ne Fähig­kei­ten unter Beweis stel­len und ver­bes­sern. Ich möch­te den näch­sten Schritt in mei­ner Kar­rie­re machen und mich Tag für Tag dafür ins Zeug legen. Aber auch die Zie­le mit der Mann­schaft möch­te ich errei­chen und dazu bei­tra­gen, dass wir eine erfolg­rei­che Sai­son absol­vie­ren“, freut sich der 18-Jäh­ri­ge auf die neu­en Erfahrungen.

Ein wich­ti­ger Bestand­teil der Mannschaft

Mit dem Auf­stieg in die DEL2 kamen vie­le neue Regu­la­ri­en, die bei der Kader­zu­sam­men­stel­lung beach­tet wer­den muss­ten. „Wir brau­chen natür­lich eini­ge jun­ge Spie­ler auf dem Spiel­be­richt, da wer­den sich die Jungs abwech­seln. Aber wir set­zen auch auf die jun­gen Spie­ler und sie wer­den ihre Ein­sät­ze bekom­men. Die DEL2 ist noch­mal stär­ker und schnel­ler als die Ober­li­ga, da wer­den wir sehen, wie sich die Spie­ler kör­per­lich ent­wickeln. Ich bin mir aber sicher, sie krie­gen das hin. Und ich möch­te wie­der mit vier Rei­hen Voll­gas trai­nie­ren, also wer­den die Jungs immer dabei sein. Sie neh­men einen sehr wich­ti­gen Teil der Mann­schaft ein.“ Und nicht nur der Trai­ner freut sich auf die neue Sai­son. Die drei Nach­wuchs­ta­len­te sind in der ersten August­wo­che in Selb ange­kom­men, kön­nen es kaum erwar­ten, mit der Mann­schaft auf das Sel­ber Eis zu gehen und hof­fen, die Sai­son mit Fans im Sta­di­on bestrei­ten zu können.

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