Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 06.08.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Fahr­an­fän­ger kommt von Stra­ße ab – Drei Leichtverletzte

COBURG, ST2205. Drei ver­letz­te Fahr­zeug­insas­sen und mehr als 10.000 Euro Sach­scha­den sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls vom Don­ners­tag­mor­gen am Orts­ein­gang von Beiersdorf.

Ein 18-jäh­ri­ger Fahr­an­fän­ger aus dem Land­kreis Hild­burg­hau­sen war um 6:30 Uhr mit sei­nem Mer­ce­des von Wie­sen­feld kom­mend in Rich­tung Bei­ers­dorf unter­wegs. In einer Rechts­kur­ve unmit­tel­bar vor dem Orts­ein­gang von Bei­ers­dorf kam der Mann mit dem Auto nach links von der Stra­ße ab, über­fuhr zunächst ein Ver­kehrs­zei­chen und kam letzt­end­lich 50 Meter wei­ter mit dem Fahr­zeug in der Wie­se zum Ste­hen. Durch die Wucht des Auf­pralls ver­letz­ten sich die drei Fahr­zeug­insas­sen im Fahr­zeug des Unfall­ver­ur­sa­chers leicht. Sie wur­den vom Ret­tungs­dienst ins Cobur­ger Kli­ni­kum gebracht. Am Mer­ce­des riss beim Über­fah­ren des Ver­kehrs­schil­des der Unter­bo­den auf und meh­re­re Liter Öl lie­fen ins Erd­reich. Die Erde muss­te abge­tra­gen wer­den. Den Mer­ce­des des Unfall­ver­ur­sa­chers schlepp­te ein Abschlepp­dienst ab. Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen den Unfall­ver­ur­sa­cher wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung sowie Ver­stö­ßen nach der Straßenverkehrsordnung.

Unfall­flucht auf Supermarktparkplatz

WEI­TRAMS­DORF, WEI­DACH, LKR. COBURG. Einen wei­ßen BMW beschä­dig­te am Don­ners­tag­mor­gen ein bis dato unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer auf dem Park­platz eines Super­mark­tes in der Cobur­ger Straße.

Eine 25-Jäh­ri­ge hat­te ihr Fahr­zeug in der Zeit von 08:05 Uhr bis 8:20 Uhr auf dem Park­platz des Super­mark­tes abge­stellt. Als sie zu ihrem Fahr­zeug zurück­kam sah sie, dass die Stoß­stan­ge sowie der vor­de­re rech­te Kot­flü­gel ihres BMW beschä­digt waren. Ein bis dato unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer, der in der Park­bucht neben der 25-Jäh­ri­gen park­te, ver­ur­sach­te offen­sicht­lich den Sach­scha­den, der laut Schät­zung der Poli­zei bei min­de­stens 3.000 Euro liegt. Die Cobur­ger Poli­zi­sten bit­ten unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 um Zeugenhinweise.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Coburg

Schwan ver­ur­sacht Ver­kehrs­cha­os auf der Stadtautobahn

Schwan verursacht Verkehrschaos. Foto: Polizei

Schwan ver­ur­sacht Ver­kehrs­cha­os. Foto: Polizei

COBUR­G/­B4-WEI­CHEN­GE­REUTH: Ein ver­irr­ter Schwan sorg­te am gest­ri­gen Don­ners­tag­abend kurz­zei­tig für ein leich­tes Ver­kehrs­cha­os auf der Stadt­au­to­bahn in Coburg. Eine Strei­fen­be­sat­zung der Poli­zei­in­spek­ti­on fuhr gegen 17:30 Uhr auf der B4 in süd­li­che Rich­tung, als im Bereich der dor­ti­gen Tank­stel­le plötz­lich der Ver­kehr stock­te. Als Ver­ur­sa­cher die­ses „Ver­kehrs­cha­os“ ent­larv­ten die Beam­ten bei nähe­rer Über­prü­fung einen Schwan, der ziem­lich unbe­ein­druckt vom Ver­kehr auf der Fahr­bahn umher­lief. Mit Unter­stüt­zung einer zusätz­li­chen Strei­fe der Ver­kehrs­po­li­zei konn­te der Schwan zunächst in einer Park­bucht abseits der Fahr­bahn fest­ge­setzt wer­den, so dass der Ver­kehr wie­der flie­ßen konn­te. Nach­dem kur­ze Zeit spä­ter Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr mit Tier­fang­ge­rät ange­rückt waren, wur­de das Tier mit ver­ein­ten Kräf­ten scho­nend ein­ge­fan­gen und in das Feu­er­wehr­fahr­zeug ver­frach­tet. Mit dem außer­ge­wöhn­li­chen Pas­sa­gier ging es dann wei­ter zum Gold­berg­see, wo der Schwan unver­sehrt in die Frei­heit ent­las­sen wur­de. Den Grund für den Aus­flug des gefie­der­ten Genos­sen auf die Stadt­au­to­bahn konn­ten weder die Feu­er­wehr noch die Poli­zei herausfinden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Bei Fake-Shop bestellt

Wei­ßen­brunn: Eine Frau aus dem Gemein­de­be­reich Wei­ßen­brunn erstat­tet die­se Woche bei der Poli­zei Kro­nach Straf­an­zei­ge wegen Waren­be­trugs. Die Geschä­dig­te hat­te vor gerau­mer Zeit bei einem Online-Shop einen Drucker erwor­ben und den Kauf­preis in Höhe von 220,- Euro auf ein Kon­to bei einer Ber­li­ner Bank über­wie­sen. Nach Bezah­lung des Kauf­prei­ses war der Ver­käu­fer plötz­lich nicht mehr erreich­bar. Wie sich her­aus­stell­te, dürf­te die Frau einem Fake-Shop auf­ge­lau­fen sein.

Fen­ster­schei­be demoliert

Küps: Im Zeit­raum von Mit­te Juli bis jetzt wur­de das alte Bahn­hofs­ge­bäu­de in Küps erneut von bis­lang unbe­kann­ten Scha­dens­ver­ur­sa­chern auf­ge­sucht. Einer der Objekt­ver­ant­wort­li­chen hat­te fest­ge­stellt, dass eine der Fen­ster­schei­ben mut­wil­lig ein­ge­schla­gen wur­de. Hier­bei ent­stand Sach­scha­den in Höhe von rund 150,- Euro. Even­tu­ell Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel. 09261–5030 entgegen.

Betrugs­ver­such sofort erkannt

Küps: Ein angeb­li­cher Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Micro­soft rief die­se Woche bei einer 42-jäh­ri­gen Küp­se­rin an und teil­te die­ser mit, dass ihr Com­pu­ter mit einem Virus befal­len sei. Die Anzei­ge­er­stat­te­rin müs­se ihren PC ein­schal­ten und danach diver­se Links öff­nen, um das Pro­blem behe­ben zu kön­ne. Die Frau merk­te jedoch sofort, dass hier etwas „faul“ ist und es sich bei dem Anru­fer um einen Betrü­ger han­delt. Das Tele­fo­nat war hier­mit been­det. Ein finan­zi­el­ler Scha­den ent­stand der Anzei­ge­er­stat­te­rin nicht.

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