Fei­er­li­che Über­ga­be des Salz­si­los Hilt­polt­stein an die Stra­ßen­mei­ste­rei Forchheim

In einer fei­er­li­chen Über­ga­be konn­te das neu gebau­te Salz­si­lo mit den dazu­ge­hö­ren­den Neben­an­la­gen an die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stra­ßen­mei­ste­rei Forch­heim zur Nut­zung über­ge­ben werden.

Geplant wur­de das Streu­gut­si­lo mit ange­schlos­se­nem Soleer­zeu­ger seit 2019 durch das Staat­li­che Bau­amt Bam­berg. Das neue Silo wur­de nach knapp einem Jahr Bau­zeit bereits zur Win­ter­sai­son 2020/2021 fer­tig­ge­stellt und genutzt; im Früh­jahr die­sen Jah­res erfolg­te noch die Fer­tig­stel­lung der Außen- und Neben­an­la­gen. Ins­ge­samt wur­de die kom­plet­te Lie­gen­schaft im Eigen­tum des Frei­staa­tes Bay­ern bei der Gele­gen­heit modernisiert.

Eben­falls an der Fei­er­lich­keit teil­ge­nom­men haben Frau Bür­ger­mei­ste­rin Gise­la Schul­ze-Bau­er vom Markt Hilt­polt­stein und Herr Land­rat Dr. Her­mann Ulm. Bei­de zeig­ten sich sicht­lich erfreut über die neue Anlage.

Symbolische Schlüsselübergabe: Christina Löhnert (Fachabteilung Bundesbau, Staatliches Bauamt Bamberg) übergibt den Schlüssel für das neue Salzsilo an Katrin Roth (Bereichsleiterin Straßenbau Staatliches Bauamt Bamberg) stellvertretend für die Straßenmeisterei Forchheim.  Personen v. l.: Thomas Neundörfer, Staatliches Bauamt Bamberg, Sachgebietsleiter Betriebsdienst, Frau Gisela Schulze-Bauer, Bürgermeisterin Hiltpoltstein, Christina Löhnert Staatliches Bauamt Bamberg, Abteilungsleiterin Bundesbau, Katrin Roth, Staatliches Bauamt Bamberg, Bereichsleitung Straßenbau, Landrat Dr. Hermann Ulm

Sym­bo­li­sche Schlüs­sel­über­ga­be: Chri­sti­na Löh­nert (Fach­ab­tei­lung Bun­des­bau, Staat­li­ches Bau­amt Bam­berg) über­gibt den Schlüs­sel für das neue Salz­si­lo an Kat­rin Roth (Bereichs­lei­te­rin Stra­ßen­bau Staat­li­ches Bau­amt Bam­berg) stell­ver­tre­tend für die Stra­ßen­mei­ste­rei Forch­heim.
Per­so­nen v. l.: Tho­mas Neun­dör­fer, Staat­li­ches Bau­amt Bam­berg, Sach­ge­biets­lei­ter Betriebs­dienst, Frau Gise­la Schul­ze-Bau­er, Bür­ger­mei­ste­rin Hilt­polt­stein, Chri­sti­na Löh­nert Staat­li­ches Bau­amt Bam­berg, Abtei­lungs­lei­te­rin Bun­des­bau, Kat­rin Roth, Staat­li­ches Bau­amt Bam­berg, Bereichs­lei­tung Stra­ßen­bau, Land­rat Dr. Her­mann Ulm

Frau Bür­ger­mei­ste­rin Schul­ze-Bau­er beton­te die Wich­tig­keit des Stütz­punk­tes in Ihrer Gemein­de: „Auf­grund unse­rer Lage mit­ten in der Frän­ki­schen Schweiz sind wir sehr froh, dass die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Win­ter­dienst nun deut­lich ein­fa­cher und schnel­ler Ihre Fahr­zeu­ge befül­len kön­nen. Der Win­ter­dienst wird so ins­ge­samt effi­zi­en­ter und kann mit der neu­en Silo­an­la­ge deut­lich ein­fa­cher ver­rich­tet werden.“

Herrn Land­rat Ulm gefiel der Zweck­bau und scherz­te, dass sich das neue Silo auf­grund sei­ner Höhe ja auch als tou­ri­sti­sche Attrak­ti­on mit Aus­sichts­punkt eig­nen würde.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zum neu­en Salzsilo

Das neue Silo hat ein Fas­sungs­ver­mö­gen von 250 m³ Streu­salz, was einem Gewicht von ca. 300 Ton­nen ent­spricht. Um die­ses Gewicht zu tra­gen, ist eine geschlos­se­ne Fun­da­ment­plat­te aus 80 m³ Stahl­be­ton erforderlich.

Das Silo ist rund 7 m breit und 16 m hoch und wird aus unter Hoch­druck imprä­gnier­tem schwe­di­schen Nadel­holz gebaut. Der Trich­ter und Zylin­der wer­den aus soge­nann­ten Dau­ben zusam­men­ge­setzt und mit Spann­stahl zusam­men­ge­hal­ten. Das glei­che Ver­fah­ren wird bei­spiels­wei­se genutzt, um Holz­fäs­ser herzustellen.

Der neue Groß­spei­cher besitzt eine Füll­öff­nung im Dach, über die das Streu­salz ein­ge­bla­sen wer­den kann. Neben dem Silo steht ein Soleer­zeu­ger mit einem Inhalt von 12,00 m³. Über ein Schütt­rohr gelangt das trocke­ne Streu­salz in den Soleer­zeu­ger und wird dort mit Kalt­was­ser und einem Druck von 6 bar zu Salz­so­le aufbereitet.

Die Sole und das Trocken­salz sind Basis für den moder­nen Win­ter­dienst auf dem zu betreu­en­den über­ört­li­chen Bun­des- und Staatsstraßennetz.

Das Silo wird mit vier 100-Watt LED-Strah­lern beleuch­tet, damit auch bei Dun­kel­heit eine siche­re und unein­ge­schränk­te Benut­zung gewähr­lei­stet ist.

Das Silo ent­spricht dem neue­sten Stand der Technik

Der Vor­teil eines Silos ist, dass das Fahr­zeug rein durch die Schwer­kraft bela­den wer­den kann. Dadurch ist die Vor­hal­tung eines Rad­la­ders ent­behr­lich. Aus Arbeits­schutz­grün­den mini­mie­ren sich dadurch auch Arbeits­vor­gän­ge mit einem zusätz­li­chen Fahr­zeug, insb. bei Dun­kel­heit. Da die Sole­an­la­ge am Silo inte­griert ist, kann beim Bela­dungs­vor­gang auch gleich­zei­tig Sole getankt werden.

Die alte Salz­hal­le aus den 1970er Jah­ren wies auf­grund der jah­re­lan­gen Ero­si­ons­wir­kun­gen des gela­ger­ten Sal­zes star­ke Schä­den am Fun­da­ment auf, war auf­grund des­sen bereits in der Nutz­grö­ße ein­ge­schränkt und wur­de dann 2020 abge­ris­sen. Die wei­te­ren Unter­stell­hal­len auf der Lie­gen­schaft waren nicht erhal­tens­wert und wur­den entsorgt.

Die Gesamt­maß­nah­me beinhal­tet somit als Haupt­ge­werk das neue Silo mit der Sole­an­la­ge und dane­ben ein Sozi­al­raum, ein Lager­raum, die Anpas­sung der Zufahrt zur Kreis­stra­ße und die Ein­frie­dung der Anlage.

Teilnehmer/​innen der fei­er­li­chen Schlüsselübergabe:

  • Land­rat Dr. Her­mann Ulm, Forchheim
  • Bür­ger­mei­ste­rin Gise­la Schul­ze-Bau­er, Markt Hiltpoltstein
  • Frau Kat­rin Roth, Bereichs­lei­te­rin Stra­ßen­bau, Staat­li­ches Bau­amt Bamberg
  • Frau Chri­sti­na Löh­nert, Abtei­lungs­lei­te­rin Fach­be­reich Bun­des­bau, Staat­li­ches Bau­amt Bamberg
  • Herr Peter Schein­ost, Stra­ßen­mei­ster Stra­ßen­mei­ste­rei Forchheim
  • Mitarbeiter/​innen Stra­ßen­mei­ste­rei Forch­heim sowie pro­jekt­be­tei­lig­te Mitarbeiter/​innen Staat­li­ches Bau­amt Bamberg

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