Bay­reu­ther MdB Dr. Sil­ke Lau­nert lud Prof. Moni­ka Grüt­ters zum Besuch ins Mark­gräf­li­che Opernhaus

MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel
MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel

Bay­reuth kann Fest­spie­le. Das hat die Stadt bereits zu Genü­ge bewie­sen. Doch Bay­reuth kann nicht nur Wag­ner. Die Stadt hat neben dem Fest­spiel­haus ein wei­te­res kul­tu­rel­les Juwel. Das Mark­gräf­li­che Opern­haus. Welt­kul­tur­er­be mit Alleinstellungsmerkmal.

Um die­ses Juwel nach der auf­wen­di­gen, 30 Mil­lio­nen Euro teu­ren Sanie­rung noch mehr zum Strah­len zu brin­gen, soll das Opern­haus mit dem Barock-Festi­val Bay­reuth Baro­que mehr mit klas­si­scher Musik bespielt wer­den. Dass das funk­tio­niert, hat sich bereits im ver­gan­ge­nen Jahr gezeigt, als das Festi­val Pre­miè­re gefei­ert hat – unter erschwer­ten Bedin­gun­gen in der Corona-Pandemie.

„Das Opern­haus ist eine Per­le von natio­na­ler Bedeu­tung. Es wäre zu scha­de, es pri­mär „nur“ als Muse­um zu nut­zen“, sag­te Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert. Der Frei­staat habe viel Geld in die Sanie­rung gesteckt. Es mache Sinn das Opern­haus wie­der zu bele­ben und ihm wie ursprüng­lich gege­ben, Barockes Leben einzuhauchen.

Um dafür über eine mög­li­che Bun­des­för­de­rung für das Barock-Festi­val zu spre­chen, hat­te Lau­nert die Staats­mi­ni­ste­rin für Kul­tur und Medi­en, Prof. Moni­ka Grüt­ters, ins Opern­haus ein­ge­la­den. Gemein­sam wol­len sie sich für Bun­des­för­der­mit­tel ein­set­zen und im Par­la­ment für Unter­stüt­zung wer­ben. „Ich habe mich heu­te davon über­zeugt, dass es das wert ist“, sag­te Grüt­ters nach einer Füh­rung durch das Opern­haus mit Jochen Hold­mann, Vize­prä­si­dent der Baye­ri­schen Schlös­ser­ver­wal­tung, Chri­sti­ne Maget, Lei­te­rin der Schloss- und Gar­ten­ver­wal­tung Bay­reuth-Ere­mi­ta­ge, Kor­ne­lia Weiß von der Schlös­ser­ver­wal­tung, Kul­tur­re­fe­rent Bene­dikt Steg­may­er, MdL Gud­run Bren­del Fischer, Dr. Cle­mens Lukas von Bay­reuth Baro­que und Ober­bür­ger­mei­ster Tho­mas Ebersberger.

„Der Bund enga­giert sich dann, wenn natio­na­le Bedeu­tung vor­han­den ist. Das kann man hier ohne Zwei­fel behaup­ten“, sag­te Grüt­ters. Das Opern­haus sei als Auf­füh­rungs­ort ein­ma­lig und mehr als ein Muse­um. Man sei es dem Publi­kum schul­dig, das zu bewei­sen. Die Staats­mi­ni­ste­rin sei beein­druckt von dem Vor­ha­ben, das Haus sei­ner ursprüng­li­chen Bestim­mung ent­spre­chend wie­der zu bespie­len mit dem Bay­reuth Baro­que Festival.

Die Idee, das Opern­haus nicht ganz­jäh­rig zu bespie­len, son­dern ein Festi­val zu machen, sei nahe­lie­gend und wer­de sehr pro­fes­sio­nell ange­gan­gen. „Das Echo im ver­gan­ge­nen Jahr war sehr gut.“ Ver­gli­chen mit ande­ren Festi­vals, die der Bund för­dert, habe Bay­reuth mit dem Opern­haus als Auf­füh­rungs­stät­te ein Allein­stel­lungs­merk­mal und lege eine sehr hohe Qua­li­tät an den Tag mit media­ler und digi­ta­ler Begleitung.

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