Forch­hei­mer MdB Lisa Badum for­dert Run­den Tisch für Hoch­was­ser­schutz im Landkreis

„Run­der Tisch Hochwasserschutz“

MdB Lisa Badum. Foto: Haas-Hilgers

MdB Lisa Badum. Foto: Haas-Hilgers

Sehr geehr­ter Herr Land­rat Dr. Ulm,

die aktu­el­le Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe zeig­te star­ke Aus­wir­kun­gen auch in Tei­len des Land­krei­ses Forch­heim, wie ich bei einem Besuch in Hal­lern­dorf und bei Gesprä­chen mit Betrof­fe­nen selbst fest­stel­len konn­te. Klar ist, dass wir jetzt schnel­le Hil­fe für die Betrof­fe­nen lei­sten müs­sen und vor allem jetzt dar­über reden soll­ten, wie Schä­den zukünf­ti­ger Hoch­wäs­ser bei uns im Land­kreis ver­mie­den wer­den soll­ten. Erfreu­li­cher­wei­se kön­nen Hil­fen der Staats­re­gie­rung ab heu­te auch von Hoch­was­ser-Betrof­fe­nen aus dem Land­kreis Forch­heim im Land­rats­amt bean­tragt wer­den. Ins­ge­samt belau­fen sich die Sofort­hil­fen des Frei­staats auf bis zu 50 Mil­lio­nen Euro.

(Vgl.: https://www.sueddeutsche.de/bayern/kabinett-muenchensoforthilfen-fuer-hochwasser-opfer-ausgeweitet-dpa.urn-newsmldpa-com-20090101–210722-99–480187).

Ich bit­te Sie, zeit­nah zu einem Run­den Tisch Hoch­was­ser­schutz ein­zu­la­den. Teil­neh­men­de könn­ten zum Bei­spiel sein: Bürgermeister:innen aus den Land­krei­sen Forch­heim, und Erlan­gen­Höch­stadt, Neu­stadt a. d. Aisch/​Bad Winds­heim, Man­datsträ- ger:innen aus der Regi­on, die bei­den Was­ser­wirt­schafts­äm­ter sowie wei­te­re aus Ihrer Sicht rele­van­te Akteu­re wie bpsw. die Ver­bän­de der Kata­stro­phen­hil­fe. Dabei könn­te bspw. erör­tert wer­den, wie die Hil­fen im Land­kreis Forch­heim rei­bungs­los abflie­ßen kön­nen, nach­dem die­se zunächst nicht vor­ge­se­hen waren. Frag­lich ist, inwie­weit Kosten für Pum­pen und deren Ein­satz erstat­tet wer­den können.

Laut Aus­sa­gen des Baye­ri­schen Umwelt­mi­ni­ste­ri­ums soll nun auch der Hoch­was­ser­schutz durch staat­li­che Mit­tel mit 75 Pro­zent bezu­schusst wer­den, das Was­ser­wirt­schafts­amt Kro­nach wür­de der Gemein­de Hal­lern­dorf bera­tend zur Sei­te stehen.

(Vgl.: https://​www​.fra​en​ki​scher​tag​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​f​o​r​c​h​h​e​i​m​-​f​r​a​e​n​k​i​s​c​h​e​s​c​h​w​e​i​z​/​w​o​h​n​e​n​-​b​a​u​e​n​/​s​i​n​d​-​f​l​u​t​p​o​l​d​e​r​-​a​u​c​h​-​f​u​e​r​-​d​e​n​a​i​s​c​h​g​r​u​n​d​-​d​i​e​-​l​o​e​s​u​n​g​-​a​r​t​-​5​7​953)

Ange­sichts der Pro­gno­sen zur Zunah­me von Stark­re­gen-Ereig­nis­sen, die durch den Kli­ma­wan­del immer wahr­schein­li­cher wer­den, wer­den auch Erd­rut­sche sowie eine Über­for­de­rung der Kana­li­sa­ti­on wahr­schein­li­cher. Daher erscheint es sinn­voll, Mög­lich­kei­ten, wie wir zur Ver­bes­se­run­gen bei den Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men zum vor­beu­gen­den Hoch­was­ser­schutz sowie zur Auf­klä­rung der Bevöl­ke­rung bei­tra­gen kön­nen, zu bespre­chen. Die Betrof­fe­nen, mit denen ich in Hal­lern­dorf gespro­chen habe, sind der Mei­nung dass es hier­für noch Poten­ti­al bei den han­deln­den Akteu­ren gibt.

Vie­len Dank vor­ab für Ihre Ant­wort und Ihren Einsatz.

Mit freund­li­chen Grüßen
Lisa Badum MdB

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