Wun­sie­de­ler Kreis­tag bestellt neue Kreisheimatpfleger

Symbolbild Heimatkunde

Dop­pel­spit­ze folgt auf Die­ter Hempel

Der bis­he­ri­ge Kreis­hei­mat­pfle­ger Die­ter Hem­pel hat nach 34 Jah­ren aus gesund­heit­li­chen Grün­den um Ent­bin­dung von sei­nen Auf­ga­ben gebe­ten. Der Kreis­tag hat in sei­ner heu­ti­gen Sit­zung mit Dr. Sabi­ne Zehent­mei­er-Lang und Wal­ter Röß­ler zwei neue Kreis­hei­mat­pfle­ger bestellt, die sich die Auf­ga­ben künf­tig tei­len werden.

„Ich möch­te mich bei Die­ter Hem­pel für sein stets enga­gier­tes Wir­ken aus­drück­lich dan­ken“, sag­te Land­rat Peter Berek. „Er hat sich über Jahr­zehn­te für unse­re Hei­mat und unse­re Tra­di­tio­nen ein­ge­setzt und dazu bei­getra­gen, sie trans­pa­rent und erfahr­bar zu machen. Die­ter Hem­pel hat uns alle an sei­nem immensen Wis­sen auf dem Gebiet der Brauch­tums­pfle­ge und Hei­mat­kun­de teil­ha­ben las­sen und der gesam­te Land­kreis hat davon profitiert.“

Die Beset­zung der Stel­le mit Dr. Sabi­ne Zehent­mei­er-Lang und Wal­ter Röß­ler erfolgt zum 01.08.2021.

Dr. Sabi­ne Zehent­mei­er-Lang ist in der Regi­on als Lei­te­rin des Fich­tel­ge­birgs­mu­se­ums bekannt, Wal­ter Röß­ler ist seit vie­len Jah­ren Leh­rer und unter­rich­tet der­zeit in Wei­den. In der Sit­zung des Kreis­tags haben bei­de auch ihre Moti­va­ti­on die­se Auf­ga­be zu über­neh­men, sowie die künf­ti­gen Schwer­punk­te erläu­tert. Die Lei­te­rin der Fich­tel­ge­birgs­mu­se­en will ihr Augen­merk unter ande­rem auf die Gebie­te Digi­ta­li­sie­rung, Jugend­ar­beit, Kul­tu­rel­le Inte­gra­ti­on, aber den Bereich der Pfle­ge von Bräu­chen, Dia­lek­ten, Trach­ten sowie von Volks­mu­sik und Volks­tanz legen. Wal­ter Röß­ler möch­te das Geschichts­be­wusst­sein för­dern, als Bin­de­glied zu den Orts­hei­mat­for­schern und Hei­mat pfle­gern fun­gie­ren und wird die monat­li­chen Hei­mat­pfle­ge­sprech­stun­den im Fich­tel­ge­birgs­mu­se­um abhal­ten. In wich­ti­gen The­men wie Bau und Denk­mal­schutz, dem Bewah­ren kul­tu­rel­ler Zeug­nis­se oder der Tou­ris­mus­för­de­rung wer­den bei­de gleich­sam tätig und Ansprech­part­ner für die zustän­di­gen Stel­len sein.