AfD Kreis­ver­band Bay­reuth for­dert Ver­bes­se­run­gen im Katastrophenschutz

Pres­se­mit­tei­lung des AfD Kreis­ver­bands Bayreuth:

In den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten kam es in ganz Deutsch­land, auch im Land­kreis Bay­reuth zu Über­schwem­mun­gen, die teil­wei­se nicht nur erheb­li­chen Sach­scha­den an pri­va­tem oder öffent­li­chem Eigen­tum ver­ur­sacht haben, son­dern auch Men­schen­le­ben gefor­dert haben.

Für die Kreis­rä­te der AfD ist es eine wich­ti­ge Auf­ga­be zu über­le­gen, wie man die her­vor­ra­gen­de Arbeit von haupt­be­ruf­li­chen und ehren­amt­li­chen Hel­fern wei­ter unter­stüt­zen kann. Dazu sag­te Mario Schul­ze, Spre­cher der AfD im Kreis­tag am Don­ners­tag: „Die Soli­da­ri­tät in der Bevöl­ke­rung mit von der Über­schwem­mung betrof­fe­nen Men­schen war groß. So groß, dass es teil­wei­se nicht mehr mög­lich war, die über­wäl­ti­gen­de Unter­stüt­zung dort hin­zu­brin­gen, wo sie am drin­gend­sten gebraucht wur­de. Mit unse­rer Initia­ti­ve wol­len wir ver­su­chen, die­sem Pro­blem zu begegnen.“

Die Kreis­rä­te der AfD stell­ten einen Antrag, der beinhal­tet, eine Inter­net­platt­form auf­zu­bau­en, mit deren Hil­fe die frei­wil­li­gen Unter­stüt­zer aus der Bevöl­ke­rung in einem Kata­stro­phen­fall bes­ser koor­di­niert und infor­miert wer­den kön­nen. Betrof­fe­ne von einer Kata­stro­phe sol­len, genau wie Behör­den, die Mög­lich­keit bekom­men, sich auf der Platt­form ein­zu­tra­gen und ihr Hil­fe­ge­such zu platz­ie­ren, damit frei­wil­li­ge Hel­fer sich bes­ser ein­brin­gen kön­nen. Behör­den könn­ten zudem auf Gefah­ren hin­wei­sen und somit auch einen bes­se­ren Schutz der Hel­fer gewährleisten.

„Der Nut­zen der Platt­form liegt natür­lich haupt­säch­lich in der Koor­di­na­ti­on bei einer aku­ten Kri­sen­si­tua­ti­on. Das gemein­sa­me Hel­fen ist aber auch eine Auf­ga­be unse­rer ehren­amt­lich täti­gen Bür­ger von THW und Feu­er­weh­ren, die sich über lang­fri­stig enga­gier­ten Nach­wuchs immer freu­en. Durch geziel­te Wer­bung für die Ange­bo­te die­ser auf der Platt­form könn­ten viel­leicht auch kurz­fri­stig ent­schlos­se­ne Hel­fer für eine gene­rel­le ehren­amt­li­che Arbeit in dem Bereich gewon­nen wer­den.“, sag­te Kreis­rat Dr. Micha­el Müller.

Die Kreis­rä­te hof­fen nun, dass auch die Kol­le­gen der ande­ren Par­tei­en im Kreis­tag und der Land­rat den Nut­zen einer sol­chen Platt­form erken­nen. Lei­der ist es oft nicht vor­her­seh­bar, wann eine Kata­stro­phe ein­tritt. Auch, wenn wir hof­fen, dass der Land­kreis Bay­reuth auch in Zukunft nicht zu schwer von Kata­stro­phen jeg­li­cher Art gezeich­net wird, soll­te man sich dar­auf vor­be­rei­ten, in so einer Situa­ti­on den Scha­den mög­lichst zu begren­zen. Bür­ger, die sich über eine sol­che Platt­form schnell und unbü­ro­kra­tisch an frei­wil­li­ge Hel­fer wen­den kön­nen, wer­den es dem Land­kreis sicher dan­ken, eine sol­che Platt­form bereit­ge­hal­ten zu haben.

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