Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 19. Juli 2021

Impf­zen­trum: Bis­her 278.084 Imp­fun­gen durchgeführt

In der zurück­lie­gen­den Woche (Kalen­der­wo­che 28) wur­den in der Stadt Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt 8.864 Coro­na-Schutz­imp­fun­gen durch­ge­führt. Davon ent­fal­len dies­mal ledig­lich 1.131 Imp­fun­gen auf das Impf­zen­trum in der Erlan­ger Sedan­stra­ße und die drei Außen­stel­len in Her­zo­gen­au­rach, Höchstadt/​Aisch bzw. Ecken­tal, da nur sehr weni­ge Zweit­imp­fun­gen anstan­den. Zusätz­lich wur­den jedoch 7.733 Imp­fun­gen bei Haus­ärz­tin­nen und Haus­ärz­ten in Stadt und Land­kreis vorgenommen.

Somit wur­den ins­ge­samt seit Beginn (KW 53/2020) 278.084 Imp­fun­gen in Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt ver­ab­reicht. Ins­ge­samt haben 124.323 Per­so­nen die Zweit­imp­fung erhal­ten und damit den vol­len Schutz (Quo­te min­de­stens eine Imp­fung: 61,0 Pro­zent; Quo­te Zweitimpfung/​vollständiger Schutz: 49,3 Pro­zent). Die­se Zah­len ent­hal­ten auch die Imp­fun­gen von klei­ne­ren und mitt­le­ren Betrie­ben, die unter­stüt­zend durch das Impf­zen­trum durch­ge­führt wur­den, sowie betrieb­li­che Imp­fun­gen durch nie­der­ge­las­se­ne Ärz­tin­nen und Ärz­te. Zu den Imp­fun­gen, die durch ange­stell­te Betriebs­ärz­tin­nen und Betriebs­ärz­te bzw. betriebs­ärzt­li­che Dien­ste unab­hän­gig vom Impf­zen­trum durch­ge­führt wur­den, lie­gen der Stadt Erlan­gen kei­ne voll­stän­di­gen Zah­len vor.

Die Stadt Erlan­gen betreibt das gemein­sa­me Impf­zen­trum für Erlan­gen (kreis­frei) und den Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt. Es befin­det sich in den Räu­men des ehe­ma­li­gen Inter­sport Eisert in Erlan­gen (Nägels­bach-/Sedan­stra­ße). Im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt gibt es drei Außen­stel­len. Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​i​m​p​f​z​e​n​t​rum.

Stadt­teil­bei­rat Innen­stadt trifft sich

Zu einer Prä­senz­sit­zung trifft sich der Stadt­teil­bei­rat Innen­stadt am Mitt­woch, 21. Juli, um 18:00 Uhr im Pacel­li­haus (Sie­bold­stra­ße 3). Auf der Tages­ord­nung ste­hen die Sanie­rung des ehe­ma­li­gen Land­rats­am­tes und Sanie­rungs­pro­jek­te in der Alt­stadt, die Nut­zung des Neu­städ­ter Kir­chen­plat­zes als Boule­platz, die Umge­stal­tung des Zoll­haus­plat­zes, das Alko­hol­ver­bot in der Innen­stadt, das Kli­ma­bud­get und ande­res mehr.

Für Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Sit­zung ist das Tra­gen einer FFP2-Mas­ke und die Hin­ter­le­gung von Kon­takt­da­ten Pflicht. Gäste wer­den zudem gebe­ten, vor Besuch der Sit­zung eine der zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten zu nut­zen, sich auf das Coro­na-Virus testen zu las­sen. Alle Test­zen­tren und ‑mög­lich­kei­ten sind auf der Inter­net­sei­te www​.erlan​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​t​est zusam­men­ge­stellt. Eine Testung unmit­tel­bar am Sit­zungs­ort ist nicht möglich.

Kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung des Jugendparlamentes

Zu sei­ner kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung kommt das im Herbst letz­ten Jah­res gewähl­te Jugend­par­la­ment am Mitt­woch, 21. Juli 2021, im Rats­saal des Rat­hau­ses zusam­men. Beginn ist um 18:00 Uhr. Auch Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik nimmt dar­an teil. Auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie ist die Sit­zung erst jetzt mög­lich. Neben der Wahl der Vor­stand­schaft steht auch die Ver­tre­tung in Gre­mi­en auf der Tagesordnung.

Hin­weis für Gäste: Die Platz­ka­pa­zi­tät ist ein­ge­schränkt. Für Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Sit­zung ist das Tra­gen einer FFP2-Mas­ke und die Hin­ter­le­gung von Kon­takt­da­ten Pflicht. Gäste wer­den zudem gebe­ten, vor Besuch der Sit­zung eine der zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten zu nut­zen, sich auf das Coro­na-Virus testen zu las­sen. Alle Test­zen­tren und ‑mög­lich­kei­ten sind auf der Inter­net­sei­te www​.erlan​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​t​est zusam­men­ge­stellt. Eine Testung unmit­tel­bar am Sit­zungs­ort ist nicht möglich.

Krie­gen­brun­ner Orts­bei­rat spricht über E‑Ladesäulen

Mit Mög­lich­kei­ten der Schaf­fung von Lade­säu­len für Elek­tro­au­tos in Krie­gen­brunn befasst sich der Orts­bei­rat am Mitt­woch, 21. Juli, bei sei­ner näch­sten öffent­li­chen Sit­zung. Sie beginnt um 19:30 Uhr im Bür­ger­haus (Krie­gen­brun­ner Stra­ße 25). Wei­te­re The­men sind unter ande­rem der Ver­lauf der Fahr­rad­schnell­stra­ßen, der aktu­el­le Stand des Umbaus der Schleu­se sowie das Klimabudget.

Für Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Sit­zung ist das Tra­gen einer FFP2-Mas­ke und die Hin­ter­le­gung von Kon­takt­da­ten Pflicht. Gäste wer­den zudem gebe­ten, vor Besuch der Sit­zung eine der zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten zu nut­zen, sich auf das Coro­na-Virus testen zu las­sen. Alle Test­zen­tren und ‑mög­lich­kei­ten sind auf der Inter­net­sei­te www​.erlan​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​t​est zusam­men­ge­stellt. Eine Testung unmit­tel­bar am Sit­zungs­ort ist nicht möglich.

Stadt­rat tagt letz­tes Mal vor Som­mer­pau­se – Wech­sel in SPD-Fraktion

Zu sei­ner letz­ten Sit­zung vor der Som­mer­pau­se kommt der Stadt­rat am Don­ners­tag, 22. Juli, um 16:45 Uhr, im Gro­ßen Saal der Hein­rich-Lades-Hal­le zusam­men. Auf der Tages­ord­nung ste­hen die Nie­der­le­gung des Stadt­rats­man­dats von Anet­te Chri­sti­an (SPD) sowie die Beru­fung der Nach­fol­ge­rin Dun­ja Zaoua­li, die Unter­stüt­zung der Jüdi­schen Kul­tus­ge­mein­de, die Beschaf­fung von wei­te­ren mobi­len Luft­fil­tern für Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten, die Vor­ent­wurfs­pla­nung für das Stadt­teil­haus West mit Stadt­teil­bi­blio­thek, die Ver­län­ge­rung des Pro­be­be­trie­bes der Kli­nik­Li­nie und Ein­füh­rung eines Kurz­strecken­ta­ri­fes als Grund­la­ge einer kosten­lo­sen Nut­zung und ande­res mehr.

Zum Jah­res­be­richt der Stadt- und Kreis­spar­kas­se Erlan­gen Höchstadt Her­zo­gen­au­rach spricht der Vor­stands­vor­sit­zen­de Johan­nes von Hebel gegen 17:00 Uhr im Gremium.

Die Sit­zung wird per Live­stream im Inter­net über­tra­gen: www​.erlan​gen​.de/​l​i​v​e​s​t​r​eam Zu sehen ist die Sit­zung auch über die städ­ti­schen Social Media Kanä­le (You­Tube, Face­book, Twit­ter und Instagram).

Für Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Sit­zung ist das Tra­gen einer FFP2-Mas­ke und die Hin­ter­le­gung von Kon­takt­da­ten Pflicht. Gäste wer­den zudem gebe­ten, vor Besuch der Sit­zung eine der zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten zu nut­zen, sich auf das Coro­na-Virus testen zu las­sen. Alle Test­zen­tren und ‑mög­lich­kei­ten sind auf der Inter­net­sei­te www​.erlan​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​t​est zusam­men­ge­stellt. Eine Testung unmit­tel­bar am Sit­zungs­ort ist nicht möglich.

Online-Scha­dens­mel­der erneuert

Die Stadt Erlan­gen hat ihren Scha­dens­mel­der, mit dem im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​s​c​h​a​d​e​n​m​e​l​den defek­te Stra­ßen­be­leuch­tun­gen, Stra­ßen­schä­den (z. B. Schlag­lö­cher), Müll­ab­la­ge­run­gen oder Män­gel an Spiel­plät­zen oder Grün­an­la­gen dem Rat­haus mit­ge­teilt wer­den kön­nen, erneu­ert. Die Anwen­dung ist jetzt deut­lich bar­rie­re­frei­er. Eine der größ­ten Neue­run­gen ist die opti­mier­te Stand­ort­ein­ga­be zur Loka­li­sie­rung des Scha­dens. Eben­falls mög­lich ist es jetzt, per Smart­pho­ne ein Bild vor Ort zu machen und mit der Beschrei­bung ein­zu­sen­den. Wer ein­wil­ligt, kann zusätz­lich auch den Stand­ort per Smart­pho­ne mit­tei­len (oder alter­na­tiv die Adres­se manu­ell ein­ge­ben bzw. den Ort in der Stadt­kar­te anklicken).

Zusätz­lich erhal­ten die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, soweit das gewünscht ist, eine auto­ma­ti­sier­te Bestä­ti­gungs­mail, dass die Mel­dung bei der Stadt­ver­wal­tung ein­ge­gan­gen ist und eine Kopie der Details, was genau gemel­det wur­de. Aber auch ohne Anga­be per­sön­li­cher Infor­ma­tio­nen kann der Scha­den gemel­det werden.

Hin­ter den Kulis­sen gibt es eine wei­te­re gro­ße Arbeits­er­leich­te­rung. Wie das städ­ti­sche Amt für Digi­ta­li­sie­rung und Infor­ma­ti­ons­tech­nik mit­teilt, gehen die Scha­dens­mel­dun­gen jetzt auto­ma­tisch – und des­halb schnel­ler – wei­ter an das jeweils zustän­di­ge Amt.

Abfall­re­du­zie­rung: Stadt för­dert Kauf von Mehrwegwindeln

Zeit für einen Win­del­wech­sel: Ab sofort steht ein neu­es städ­ti­sches För­der­pro­gramm für den Kauf von Mehr­weg­win­deln zur Ver­fü­gung. Wie das zustän­di­ge Amt für Umwelt­schutz und Ener­gie­fra­gen infor­miert, gibt es bis zu 200 Euro pro Kind.

Jedes Baby braucht wäh­rend der Wickel­pha­se etwa 4.000 bis 5.000 Win­deln. Mit Weg­werf­win­deln ergibt das mehr als eine Ton­ne Abfall pro Kind. Durch die Ver­wen­dung eines Wickel­sy­stems kann die Abfall­men­ge erheb­lich redu­ziert wer­den. Mehr­weg­win­deln sind wasch­bar, lang­le­big und sehr häu­fig ver­wend­bar. Moder­ne Mehr­weg­win­del­sy­ste­me, die genau­so ein­fach zu ver­wen­den sind wie her­kömm­li­che Weg­werf­win­deln, gibt es auf dem Markt bereits.

Die Stadt Erlan­gen bezu­schusst des­halb ab sofort den Kauf von neu­en und gebrauch­ten Stoff­win­del­sy­ste­men mit ein­ma­lig 25 Pro­zent des Rech­nungs­be­tra­ges, Erlan­gen­Pass-Inha­ber erhal­ten 50 Pro­zent. Der maxi­ma­le Zuschuss beträgt 200,00 Euro pro Kind. Vor­aus­set­zun­gen sind u.a. dass der Haupt­wohn­sitz in Erlan­gen liegt und das Kind zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung noch nicht ein Jahr alt ist.

In einem Inf­o­fly­er infor­miert die Stadt über wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Details. Er ist – samt Antrags­for­mu­lar – im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​m​e​h​r​w​e​g​w​i​n​d​eln sowie im Rat­haus, im Ver­wal­tungs­ge­bäu­de Schuh­stra­ße 40 sowie zahl­rei­chen Frau­en­arzt- und Heb­am­men­pra­xen erhältlich.

Neue Fahr­bahn­decke für Bay­reu­ther und Essen­ba­cher Straße

Mit einer Umlei­tung für den über­ört­li­chen Ver­kehr ver­bun­den ist die Fahr­bahn­decken­erneue­rung in der Bay­reu­ther und der Essen­ba­cher Stra­ße im Stadt­nor­den. Wie das städ­ti­sche Refe­rat für Pla­nen und Bau­en mit­teilt, ist des­halb die Bay­reu­ther Stra­ße zwi­schen dem Böt­ti­ger­steig und der Schwa­bach­brücke / Essen­ba­cher Stra­ße ab Mon­tag, 26. Juli, gesperrt. Ab Mon­tag, 9. August, ist dann zusätz­lich auch die Essen­ba­cher Stra­ße inklu­si­ve der Kreu­zung Spardorfer/​Rathsberger Stra­ße gesperrt. Die Maß­nah­me dau­ert ins­ge­samt bis Frei­tag, 3. September.

Um Syn­er­gien zu nut­zen, führt das Staat­li­che Bau­amt Nürn­berg zeit­gleich die Fahr­bahn­decken­erneue­rung nach Instand­set­zung der Brücke über die Bahn­li­nie Nürn­berg-Bam­berg durch.

Auch für Anwoh­ner bzw. Anlie­ger ist wäh­rend der fol­gen­den Zeit­räu­me der Bereich voll­ge­sperrt: Diens­tag, 27. Juli, 7:00 bis 17:00 Uhr (Fräsar­bei­ten Bay­reu­ther Stra­ße), Diens­tag, 10. August, 7:00 bis 17:00 Uhr (Fräsar­bei­ten Essen­ba­cher Stra­ße) sowie wäh­rend der Asphal­tie­rungs­ar­bei­ten von Mon­tag, 30. August, 15:00 Uhr, bis Mitt­woch, 1. Sep­tem­ber, 8:00 Uhr (Bay­reu­ther Stra­ße) bzw. Don­ners­tag, 2. Sep­tem­ber, 8:00 Uhr (Essen­ba­cher Straße).

In die­sem Zuge wer­den beid­sei­tig teil­wei­se auch Ein­fas­sun­gen und/​oder Geh­we­ge in der Bay­reu­ther, Essen­ba­cher und Jäger­stra­ße erneu­ert. Die rest­li­chen Geh­we­ge blei­ben aber von den Bau­ar­bei­ten bis auf Ein­engun­gen des Bau­fel­des benutzbar.

Die groß­räu­mi­ge Umlei­tungs­strecke für den Kfz-Ver­kehr führt von Spar­dorf kom­mend über die Sieglitzhofer‑, Drausnick‑, Luitpold‑, Hen­ke- und Wer­ner-von-Sie­mens-Stra­ße zur Auto­bahn A73. Von Buben­reuth kom­mend (Bay­reu­ther Stra­ße) kann nur die Mün­che­ner Stra­ße (gera­de­aus) befah­ren werden.

Wei­te­re aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.

Beflag­gung der Dienst­ge­bäu­de am 20. Juli

In Erin­ne­rung an den Jah­res­tag des Atten­tats auf Adolf Hit­ler am 20. Juli 1944 und in Geden­ken an den Deut­schen Wider­stand gegen das NS-Régime erfolgt am Diens­tag, 20. Juli, die Beflag­gung aller staat­li­chen Dienst­ge­bäu­de in Bay­ern. Die Stadt Erlan­gen schließt sich die­ser Rege­lung an.

Oberst Claus Schenk Graf von Stauf­fen­berg, der Zugang zum Füh­rer­haupt­quar­tier hat­te, ver­such­te am 20. Juli 1944 Hit­ler mit Hil­fe einer Bom­be zu töten. Das Atten­tat miss­glück­te, Hit­ler blieb weit­ge­hend unver­letzt, Stauf­fen­berg wur­de noch am sel­ben Tag ver­haf­tet und wenig spä­ter erschos­sen. Zahl­rei­che ande­re Wider­stands­kämp­fer aus sei­nem Kreis wur­den in den fol­gen­den Mona­ten hingerichtet.

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