Mal­te­ser aus Bam­berg, Kulm­bach und Wai­schen­feld im Ein­satz: Jetzt auch Hil­fe aus Ober­fran­ken für die Flutgebiete

Bereit für den Einsatz: Truppleiter Florian Pecht (2.v.l.) mit dem Team der SEG Betreuung / Foto:  Malteser

Bereit für den Ein­satz: Trupp­lei­ter Flo­ri­an Pecht (2.v.l.) mit dem Team der SEG Betreu­ung / Foto: Malteser

Erz­bis­tum Bam­berg. Für die Auf­räum- und Ber­gungs­ar­bei­ten in den von der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe betrof­fe­nen Gebie­te in Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz lei­sten jetzt auch Mal­te­ser aus Ober­fran­ken wert­vol­le Unter­stüt­zung. Inner­halb von drei Stun­den waren Ein­hei­ten aus Bam­berg, Kulm­bach und Wai­schen­feld heu­te Vor­mit­tag abmarsch­be­reit und mach­ten sich auf den Weg zur all­ge­mei­nen Sam­mel­stel­le der Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen nach Hös­bach bei Aschaffenburg.

Kon­kret sind für den Hilfs­ein­satz die Schnel­len Ein­greif­trup­pen (SEG) Betreu­ung aus Bam­berg, Tech­nik und Sicher­heit aus Kulm­bach sowie Trans­port und Behand­lung aus Wai­schen­feld vor­ge­se­hen. Den Teams gehö­ren ins­ge­samt 24 Mal­te­ser aus dem Erz­bis­tum Bam­berg an. Die SEG Betreu­ung ist in erster Linie dafür zustän­dig, vor­über­ge­hend obdach­los gewor­de­ne Men­schen mit Nah­rungs­mit­teln und sau­be­rem Trink­was­ser zu ver­sor­gen. Zudem stellt sie Betrof­fe­nen Auf­ent­halts­mög­lich­kei­ten und Not­un­ter­künf­te zur Ver­fü­gung. Die SEG Tech­nik und Sicher­heit ist unter ande­rem mit Gene­ra­to­ren und Aggre­ga­ten unter­wegs, um die Strom­ver­sor­gung für die Ein­hei­ten im Kri­sen­ge­biet zu sichern.

Beson­ders stolz ist Fabi­an Pecht, Trupp­füh­rer für die SEG Betreu­ung und Refe­rent für Not­fall­vor­sor­ge in der Mal­te­ser Diö­ze­san­ge­schäfts­stel­le Bam­berg, dass die Mobi­li­sie­rung inner­halb von nur weni­gen Stun­den rei­bungs- und kom­pli­ka­ti­ons­los geklappt hat: „Um 7.01 Uhr haben wir heu­te die Alar­mie­rung bekom­men, um kurz vor 10.30 Uhr waren wir ein­satz­be­reit. Wir konn­ten ohne Pro­ble­me alle Ein­hei­ten mit Per­so­nal beset­zen. Das ist schon eine star­ke Lei­stung!

Mit im Ein­satz ist auch das Ehe­paar Josef und Bir­git Albrecht aus Bam­berg. Sie sind in der SEG Betreu­ung ein­ge­setzt und seit Jahr­zehn­ten kri­sen­er­probt. „Wir waren schon beim Hoch­was­ser in Deg­gen­dorf direkt an der Front und haben vie­le Men­schen pro­fes­sio­nell betreut“, sag­te Josef Albrecht kurz vor dem Start nach Hös­bach. Er ist froh, dass er als Ehren­amt­li­cher für den jet­zi­gen Flut­ein­satz von sei­nem Arbeit­ge­ber sofort grü­nes Licht bekom­men hat. Wie auch sei­ne Frau Bir­git. „Es ist jedes Mal eine Her­aus­for­de­rung, aber dafür sind wir ja da. Men­schen zu hel­fen, ist nun mal Teil unse­res Lebens“, betont sie.

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