Bam­berg: MdL Hol­ger Dre­mel for­dert flä­chen­decken­de Notarztversorgung

München/​Bamberg.Um eine flä­chen­decken­de Ver­sor­gung der baye­ri­schen Bevöl­ke­rung mit not­ärzt­li­chen Lei­stun­gen auch in Zukunft sicher­zu­stel­len, hat der Frei­staat Bay­ern eine Not­arzt-Bedarfs­stu­die in Auf­trag gege­ben. Die dabei gewon­ne­nen Erkennt­nis­se sol­len vor allem die Not­arzt­ver­sor­gung im Länd­li­chen Raum, zu dem auch der Land­kreis Bam­berg gehört, sichern“, sag­te der CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Hol­ger Dre­mel im Ple­num des Baye­ri­schen Landtags.

Obwohl die Beset­zungs­quo­te der baye­ri­schen Not­arzt­stand­or­te im ver­gan­ge­nen Jahr bei 96,8 Pro­zent gele­gen habe, sol­le die Stu­die wei­te­res Opti­mie­rungs­po­ten­ti­al ermit­teln, beton­te der Abge­ord­ne­te: „Wir tun das, weil uns die ste­ti­ge Ver­bes­se­rung der Behand­lung von Not­fall­pa­ti­en­ten sehr wich­tig ist, gera­de auch auf dem Land“.

Novel­lie­rung des Rettungsdienstgesetzes

Um den schnel­len und lei­stungs­star­ken Ret­tungs­dienst wei­ter zu ver­bes­sern, sol­le noch in die­sem Jahr das Ret­tungs­dienst­ge­setz novel­liert wer­den, so Hol­ger Dre­mel wei­ter: „Unter ande­rem durch ein Not­fall­re­gi­ster zur best­mög­li­chen Pati­en­ten­ver­sor­gung sowie die bay­ern­wei­te Ein­füh­rung eines Tele-Not­arz­tes, der im Not­fall online zur Stel­le ist.“

160 Mio. Euro für Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Katastrophenschutz

Um die Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tio­nen zu unter­stüt­zen, habe der Frei­staat Bay­ern in den letz­ten 10 Jah­ren über 61 Mio. Euro in den Ret­tungs­dienst inve­stiert. „Wir tun das, weil unse­re Ehren­amt­li­chen beim BRK und allen ande­ren Ret­tungs­dien­sten Ande­ren aus Über­zeu­gung, Freu­de am Hel­fen und nicht zuletzt Huma­ni­tät hel­fen. Sie sind ‚Herz und See­le‘ unse­rer Gesell­schaft – und sehr oft auch des­sen ‚Not­auf­nah­me“, sag­te der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te, der seit kur­zem auch Kreis­vor­sit­zen­der des Roten Kreu­zes für Bam­berg Stadt und Land ist.

Dar­über hin­aus inve­stie­re Bay­ern seit lan­gem auch viel in den Kata­stro­phen­schutz. Allein seit 2012 habe man dafür fast 100 Mil­lio­nen Euro bereit­ge­stellt, so Hol­ger Dre­mel: „Dar­auf ruhen wir uns aber nicht aus, son­dern wer­den den Kata­stro­phen­schutz wei­ter aus­bau­en, um unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger best­mög­lich zu schützen“. 

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