Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 17.07.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Laden­die­be gehen in Haft

Gleich zwei Laden­die­be aus Bam­berg beschäf­tig­ten die Erlan­ger Poli­zei am frü­hen Freitagmittag.

Wäh­rend ein 35-jäh­ri­ger in einem Elek­tro­markt Smart­wat­ches im Wert von über 400,- Euro ent­wen­de­te, stahl sein 42-jäh­ri­ger Bekann­ter, prak­tisch zeit­gleich, in einem Kauf­haus in der Innen­stadt für über 500,- Euro hoch­wer­ti­ge Parfums.

Bei­de wur­den von Mit­ar­bei­tern der Geschäf­te beob­ach­tet und fest­ge­hal­ten. Die hin­zu­ge­zo­ge­ne Poli­zei stell­te schließ­lich fest, dass bei­de kei­ne unbe­schrie­be­nen Blät­ter waren und in den letz­ten Wochen bereits mehr­fach durch Dieb­stäh­le auf­fäl­lig wurden.

Bei­de wur­den vor­läu­fig fest­ge­nom­men und auf­grund ihrer Vor­ge­schich­te stell­te die Staats­an­walt­schaft Haft­an­trag. Sie wer­den im Lau­fe die­ses Tages dem Haft­rich­ter vorgeführt.

Die­be „ein­ge­sperrt“

Schalt­kä­sten von einem Pan­nen-Lkw woll­ten sie ent­wen­den. Das zumin­dest war der Plan eines 18-jäh­ri­gen Nürn­ber­gers und sei­ner 56-jäh­ri­gen Mut­ter, als sie sich am Frei­tag­vor­mit­tag auf das Gelän­de eines Abschlepp­un­ter­neh­mens im Erlan­ger Stad­t­o­sten begaben.

Nach­dem sie schon eini­ge der Kästen in ihren Pkw gela­den hat­ten, wur­den sie von einem Mit­ar­bei­ter des Betrie­bes ent­deckt und ange­spro­chen. Dar­auf­hin lief der 18-jäh­ri­ge sofort davon, sei­ne Mut­ter woll­te mit dem Pkw flüchten.

Der Mit­ar­bei­ter jedoch reagier­te gei­stes­ge­gen­wär­tig und schloss das Ein­fahrts­tor, so dass die 56-jäh­ri­ge nicht mehr aus­fah­ren konn­te. Im Anschluss ver­stän­dig­te er die Polizei.
Wäh­rend die Beam­ten den Fall vor Ort auf­nah­men, kam auch der jun­ge Mann zurück zu sei­ner Mut­ter. Bei­de erwar­ten nun Straf­an­zei­gen wegen ver­such­ten Dieb­stahls und Hausfriedensbruchs.

Wie­der E‑S­coo­ter-Fah­rer betrun­ken unterwegs

Zum wie­der­hol­ten Male hat die Erlan­ger Poli­zei im Stadt­ge­biet meh­re­re betrun­ke­ne E‑ScooterFahrer kon­trol­liert und aus dem Ver­kehr gezogen.

Zwei jun­ge Damen (19+20 Jah­re alt) brach­ten es bei einem Alko­hol­test auf beacht­li­che Wer­te von knapp 2 Pro­mil­le, ein 17-jäh­ri­ger erreich­te bei sei­nem Test 1,5 Promille.

Alle drei waren sich der Trag­wei­te ihres Han­delns wohl nicht bewusst und betrach­te­ten die Scoo­ter als Fort­be­we­gungs­mit­tel zur „Bespaßung“.

Letzt­lich muss­ten sie sich jedoch einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen und alle drei erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen Trun­ken­heit im Verkehr.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Geschenk des Oster­ha­sen gestoh­len – Poli­zei fasst die Diebin

Herolds­berg – Eine jun­ge Mut­ter war mit ihren bei­den Klein­kin­dern am Mon­tag­mit­tag den 12.07.21 Eis essen. Ihre Kin­der zog sie dabei in einem Bol­ler­wa­gen hin­ter sich her. Den Bol­ler­wa­gen hat­ten die bei­den Kin­der erst an Ostern vom Oster­ha­sen geschenkt bekom­men, um mit ihrer Mama Aus­flü­ge zu unter­neh­men. Nach dem Eis essen, setz­te die Frau ihre bei­den Kin­der in ihren Pkw und fuhr nach Hau­se. Sie ver­gaß hier­bei jedoch den Bol­ler­wa­gen in den Pkw ein­zu­la­den. Als sie zu Hau­se das Feh­len des Bol­ler­wa­gens bemerk­te, fuhr sie umge­hend zurück, jedoch war der Bol­ler­wa­gen bereits gestoh­len wor­den und nicht mehr vor Ort. Am Frei­tag den 16.07.21, erhielt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land dann einen Hin­weis, wer mög­li­cher­wei­se den Bol­ler­wa­gen gestoh­len haben könn­te. Unver­züg­lich gin­gen die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land dem Hin­weis nach und ermit­tel­ten eine 30-jäh­ri­ge Frau. Die­se wur­de durch die Poli­zei­be­am­ten umge­hend auf­ge­sucht. Bei einer Nach­schau vor ihrer Woh­nung, konn­te der Bol­ler­wa­gen mit einem Zeit­wert von ca. 150 Euro unter einer Pla­ne ver­steckt fest­ge­stellt wer­den. Die 30-jäh­ri­ge Die­bin zeig­te sich gestän­dig. Sie erwar­tet nun ein Straf­ver­fah­ren wegen Dieb­stahls. Der Bol­ler­wa­gen wur­de durch die Poli­zei­be­am­ten zunächst sicher­ge­stellt und nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft wie­der an die über­glück­li­che Mut­ter und ihre bei­den Kin­der aus­ge­hän­digt. Sie kön­nen nun am anste­hen­den Wochen­en­de wei­te­re Aus­flü­ge unternehmen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Dieb­stahl eines Baustellenschildes

Her­zo­gen­au­rach – Am frü­hen Sams­tag­mor­gen wur­de durch eine Strei­fe der PI Her­zo­gen­au­rach eine vier­köp­fi­ge Grup­pe im Alter von 16 – 21 Jah­ren ange­trof­fen. Zwei Per­so­nen der Grup­pe tru­gen ein Ver­kehrs­schild, samt Rohr­pfo­sten gemein­sam über ihrer Schul­ter. Durch die Strei­fe konn­te die Tatört­lich­keit, eine Bau­stel­le im Stadt­ge­biet, ermit­telt und das Schild an sei­nen ursprüng­li­chen Platz zurück ver­bracht wer­den. Gegen die zwei Per­so­nen wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen Dieb­stahls eingeleitet.

Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Pedelecfahrern

Gro­ßen­see­bach – Am Nach­mit­tag des Frei­ta­ges kam es in Gro­ßen­see­bach zu einem Ver­kehrs­un­fall. Zwei Pedel­ec­fah­rer woll­ten von der Haupt­stra­ße kom­mend, in die Neue Stra­ße ein­bie­gen. Beim Abbie­gen ver­hak­ten sich die bei­den Pedel­ecs, sodass bei­de zu Boden stürz­ten. Eine Betei­lig­te muss­te mit dem Ret­tungs­dienst in die Chir­ur­gie nach Erlan­gen ver­bracht werden.

Unter Alko­hol­ein­fluss mit Pkw unterwegs

Wei­sen­dorf – Am Frei­tag­nach­mit­tag wur­de ein 67-Jäh­ri­ger als Fah­rer eines Pkws in Wei­sen­dorf einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei konn­ten die Beam­ten deut­li­chen Alko­hol­ge­ruch wahr­neh­men. Ein Alko­test ergab einen Wert von 1,20 ‰. Dies hat­te die Durch­füh­rung einer Blut­ent­nah­me, die Sicher­stel­lung sei­nes Füh­rer­scheins und die Ein­lei­tung eines Ermitt­lungs­ver­fah­rens auf Grund der Trun­ken­heit im Stra­ßen­ver­kehr zur Folge.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Vekehrs­un­fall

Röt­ten­bach – Am frü­hen Vor­mit­tag kam es an der Ein­mün­dung der Erlan­ger Stra­ße zur Haupt­stra­ße zu einem Verkehrsunfallgeschehen.

Wie die Unfall­er­mitt­lun­gen erga­ben, befuhr die 33-jäh­ri­ge Unfall­ver­ur­sa­che­rin die Erlan­ger Stra­ße, unmit­tel­bar vor der Ein­mün­dung zur Haupt­stra­ße, nahe­zu mit Schrittgeschwindigkeit.

An der Ein­mün­dung hielt sie kurz an und taste­te sich lang­sam in die Haupt­stra­ße, erfass­te dabei jedoch den von rechts kom­men­den Rad­fah­rer fron­tal, wel­cher auf dem Rad­weg unter­wegs war. Die­ser stürz­te und wur­de leicht ver­letzt. Der 66-jäh­ri­ge Geschä­dig­te begab sich eigen­stän­dig in ärzt­li­che Behand­lung. An den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Gesamt­scha­den von rund 2.300 Euro.

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