Bay­reu­ther MdB Dr. Sil­ke Lau­nert besucht neu­en bfz-Leiter

MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel
MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel

Mit fri­schem Wind und Inno­va­ti­on will René-Chri­sti­an Effin­ger die Beruf­li­chen Fort­bil­dungs­zen­tren der Baye­ri­schen Wirt­schaft (bfz gGmbH) vor­an­trei­ben. Seit 1. Juni ist Effin­ger neu­er Stand­ort­lei­ter in Bay­reuth. Zu sei­nem Amts­an­tritt besuch­te die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert ihn, um sich über Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten in Bay­reuth, Her­aus­for­de­run­gen und Anfor­de­run­gen an die Bil­dung und neue Ideen des bfz-Lei­ters auszutauschen.

Die bfz bie­ten beruf­li­che Fort­bil­dun­gen an, um Arbeit­neh­mer für den Arbeits­markt zu stär­ken, und beglei­tet bei der Berufs­ori­en­tie­rung und Aus­bil­dungs­su­che. Doch nicht nur das. Die Band­brei­te ist groß. Die Gesell­schaft zur För­de­rung beruf­li­cher und sozia­ler Inte­gra­ti­on (gfi gGmbH) ver­mit­telt auch inklu­si­ve Schul­be­glei­ter und ist in der ambu­lan­ten Jugend­hil­fe sowie Alten­be­treu­ung tätig.

Zudem wer­den Inte­gra­ti­ons- und Sprach­kur­se durch­ge­führt. Ganz neu ist zum Bei­spiel ein Sprach­kurs für jün­ge­re Kin­der mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, erzählt Effin­ger. Die Ange­bo­te wer­den je nach Bedarf vor Ort geschaf­fen. Dafür arbei­ten die bfz eng mit der Agen­tur für Arbeit und den Job­cen­tern zusam­men. Wich­tig ist Effin­ger die Inte­gra­ti­on aller von Beginn an – beson­ders auch für Frau­en und Kinder.

Die bfz Bay­reuth, die ein Teil der Unter­neh­mens­grup­pe des Bil­dungs­werks der Baye­ri­schen Wirt­schaft (bbw-Grup­pe) sind, bie­ten außer­dem die Gene­ra­li­sti­sche Pfle­ge­aus­bil­dung an und arbei­ten als Teil der AG Schu­len mit dem BRK, dem Bezirks­kran­ken­haus und dem Kli­ni­kum zusam­men. Wie in vie­len ande­ren Bran­chen macht sich auch hier der Fach­kräf­te­man­gel bemerk­bar. Wie Effin­ger auf Nach­fra­ge der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten erklärt, man­ge­le es an qua­li­fi­zier­ten Leh­rern. Die Anfor­de­run­gen hät­ten sich im Zuge der Gene­ra­li­sti­schen Aus­bil­dung verschärft.

Man­gel herr­sche auch bei den Pfle­gern. Dabei bie­te der sozia­le Beruf vie­le Mög­lich­kei­ten der Wei­ter­bil­dung und des Auf­stiegs, sagt der bfz-Lei­ter – ob in der Schu­le oder einem Ver­band, in der Orga­ni­sa­ti­on oder der Führungsebene.

Ent­wick­lungs­po­ten­ti­al sieht der Stand­ort­lei­ter bei der Außen­wir­kung. Er will mehr Ener­gie in der Öffent­lich­keits­ar­beit, um die Kurs­an­ge­bo­te der bfz noch bekann­ter zu machen und dadurch noch mehr Men­schen zu unterstützen.

Rund 930 Teil­neh­mer absol­vie­ren der­zeit eine der Maß­nah­men oder Aus- und Wei­ter­bil­dun­gen der bfz in Bay­reuth. Die Kur­se dau­ern von sechs Wochen bis zu sechs Mona­ten, es gibt aber auch langan­ge­leg­te Pro­gram­me wie die Aus­bil­dun­gen an den Berufs­fach­schu­len der bfz gGmbH oder Ange­bo­te für Sucht­kran­ke. Die Maß­nah­men rich­ten sich an Schul‑, Stu­di­um- oder Aus­bil­dungs­ab­bre­cher, Migran­ten, Berufs­rück­keh­rer und alle Men­schen, die sich beruf­lich umori­en­tie­ren oder wei­ter­bil­den möchten.

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