Schwer­punkt­the­ma in Stadt und Land­kreis Bam­berg: Bil­dung für Nach­hal­ti­ge Entwicklung

Vertragsunterzeichnung mit dem BNE-Kompetenzzentrum.
Vertragsunterzeichnung mit dem BNE-Kompetenzzentrum in Bamberg

Als zwei von bun­des­weit 50 Modell­kom­mu­nen wer­den die Stadt Bam­berg und der Land­kreis Bam­berg in den kom­men­den Jah­ren die BNE-Bil­dungs­land­schaft mit den rele­van­ten Akteu­rin­nen und Akteu­ren wei­ter aus­bau­en. Die Bil­dungs­bü­ros über­neh­men hier­für jeweils die Federführung.

Mit der Unter­zeich­nung zwei­er Ziel­ver­ein­ba­run­gen zwi­schen dem BNE-Kom­pe­tenz­zen­trum mit der Stadt Bam­berg sowie mit dem Land­kreis Bam­berg fiel im Juli 2021 der Start­schuss für die zukünf­tig ver­stärk­te Arbeit im Bereich BNE. Ein Teil­ziel ist, BNE mit den rele­van­ten Bil­dungs­ak­teu­ren von der Kita bis zur Hoch­schu­le, aber auch in der Erwach­se­nen­bil­dung sowie bei ande­ren außer­schu­li­schen Bil­dungs­an­ge­bo­ten ganz im Sin­ne des lebens­lan­gen Ler­nens koor­di­niert wei­ter zu ver­an­kern und für die Bevöl­ke­rung sicht­bar und erleb­bar zu machen. In der Stadt Bam­berg wird dies ins­be­son­de­re in enger Zusam­men­ar­beit mit dem städ­ti­schen Agen­da 2030-Büro und den schon eta­blier­ten ver­wal­tungs­in­ter­nen Arbeits­krei­sen zum The­ma nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung erfolgen.

Ver­trags­un­ter­zeich­nung mit dem Landrat.

Bereits Anfang 2018 hat sich die Stadt Bam­berg zu den 17 Nach­hal­tig­keits­zie­len der UN bekannt und för­dert deren Umset­zung auf loka­ler Ebe­ne. Dazu gehö­ren unter ande­rem die Stär­kung regio­na­ler Wirt­schafts­kreis­läu­fe und fai­ren Han­dels. Mit der Gärt­ner­stadt als Teil des UNESCO-Welt­erbes hat Bam­berg zudem eine bis ins Mit­tel­al­ter zurück­rei­chen­de urba­ne Gar­ten­bau­tra­di­ti­on: Die inner­städ­ti­schen Gar­ten­flä­chen sind Teil des Welt­kul­tur­er­bes und wer­den von den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern lie­be­voll gepflegt. Sie sind Aus­druck der nach­hal­ti­gen Iden­ti­tät und des hohen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments in Bam­berg. So bie­ten einen von vie­len Anknüp­fungs­punk­ten für wei­te­ren Aus­bau von Bil­dung für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung mit hoher Betei­li­gung der Stadtgesellschaft.

In den kom­men­den Jah­ren wer­den nun auch die kom­mu­na­len Bil­dungs­bü­ros, die bereits seit 2016 trag­fä­hi­ge Ver­net­zungs- und Koor­di­na­ti­ons­struk­tu­ren in der Bil­dungs­re­gi­on auf­ge­baut haben, das The­ma Bil­dung für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE) stär­ker in den Fokus neh­men. BNE hat den Anspruch, mit­hil­fe von Bil­dungs­ak­ti­vi­tä­ten Indi­vi­du­en zur par­ti­zi­pa­ti­ven Gestal­tung einer zukunfts­fä­hi­gen (Welt-)Gesellschaft zu befä­hi­gen: Kli­ma­wan­del, res­sour­cen­scho­nen­des Kon­sum­ver­hal­ten und der respekt­vol­le Umgang mit Natur und Mensch sind nur eini­ge der The­men, die alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unmit­tel­bar und dau­er­haft betreffen.

Das BNE-Kom­pe­tenz­zen­trum wird sowohl die Stadt als auch den Land­kreis Bam­berg bei der Wei­ter­ent­wick­lung der BNE-Land­schaft beglei­ten. Dies geschieht über eine Pro­zess­be­glei­tung vor Ort, Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten mit ande­ren Kom­mu­nen und Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bo­te. Zudem wer­den die Pro­zes­se vor Ort wis­sen­schaft­lich eva­lu­iert und die Ergeb­nis­se lau­fend in die Beglei­tung ein­be­zo­gen. „Wir sind dank­bar, dass die Stadt und der Land­kreis Bam­berg jeweils als Modell­kom­mu­nen aus­ge­wählt wur­den, und freu­en uns auf wich­ti­ge Impul­se für unse­re wei­te­re Arbeit an die­sem The­ma der Gegen­wart und Zukunft“, so Ober­bür­ger­mei­ster Star­ke und Land­rat Kalb.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind auf der Home­page des Bil­dungs­bü­ro der Stadt Bam­berg www​.stadt​.bam​berg​.de/​b​i​l​d​u​n​g​s​b​u​e​r​o​/​p​r​o​j​e​kte oder auf der Home­page der Bil­dungs­re­gi­on unter www​.bil​dungs​re​gi​on​-bam​berg​.de/​bne zu finden.

Infor­ma­ti­on und Kontakt:

Bil­dungs­bü­ro Stadt Bam­berg, E‑Mail: bildungsbuero@​stadt.​bamberg.​de, Tele­fon 0951 87–1435/1436.

Bil­dungs­bü­ro Land­kreis Bam­berg, E‑Mail: bildungsbuero@​lra-​ba.​bayern.​de, Tele­fon 0951 85–715.

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