Kat­rin Göring-Eck­art besuch­te Coburg

„Auf ein Wort mit Johan­nes und Kat­rin“, die­se Ein­la­dung haben vie­le Coburger*innen am Diens­tag, 13. Juli ger­ne ange­nom­men. Auf Ein­la­dung des Bun­des­tags­kan­di­da­ten Johan­nes Wag­ner hat die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de von Bünd­nis 90/​Die Grü­nen, Kat­rin Göring-Eck­art, die Stadt besucht. Nach zwei inspi­rie­ren­den kur­zen Reden kamen die bei­den mit den Men­schen auf dem Alberts­platz ins Gespräch.

Dabei zeig­te sich, wie sehr sich die Bürger*innen alter­na­ti­ve Kon­zep­te wün­schen, vor allem in Bezug auf Kli­ma­schutz und sozia­le Gerech­tig­keit. Wich­tig sei in die­sen Zei­ten auch der sozia­le Zusam­men­halt, beton­te Göring-Eck­art, und wand­te sich klar gegen Het­zer und Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker, die nicht an einer inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung inter­es­siert sind.

Johan­nes Wag­ner arbei­tet als Arzt auf der Kin­der­sta­ti­on im Cobur­ger Kli­ni­kum und weiß aus erster Hand, wor­an es unse­rem Gesund­heits­sy­stem fehlt. Daher setzt er sich für eine zuver­läs­si­ge Finan­zie­rung vor allem für klei­ne­re Kli­ni­ken ein, damit auch die Men­schen auf dem Land eine gute medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung erhal­ten. Wich­tig ist ihm dabei, dass die Beschäf­tig­ten gute Arbeits­be­din­gun­gen haben, denn nur so lässt sich gutes medi­zi­ni­sches Per­so­nal dau­er­haft an einem Stand­ort halten.

Auf die Fra­ge aus dem Publi­kum, was er als Kli­ma­schüt­zer kon­kret für die Regi­on Coburg-Kro­nach tun wür­de, prä­sen­tier­te Johan­nes Wag­ner sei­ne Ideen für neue Ver­kehrs­kon­zep­te in Innenstädten.

Jahr­zehn­te­lang sei­en die­se fast aus­schließ­lich auf Autos aus­ge­rich­tet wor­den, monier­te Johan­nes Wag­ner. Zu sehen, wie Schul­kin­der ent­lang dicht befah­re­ner Stra­ßen dem Ver­kehr aus­ge­setzt sei­en, berei­te ihm gro­ße Sor­gen, sag­te der ange­hen­de Kin­der­arzt. Der Schutz für die Schwäch­sten im Stra­ßen­ver­kehr müs­se an ober­ster Stel­le ste­hen, beton­te er.

In den kom­men­den Wochen will Johan­nes Wag­ner vie­le wei­te­re Ter­mi­ne absol­vie­ren und für sei­ne Posi­tio­nen wer­ben. „Ich spü­re den Wunsch nach Ver­än­de­rung und freue mich auf vie­le inter­es­san­te Dis­kus­sio­nen“, sag­te er zum Abschluss der Veranstaltung.

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