Bam­ber­ger Stif­tung „Hel­fen tut gut“ unter­stützt Johan­ni­ter-Pro­jekt zur Leseförderung

Lese­hun­de freu­en sich über Unterstützung

Stiftung Helfen tut gut unterstützt Lesehunde. Foto: Rudolf Mader

Stif­tung Hel­fen tut gut unter­stützt Lese­hun­de. Foto: Rudolf Mader

Auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie muss­te das Team der Johan­ni­ter-Lese­hun­de etwas län­ger war­ten, nun war die Freu­de umso grö­ßer: Aus den Hän­den von Dr. Gün­ther Denz­ler, Stif­tungs­rats­vor­sit­zen­der der Stif­tung „Hel­fen tut gut“, und dem Bam­ber­ger Land­rat Johann Kalb konn­ten Jür­gen Kel­ler und Pia Schlaug von den ober­frän­ki­schen Johan­ni­tern einen Scheck über 2.950 Euro ent­ge­gen­neh­men. „Hel­fen tut gut“, die Stif­tung zur För­de­rung des Ehren­am­tes im Land­kreis Bam­berg, zeich­net damit das Enga­ge­ment des Johan­ni­ter-Pro­jekts aus, das es sich zur Auf­ga­be gemacht hat, Kin­der mit Pro­ble­men beim Lesen zu unterstützen.

Das Kon­zept hin­ter den Johan­ni­ter-Lese­hun­den ist ein­fach und ein­leuch­tend: Für vie­le Kin­der bedeu­tet vor allem das lau­te Vor­le­sen in der Klas­se Stress. Sie fürch­ten sich vor Kri­tik und Hän­se­lei­en, dazu kommt die eige­ne Schüch­tern­heit und die Angst vor Feh­lern. Ner­vo­si­tät und Furcht sind jedoch schlech­te Vor­aus­set­zun­gen für das Lesen. Und genau hier kom­men die Lese­hun­de ins Spiel: Sie sind regel­mä­ßig an Schu­len zu Gast. Jeweils 20 Minu­ten lesen die Kin­der dann „ihrem“ Lese­hund vor. Die Tie­re machen kei­ne dum­men Bemer­kun­gen, sie lachen nie­man­den aus und sie wer­den auch nicht unge­dul­dig. Die Kin­der freu­en sich auf die Tref­fen – und damit auch auf das Lesen, das im Bei­sein des Hun­des viel leich­ter fällt.

Die Teams sind ehren­amt­lich an den Schu­len unter­wegs, doch zuvor müs­sen Hun­de und Hun­de­hal­ter eine drei­tä­gi­ge Aus­bil­dung durch­lau­fen, dazu kom­men Kosten für Bücher­pa­ke­te und die Aus­stat­tung der Teams. Die För­de­rung durch die Stif­tung „Hel­fen tut gut“ kann das Team des­we­gen gut gebrau­chen, um in Zukunft noch mehr Kin­der beim Lesen­ler­nen unter­stüt­zen zu können.

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