AOK Bam­berg infor­miert: „Inno­va­ti­ve Behand­lung von Gehirntumoren“

Die AOK Bay­ern setzt auf Inno­va­ti­on: Die größ­te Kran­ken­kas­se im Frei­staat über­nimmt jetzt die Behand­lungs­ko­sten bei dem hoch­prä­zi­sen strah­len­chir­ur­gi­schen Ver­fah­ren ZAP‑X. Die­se nicht inva­si­ve Behand­lungs­me­tho­de wird bei ver­schie­de­nen Gehirn­tu­mo­ren ange­wandt und kann in vie­len Fäl­len eine Gehirn­ope­ra­ti­on erset­zen. „Wir haben als bis­her ein­zi­ge gesetz­li­che Kran­ken­kas­se einen Selek­tiv­ver­trag abge­schlos­sen, mit dem wir unse­ren Ver­si­cher­ten die­ses inno­va­ti­ve Ver­fah­ren anbie­ten kön­nen“, so Klaus Knorr, Direk­tor von der AOK in Bamberg.

ZAP‑X stellt zusam­men mit Cyber­kni­fe die der­zeit modern­ste strah­len­chir­ur­gi­sche Behand­lungs­me­tho­de dar. Unter stän­di­ger Bild­kon­trol­le trifft eine Viel­zahl robo­ter­ge­steu­er­ter Strah­len aus ver­schie­de­nen Rich­tun­gen hoch­prä­zi­se im Bereich des Tumors zusam­men. Die ein­zel­nen Strah­len sind dabei für die umlie­gen­de Gehirn­sub­stanz rela­tiv scho­nend. Erst durch ihr Zusam­men­tref­fen im Bereich des Tumors ent­fal­tet die Bestrah­lung ihre Wir­kung und die Tumor­zel­len ster­ben nach eini­ger Zeit ab. In vie­len Fäl­len bleibt den Pati­en­ten damit eine Gehirn­ope­ra­ti­on erspart. Die Behand­lung mit ZAP‑X ver­läuft ohne Nar­ko­se, ist schmerz­frei und erfolgt ambu­lant. Ein Antrag auf Behand­lung ist nicht nötig, der Ver­si­cher­te muss ledig­lich eine Teil­nah­me­er­klä­rung unterzeichnen.

Die The­ra­pie erfolgt im Euro­päi­schen Cyber­kni­fe Zen­trum in Mün­chen, das 2005 als Deutsch­lands erstes Cyber­kni­fe Zen­trum in Koope­ra­ti­on mit dem Kli­ni­kum der Uni­ver­si­tät Mün­chen (LMU) und der AOK Bay­ern eröff­net wur­de. Seit­dem konn­ten rund 2.300 Ver­si­cher­te der AOK Bay­ern von einer The­ra­pie mit Cyber­kni­fe profitieren.

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