Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 15.07.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Schü­ler als Stei­ne­wer­fer ermit­telt – Trio im Kin­des­al­ter für wei­te­re Straf­ta­ten verantwortlich

Mit Pres­se­mit­tei­lung vom 31.05.2021 wur­de über fol­gen­den Fall berich­tet: Beton­brocken vom Park­deck auf Fahr­bahn geworfen

Bis­lang unbe­kann­te Täter war­fen am Sonn­tag­nach­mit­tag von einem Park­deck einen Beton­brocken auf die Straße.

Am 30.05.2021 gegen 14:40 Uhr waren ein jun­ger Mann sowie eine jun­ge Frau zu Fuß in der Nürn­ber­ger Stra­ße unter­wegs, als eini­ge Meter von ihnen ent­fernt ein Beton­brocken auf der Fahr­bahn auf­schlug. Der Zeu­ge konn­te am ober­sten Deck des Park­hau­ses noch eine Per­son erken­nen, wel­che die­sen Gesteins­brocken offen­sicht­lich her­un­ter­warf. Bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei­strei­fe flüch­te­te die Per­son, die eine auf­fäl­li­ge, neon­grü­ne Ober­be­klei­dung trug.

An der ver­meint­li­chen Abwurf­stel­le fan­den die Beam­ten noch wei­te­re Beton­brocken. Über das Motiv des Täters lässt sich der­zeit nur spe­ku­lie­ren. Glück­li­cher­wei­se wur­den durch den Stein­wurf kei­ne Per­so­nen verletzt.

Im Ver­lauf der umfang­rei­chen poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen, wur­de ein 13-Jäh­ri­ger Jun­ge als der ver­ant­wort­li­che Stei­ne­wer­fer bekannt. Zeu­gen­aus­sa­gen brach­ten den ent­schei­den­den Hinweis.

Letzt­lich führ­te die mar­kan­te Beklei­dung zur Tat­zeit auf die Spur des Jun­gen. Die Fol­gen des unbe­dach­ten Stein­wurfs hät­ten fatal sein kön­nen. Nur dem Zufall war es zu ver­dan­ken, dass nie­mand ver­letzt wur­de. Der 13-Jäh­ri­ge ist im schuld­un­fä­hi­gen Alter. Der Vor­fall ‑ein Straf­ver­fah­ren wegen ver­such­ter, gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung- wird den­noch der Staats­an­walt­schaft vorgelegt.

Im Zuge der Ermitt­lun­gen wegen des Stein­wurfs wur­de bekannt, dass der 13-Jäh­ri­ge zusam­men mit zwei gleich­alt­ri­gen Freun­den für wei­te­re Taten ver­ant­wort­lich ist. Auch hier waren die Aus­sa­gen von Zeu­gen der ent­schei­den­de Hinweis.

Am Nach­mit­tag des 05.06.2021 zün­del­te das Trio am River­si­de­platz. Die Jun­gen setz­ten eine Kabel­trom­mel in Brand. Die Feu­er­wehr war mit Lösch­ar­bei­ten im Ein­satz. Men­schen kamen nicht zu scha­den. Die Trom­mel ‑Eigen­tum der Deut­schen Bahn- wur­de kom­plett zer­stört. Der Sach­scha­den beträgt rund 5.000,- Euro.

Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Sach­be­schä­di­gung durch Brand­le­gung wur­de geführt.

Einen Tag spä­ter, am Nach­mit­tag des 06.06.2021, tra­ten die Jungs in einem Park­haus in der Niko­laus-Fie­bi­ger-Stra­ße ein wei­te­res Mal straf­recht­lich in Erschei­nung. Das Trio ent­wen­de­te meh­re­re Not­aus­gangs­schil­der, die im Park­haus mon­tiert waren. Teil­wei­se wur­den die Hin­weis­schil­der bei Durch­su­chun­gen wie­der aufgefunden.

Ein wei­te­res Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Dieb­stahls ist die Folge.

Die Ermitt­ler der Poli­zei führ­ten im Zuge ihrer Auf­klä­run­gen ein­dring­li­che Gesprä­che mit den Tätern im schuld­un­fä­hi­gen Alter. Mit den Eltern wur­den dar­über hin­aus soge­nann­te Erzie­hungs­ge­sprä­che geführt. Auch wer­den in sol­chen Fäl­len die zustän­di­gen Jugend­äm­ter mit einbezogen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Außen­leuch­ten entwendet

Herolds­berg – Im Zeit­raum vom 26.06.2021 bis zum 11.07.2021 hat ein bis­lang unbe­kann­ter Täter meh­re­re schmie­de­ei­ser­ne Lam­pen ent­wen­det. Die­se waren auf dem Park­platz eines ehe­ma­li­gen Hotels in der Haupt­stra­ße auf einer Mau­er ange­bracht. Der Täter hat die ca. 60–70 cm gro­ßen Leuch­ten im Gesamt­wert von etwa 1.000 Euro hier­bei kom­plett von der Mau­er demon­tiert. Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se auf den Täter bzw. zum Ver­bleib der Lam­pen geben kön­nen, möch­ten sich bit­te mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land in Ver­bin­dung set­zen (Tel. 09131/760–514).

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Unfall­ver­ur­sa­cher wer­den gesucht

Her­zo­gen­au­rach. Am Mitt­woch­vor­mit­tag zwi­schen 10.30 Uhr und 11.00 Uhr beschä­dig­te ein Unbe­kann­ter mit sei­nem Pkw den gepark­ten brau­nen VW-Tigu­an und fuhr ohne sich um die Scha­dens­re­gu­lie­rung zu küm­mern weg.

Das gan­ze geschah auf dem Kun­den­park­platz der Lebens­mit­tel­märk­te Klin­gen­wie­se. Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht Kun­den die an die­sem Vor­mit­tag auf­fäl­li­ge Ein- oder Auspark­ma­nö­ver beobachteten.

Am Mitt­woch­vor­mit­tag bereits zwi­schen 08.15 Uhr und 09.00 Uhr streif­te ein unbe­kann­ter Auto­fah­rer einen in der Stra­ße Zum Flug­ha­fen 18 am Fahr­bahn­rand gepark­te sil­ber­far­be­ne VW-Bus­se und fuhr wei­ter. Am gepark­ten VW ent­stand an der lin­ken Sei­te erheb­li­cher Sach­scha­den. Der Anstoß war des­halb bemerk­bar. Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht Zeugen.

In den bei­den Fäl­len han­del­ten die Fah­rer straf­bar weil sie sich uner­laubt von der Unfall­stel­le entfernten.

Die­se Straf­tat ist mit Geld­stra­fe oder Frei­heits­stra­fe und einer Fahr­erlaub­nis­sper­re bedroht. Obwohl alle zuge­las­se­nen Kraft­fahr­zeu­ge haft­pflicht­ver­si­chert sind, stel­len sich die­se Unfall­flüch­ti­gen nicht der Scha­dens­re­gu­lie­rung und bür­den den Geschä­dig­ten hohe finan­zi­el­le Bela­stun­gen auf.

Kon­takt: Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach, Tel. 09132 78090

Motor­rad­fah­rer wur­de verletzt

Heß­dorf. Am Mitt­woch um 16.30 Uhr bog eine Auto­fah­re­rin vom Pend­ler­park­platz zwi­schen Dech­sen­dorf und Heß­dorf in die Staats­stra­ße ein und über­sah einen von links her­an­fah­ren­den Motor­rad­fah­rer. Beim Auf­prall ver­letz­ten sich die bei­den Fah­rer glück­li­cher­wei­se nicht schwer. Sie muss­ten den­noch in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den. Es ent­stand ein sehr hoher Sachschaden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

- Fehl­an­zei­ge -

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