Spen­de der VR Bank Bay­reuth-Hof eG: Spen­de der VR Bank Bay­reuth-Hof eG

Jürgen Dünkel und Dr. Markus Schappert (Vorstände VR Bank Bayreuth-Hof eG), Dr. Klaus Schäfer, Dr. Rolf Uwe Fülbier und Dr. Dr. Alexander Brink. Foto: Rennecke/UBT
Jürgen Dünkel und Dr. Markus Schappert (Vorstände VR Bank Bayreuth-Hof eG), Dr. Klaus Schäfer, Dr. Rolf Uwe Fülbier und Dr. Dr. Alexander Brink. Foto: Rennecke/UBT

Drei wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Lehr­stüh­le der Uni­ver­si­tät Bay­reuth pro­fi­tie­ren von einer Spen­de der VR Bank Bay­reuth-Hof eG. Die Genos­sen­schafts­bank unter­stützt tra­di­tio­nell die For­schung an der Uni­ver­si­tät Bayreuth.

„Von dem Aus­tausch zwi­schen Unter­neh­men und Uni­ver­si­tät pro­fi­tie­ren bei­de Sei­ten. So ver­knüp­fen sich Pra­xis und aka­de­mi­sche Leh­re auf eine sinn­vol­le und hoch­wirk­sa­me Wei­se. Die­ses funk­tio­nie­ren­de Netz­werk ist außer­dem für den gesam­ten Wirt­schafts­stand­ort Bay­reuth und für die Stu­die­ren­den ein gro­ßer Vor­teil“, sagt Vor­stand Dr. Mar­kus Schap­pert. Sein Kol­le­ge Jür­gen Dün­kel ergänzt: „Aus­bil­dung ist die wich­tig­ste Inve­sti­ti­on in die Zukunft. Wir freu­en uns, dass wir in Bay­reuth eine so her­vor­ra­gen­de Uni­ver­si­tät vor­wei­sen kön­nen. Leh­re und For­schung wer­den auf hohem Niveau betrie­ben. Der gute Ruf der Uni­ver­si­tät trägt zur Wett­be­werbs­fä­hig­keit der gesam­ten Regi­on bei.“

Die VR Bank Bay­reuth Hof eG und die Uni­ver­si­tät Bay­reuth pfle­gen eine lang­fri­sti­ge Part­ner­schaft. Die regio­na­le Genos­sen­schaft spen­det 3.000 Euro an den Uni­ver­si­täts­ver­ein. Horst Eggers, Vor­sit­zen­der des Uni­ver­si­täts­ver­eins, betont die lang­jäh­ri­ge zuver­läs­si­ge Part­ner­schaft zwi­schen der VR Bank Bay­reuth-Hof eG und der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. „Mit der tra­di­tio­nel­len jähr­li­chen Spen­de der Bank kön­nen Pro­jek­te unter­stützt wer­den, die nicht von öffent­li­cher För­de­rung pro­fi­tie­ren“, sagt Eggers. Die Sum­me wird an drei wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Lehr­stüh­le ver­teilt; dort wer­den mit dem Geld Vor­ha­ben unter­stützt, die nicht in den Genuss öffent­li­cher För­der­mit­tel kommen.

Der Lehr­stuhl für Betriebs­wirt­schafts­leh­re I erhält 1.000 Euro. Des­sen Inha­ber Prof. Dr. Klaus Schä­fer erläu­tert: „Die Sum­me fließt in ein Pro­jekt, bei dem Her­aus­for­de­run­gen der Covid-19-Pan­de­mie für die Ban­ken­auf­sicht im Fokus ste­hen. Die natio­na­len und euro­päi­schen Auf­sichts­be­hör­den haben in Reak­ti­on auf die Pan­de­mie die fle­xi­blen Ele­men­te des Regel­werks genutzt, um die Kre­dit­ver­ga­be zu erleich­tern. Die mög­li­che Fle­xi­bi­li­tät bei Kapi­tal-und Liqui­di­täts­puf­fern wur­de unter ande­rem in Reak­ti­on auf die inter­na­tio­na­le Finanz- und Ban­ken­kri­se 2007 bis 2008 ein­ge­führt. Nun sehen wir die Chan­ce, in die­sem rea­len Stress­test unter wis­sen­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten die Eig­nung der wei­ter ent­wickel­ten Regeln zu eva­lu­ie­ren und etwai­ge Aus­wir­kun­gen auf die Finanz­sta­bi­li­tät zu analysieren.“

Wei­te­re 1.000 Euro gehen an Prof. Dr. Rolf Uwe Fül­bier und sei­nen Lehr­stuhl für Inter­na­tio­na­le Rech­nungs­le­gung: Hier wird ein uni­ver­si­täts­über­grei­fen­des Dok­to­ran­dense­mi­nar auf dem Gebiet der finan­zi­el­len und nicht­fi­nan­zi­el­len Unter­neh­mens­be­richt­erstat­tung im Okto­ber 2021 unter­stützt. Nach der lan­gen Coro­na-Pau­se geht es ins­be­son­de­re dar­um, die Bay­reu­ther Dok­to­ran­din­nen und Dok­to­ran­den auch per­sön­lich wie­der mit ihren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ande­rer Uni­ver­si­tä­ten zusam­men­zu­brin­gen, um sich bes­ser zu ver­net­zen und um über ihre For­schungs­pro­jek­te zu dis­ku­tie­ren. Zu die­sem Zweck steht der Bay­reu­ther Lehr­stuhl in Koope­ra­ti­on mit den ver­wand­ten Lehr­stüh­len an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen, der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum und der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wup­per­tal. So wer­den die Bay­reu­ther im Herbst 2021 in Ber­lin ihre For­schungs­pro­jek­te prä­sen­tie­ren und sich über die neu­sten Ent­wick­lun­gen an den inter­na­tio­na­len Kapi­tal­märk­ten in der Finanz- und vor allem auch Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung austauschen.

Und schließ­lich flie­ßen 1.000 Euro in das Pro­jekt „Sustainab­le Finan­ce“ von Prof. Dr. Dr. Alex­an­der Brink, Inha­ber der Pro­fes­sur Wirt­schafts- und Unter­neh­mens­ethik. Stu­den­ti­sche Hilfs­kräf­te wer­den in eine Stu­die „Sustainab­le Finan­ce 2021“ ein­be­zo­gen und haben damit einen engen Stu­di­en- bzw. Pra­xis­be­zug. „Sustainab­le Finan­ce ist eines der Zukunfts­the­men, wel­ches Öko­no­mie und Ethik in einer fai­ren Markt­lö­sung zusam­men­führt“, so Prof. Brink.

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