Kulm­ba­cher „Ita­lie­ni­sche Nacht“ abgesagt

La dol­ce vita – Wein, Piz­za, Pasta und flot­te Sport­wä­gen, so kennt man die Ita­lie­ni­sche Nacht, die seit vie­len Jah­ren ein gro­ßes High­light im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der der Stadt Kulm­bach dar­stellt. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te die­ses Event auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie nicht statt­fin­den und auch heu­er muss die Ita­lie­ni­sche Nacht lei­der entfallen.

„Wir haben alles ver­sucht, die Ita­lie­ni­sche Nacht statt­fin­den zu las­sen. Die der­zeit gel­ten­den Bestim­mun­gen mit Blick auf die andau­ern­de Pan­de­mie machen eine Umset­zung aller­dings unmög­lich“, erklärt Ober­bür­ger­mei­ster Ingo Leh­mann. „Wir haben bis zuletzt Gesprä­che geführt und stan­den auch im engen Kon­takt mit der aus­rich­ten­den Agen­tur Vagan­za, aller­dings wäre eine Ita­lie­ni­sche Nacht wie wir sie ken­nen und mögen unter Berück­sich­ti­gung aller Auf­la­gen nicht mög­lich“, so Leh­mann weiter.

Die Ita­lie­ni­sche Nacht ist kei­ne Kul­tur­ver­an­stal­tung im Sin­ne der Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung, son­dern zählt all­ge­mein zu den öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen. Eine Umset­zung hät­te zur Fol­ge, dass die Ver­an­stal­tung maxi­mal 100 Per­so­nen besu­chen dür­fen – Geimpf­te und Gene­se ein­ge­schlos­sen – und dass der Besu­cher­kreis von Beginn an klar ein­ge­grenzt sein muss. Ein­gangs­kon­trol­len, Tanz­ver­bot und Mas­ken­pflicht außer am Sitz­platz kämen erschwe­rend hinzu.

„Das wider­spricht nicht nur dem gesel­li­gen Gedan­ken der Ita­lie­ni­schen Nacht, son­dern macht auch die Ver­an­stal­tung für Händ­ler, Gastro­no­men und Gäste unin­ter­es­sant“, ergänzt der Oberbürgermeister.

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