Bam­ber­ger Die­bes­ban­de ermittelt

symbolfoto polizei

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bamberg

BAM­BERG. Hin­wei­se von Zeu­gen hal­fen bei der Über­füh­rung einer Die­bes­ban­de. Poli­zei­kräf­te aus Bam­berg und Nürn­berg been­de­ten mit fünf Fest­nah­men die fast ein­jäh­ri­ge Die­bes­tour. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen zusam­men mit der Staats­an­walt­schaft Bam­berg übernommen.

Die Täter gin­gen in der Nacht vom 3. Juli auf den 4. Juli 2021, im Bam­ber­ger Hafen einen Bau­markt an. Wie auch in wei­te­ren Fäl­len, berei­te­ten sie zur Geschäfts­zeit die Tat vor und leg­ten die Ware bereit, um sie nachts ein­fa­cher ent­wen­den zu kön­nen. Auf­merk­sa­me Zeu­gen bemerk­ten das unge­wöhn­li­che Trei­ben im Indu­strie­ge­biet und ver­stän­dig­ten die Poli­zei. Die Beam­ten konn­ten die Täter fest­neh­men und bei den wei­te­ren Ermitt­lun­gen eine gan­ze Serie an Ein­brü­chen aufklären.

Abge­se­hen haben es die fünf Her­an­wach­sen­den aus Bam­berg und dem Land­kreis vor allem auf hoch­wer­ti­ges Werk­zeug. Nach dem Abtrans­port des Die­bes­gu­tes in die Lager­hal­le des Vaters einer der Täter, orga­ni­sier­ten sie den teil­wei­sen Ver­kauf der Ware über Online­platt­for­men. Seit Herbst des letz­ten Jah­res agier­te die Grup­pe in die­ser Art und ver­ur­sach­te einen wirt­schaft­li­chen Scha­den von etwa 15.000 Euro.

Die zwi­schen 18- und 20-jäh­ri­gen Tat­ver­däch­ti­gen räum­ten ihre Taten ein, sie müs­sen sich nun wegen schwe­ren Fäl­len des Ban­den­dieb­stahls verantworten.

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