SPD-OV Eckers­dorf – Donn­dorf hielt Jahreshauptversammlung

Neue Vor­stand­schaft des SPD-Orts­ver­eins Eckers­dorf-Donn­dorf – Mar­tin Groll führt die SPD

Mar­tin Groll ist neu­er Vor­sit­zen­der des SPD-Orts­ver­eins. Der 48-jäh­ri­ge Jour­na­list wur­de bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Reser­vi­sten­heim ein­stim­mig gewählt. Felix Ruck und Johan­nes Bren­ner sind sei­ne Stell­ver­tre­ter. Für die Kas­se ist wei­ter­hin Emmi Kess­ler zustän­dig. Kas­sier bleibt der lang­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de und 2. Bür­ger­mei­ster Man­fred Präcklein.

Groll beton­te, die SPD sei die aktiv­ste Par­tei in der Gemein­de. Im Gemein­de­rat über­zeu­ge die SPD-Frak­ti­on durch Kom­pe­tenz. Als poli­ti­sche Schwer­punk­te nann­te Groll die Wei­ter­ent­wick­lung der Gemein­de, der Bereich Bau­en und Woh­nen sowie die Anbin­dung an die Stadt Bay­reuth. „Die Gemein­de muss für Alt- und Neu­bür­ger attrak­tiv blei­ben“, beton­te er.

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Ste­fan Zeit­ler beklag­te die explo­die­ren­den Bau­land­prei­se in Eckers­dorf. Sie sei­en für Nor­mal­ver­die­ner kaum mehr erschwing­lich. Als Ursa­che nann­te er pri­va­te Erschlie­ßun­gen. Die Gemein­de müs­se bei der Aus­wei­sung von Bau­ge­bie­ten wie­der selbst das Heft in die Hand neh­men. Der neue neun­grup­pi­ge Kin­der­gar­ten steht laut Zeit­ler kurz vor der Voll­endung. Er beklag­te, dass der Frei­staat die Gemein­de bei der Aus­zah­lung der zuge­sag­ten Zuschüs­se im Regen las­se. Zur Über­brückung muss­te laut SPD-Finanz­ex­per­te Man­fred Präck­lein ein Nach­trags­haus­halt auf­ge­stellt wer­den, in dem der Kas­sen­kre­dit um eine Mil­li­on auf 2,5 Mil­lio­nen Euro erhöht wer­den musste.

Ein inhalt­li­cher Schwer­punkt der Eckers­dor­fer SPD ist die För­de­rung alter­na­ti­ver Ener­gien, vor allem im Bereich Pho­to­vol­ta­ik. Als posi­ti­ves Bei­spiel nann­te 2. Bür­ger­mei­ster Präck­lein Gold­kro­nach. Dort wol­le die Stadt gemein­sam mit inter­es­sier­ten Bür­gern einen regio­na­len Strom­markt auf­bau­en. Laut Zeit­ler steht dem­nächst im Gemein­de­rat die Ent­schei­dung über den Bau der Mehr­zweck­hal­le an. Ange­sichts der immens hohen Kosten müs­se über die Grö­ßen­ord­nung noch dis­ku­tiert werden,

Dem neu­en Vor­stand gehö­ren als Bei­sit­zer wei­ter­hin an die Gemein­de­rä­te Kat­ja Meix­ner, Rein­hardt Schmidt und Ste­fan Zeit­ler sowie Emma Bechen, Hen­ri­et­te Bechen, Utta Schmidt, Mari­on Tost, Wolf­gang Hai­da, Tho­mas Kess­ler, Alwin Lin­hardt, Vol­ker Schill und Simon Stel­zer. 2. Bür­ger­mei­ster Man­fred Präck­lein bedank­te sich bei sei­nem lang­jäh­ri­gen Frak­ti­ons­kol­le­gen Wolf­gang Hai­da mit einem Bier­krug für sein Jahr­zehn­te lan­ges Enga­ge­ment. Hai­da gehör­te 36 Jah­re lang dem Gemein­de­rat an.

Groll und Inte­rims­vor­sit­zen­der Felix Ruck bedau­er­ten, dass im ver­gan­ge­nen Jahr sämt­li­che Akti­vi­tä­ten des SPD vom von der Betei­li­gung am Dorf­fest und am Advents­markt, das Herings­es­sen, das Oster­ei­er­su­chen und die After-Work-Par­ty der Coro­na-Pan­de­mie zum Opfer gefal­len sind. Bei­de äußer­ten die Hoff­nung, dass sol­che Ver­an­stal­tun­gen bald wie­der mög­lich sein wer­den. Am 6. August wer­den ins­ge­samt elf lang­jäh­ri­ge Mit­glie­der geehrt. Dazu wer­den auch die par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Anet­te Kram­me und Kreis­tags-Frak­ti­ons­vi­ze Jan-Micha­el Fischer erwartet.

Man­fred Präcklein

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