Forch­heim: Schnel­le Hil­fe und kom­pe­ten­te Beglei­tung für Men­schen mit Herzschwäche

Foto: Franka Struve BU: v.l. Dr. Sebastian Eckl (Geschäftsführer ProCarement), Dr. Joachim Mörsdorf (Aufsichtsratsvorsitzender UGeF), Sabine Kramp (Geschäftsführerin UGeF), Christof Busch (Geschäftsführer ProCarement)
Foto: Franka Struve BU: v.l. Dr. Sebastian Eckl (Geschäftsführer ProCarement), Dr. Joachim Mörsdorf (Aufsichtsratsvorsitzender UGeF), Sabine Kramp (Geschäftsführerin UGeF), Christof Busch (Geschäftsführer ProCarement)

Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Ärz­te­netz­werk UGeF und der Fir­ma Pro­Ca­re­ment beschlossen

Das Ärz­te­netz UGeF und die Fir­ma Pro­Ca­re­ment, Erfin­der der Pro­H­erz App, arbei­ten zusam­men mit dem Ziel, die Ver­sor­gung chro­nisch kran­ker Men­schen zu ver­bes­sern und eine digi­ta­le Chro­ni­ker-Akte ein­zu­füh­ren. Außer­dem wird das Über­lei­tungs­ma­nage­ment an den Sek­to­ren­gren­zen (ambu­lan­te oder sta­tio­nä­re Behand­lung) und die Not­fallak­te opti­miert. Die Men­schen in Deutsch­land wer­den immer älter, sind aber auch immer häu­fi­ger mehr­fach erkrankt, haben mehr als eine
chro­ni­sche Erkran­kung. Bei Men­schen über 65 Jah­ren betrifft das zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung. Dies bedeu­tet auch, dass die The­ra­pie kom­ple­xer wird, der Arzt aber auch gleich­zei­tig mehr Pati­en­ten betreu­en muss.

Um die Ver­sor­gungs­qua­li­tät hier zu ver­bes­sern und Not­fäl­le zu ver­mei­den oder frü­her zu erken­nen, setzt die UGeF gemein­sam mit der Forch­hei­mer Fir­ma Pro­Ca­re­ment digi­ta­le Tech­no­lo­gien ein. Am Anfang pro­fi­tie­ren Pati­en­ten mit Herz­in­suf­fi­zi­enz von der ver­bes­ser­ten Ver­sor­gung und dem Auf­bau der vir­tu­el­len Herz­pra­xis. Dafür bekom­men Pati­en­ten eine Appli­ka­ti­on und Mess­ge­rä­te, z.B. für den Blut­druck und die Sauer­stoff­sät­ti­gung zur Ver­fü­gung gestellt. Soll­te sich das Krank­heits­bild ver­schlech­tern, erken­nen das die Pfle­ge­kräf­te bei Pro­Ca­re­ment sehr schnell, unter­stützt durch einen Algo­rith­mus, und ergrei­fen mit den Ärz­ten der UGeF die rich­ti­gen Maß­nah­men. Schwe­re Ver­läu­fe und Not­fäl­le kön­nen so ver­mie­den wer­den. Zusätz­lich erhal­ten die Pati­en­ten wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen in der Appli­ka­ti­on über ihre Erkran­kung und die The­ra­pie. Die Pfle­ge­kräf­te im Pro­Ca­re­ment Ver­sor­gungs­zen­trum ste­hen den Pati­en­ten auch als Trai­ner zur Ver­fü­gung, wenn es um das Krank­heits- und The­ra­pie­ver­ständ­nis, die rich­ti­ge Ernäh­rung oder Bewe­gung geht. Im Ver­lauf soll das Ange­bot noch auf wei­te­re chro­ni­sche Erkran­kun­gen erwei­tert wer­den, wie den Blut­hoch­druck, die Depres­si­on und Dia­be­tes. Ihre Gesund­heit liegt uns am Herzen!

Vor­zei­ge­mo­dell für die Behand­lung chro­nisch kran­ker Menschen

Die Pfle­ge­kräf­te im Ver­sor­gungs­zen­trum ste­hen den Pati­en­ten auch als Ansprech­part­ner bei Fra­gen zur Erkran­kung und der The­ra­pie zur Ver­fü­gung und tre­ten früh mit dem behan­deln­den Haus­arzt, dem Kar­dio­lo­gen oder dem Kli­ni­kum in Kon­takt. So kann gemein­sam in der Regi­on Forch­heim, des Medi­cal Val­leys, mit den Ärz­ten, den Pati­en­ten und inno­va­ti­ven Fir­men, ein Vor­zei­ge­mo­dell für die Behand­lung chro­nisch kran­ker Men­schen geschaf­fen wer­den, unnö­ti­ge Not­fäl­le vermieden
und die Lebens­qua­li­tät der Pati­en­ten ver­bes­sert werden.

Gesund­heits­ak­te

Mit der Ein­füh­rung einer Gesund­heits­ak­te in der UGeF stellt Pro­Ca­re­ment unter der Kon­trol­le der Pati­en­ten eine mobi­le Appli­ka­ti­on zur Ver­fü­gung, die den Ver­lauf des Krank­heits­ge­sche­hens eines Pati­en­ten doku­men­tiert und, mit Ein­ver­ständ­nis des Pati­en­ten und daten­schutz­kon­form, den Ärz­ten der UGeF und der Kli­ni­ken bei Bedarf zur Ver­fü­gung steht. Neben den Ver­laufs­pa­ra­me­tern der Erkran­kung, ent­hält die Gesund­heits­ak­te die Dia­gno­sen, den Medi­ka­men­ten­plan, den The­ra­pie­ka­len­der, eine Not­fallak­te und wich­ti­ge Kon­tak­te. So soll sicher­ge­stellt wer­den, wann immer ein Pati­ent zu einem Arzt oder in die Kli­nik kommt, alle Infor­ma­tio­nen sofort zur Ver­fü­gung ste­hen und der behan­deln­de Arzt die best­mög­li­che Ent­schei­dung tref­fen kann. Zudem kön­nen so Dop­pel­un­ter­su­chun­gen ver­mie­den und Zeit gespart wer­den. Die wich­ti­gen Minu­ten, die bei medi­zi­ni­schen Not­fäl­len eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len kön­nen, kann man hier durch büro­kra­ti­sche Zeit­er­spar­nis gewinnen.

Unter die­sem Link kann die App eine Woche lang kosten­los akti­viert und gete­stet wer­den: https://​pro​ca​re​ment​.com/​p​r​o​h​e​r​z​-​t​e​s​t​en/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.