Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 11.07.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen – Stadt

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Sach­be­schä­di­gung einer Parkbank

Ecken­tal – Am 10.07.2021 gegen 09.15 Uhr ging die Mel­dung ein, dass eine Park­bank in Ecken­tal, Orchideenstraße/​B2 beschä­digt wur­de. Die Holz­bret­ter wur­den her­aus­ge­ris­sen und die Bank dadurch unbe­nutz­bar. Der Sach­scha­den beläuft sich auf einen drei­stel­li­gen Betrag. Hin­wei­se auf einen Täter nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land unter der 09131/760–514 entgegen.

Ver­kehrs­un­fall unter Alkoholeinfluss

Utten­reuth – Wei­her – Am Sonn­tag­früh (11.07.2021) fuhr eine 23jährige Frau aus Nürn­berg mit ihrem Pkw auf der Staats­stra­ße 2243 von Kalch­reuth in Rich­tung Wei­her. An der Ein­mün­dung zur Staats­stra­ße 2240 woll­te sie eigent­lich nach links in Rich­tung Wei­her abbie­gen, fuhr jedoch gera­de­aus, tou­chier­te einen Baum und kam im angren­zen­den Feld zum Ste­hen. Im Rah­men der Unfall­auf­nah­me stell­te sich her­aus, dass die Frau einen Alko­hol­wert von 1,16 Pro­mil­le in der Atem­luft hat­te, was den Fahr­feh­ler erklär­te. Am Baum wur­de die Rin­de abge­schält. Der Pkw der Unfall­ver­ur­sa­che­rin erlitt einen wirt­schaft­li­chen Total­scha­den und war nicht mehr fahr­be­reit, wes­halb ein Abschlepp­dienst den Pkw barg und abschlepp­te. Der Füh­rer­schein der Frau wur­de sicher­ge­stellt. Sie erwar­tet nun ein Straf­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Straßenverkehr.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Nöti­gung im Straßenverkehr

Heß­dorf – Am Sams­tag, den 10.07.2021, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 11.10 Uhr, kam es im Bereich der Ein­mün­dung der bei­den Staats­stra­ßen (Heß­dorf-Gro­ßen­see­bach) zu einer Nöti­gung im Straßenverkehr.

Der Fah­rer eines schwar­zen VW Pas­sat fuhr von Hann­berg kom­mend in Rich­tung Dechsendorf.

Dabei wur­de er von einem schwar­zen Audi Q7 überholt.

Dar­auf­hin stell­te der Audi-Fah­rer sei­nen Pkw auf Höhe der Abzwei­gung Gro­ßen­see­bach quer und brach­te so den VW Pas­sat zum Stehen.

Es kam zum Wort­ge­fecht zwi­schen den bei­den Fahrzeugführern.

Danach set­zen bei­de ihre Fahrt fort.

Es wer­den nun Zeu­gen gesucht, die ins­be­son­de­re zum Über­hol­vor­gang und zum Aus­brems­ma­nö­ver durch den Audi-Fah­rer Anga­ben machen können.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se hier­zu nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Höchstadter Poli­zist ret­tet jun­ge Frau vorm Ertrinken

Zu einer dra­ma­ti­schen Ret­tungs­ak­ti­on kam es Sams­tag­nach­mit­tag (10.07.2021, 17:00 Uhr) in Höchstadt a.d. Aisch. Hier­bei muss­te eine 18-jäh­ri­ge aus dem Hoch­was­ser geret­tet werden.

Wegen Ver­kehrs­un­fall in Höchstadt gestrandet

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen, hat­te die jun­ge Frau zuvor einen klei­ne­ren Ver­kehrs­un­fall auf der A3. Anschlie­ßend wur­de sie mit ihrem beschä­dig­ten Fahr­zeug zu einen Abschlepp­dienst nach Höchstadt ver­bracht. Dort ange­kom­men, woll­te sie sich von einer Freun­din in Grems­dorf abho­len lassen.

Han­dy navi­gier­te die Frau in das Überschwemmungsgebiet

Die orts­frem­de Frau ließ sich dar­auf­hin von ihrem Han­dy von der Gro­ßen Bau­ern­gas­se nach Grems­dorf navi­gie­ren. Hier­bei muss­te sie jedoch das Über­schwem­mungs­ge­biet auf der Ver­bin­dungs­stra­ße von Höchstadt nach Grems­dorf überqueren.

Trotz deut­li­cher Warn­schil­der ver­such­te die jun­ge Frau das Hoch­was­ser zu Fuß zu über­que­ren. Auf­grund des Hoch­was­sers hat­te die Aisch an die­ser Stel­le eine Brei­te von ca. 200 Metern und ein Tie­fe von bis zu 1,50 Metern.

Die Frau unter­schätz­te hier­bei die Strö­mung und wur­de fluss­ab­wärts mitgerissen.

Ret­tungs­ak­ti­on durch die Polizei:

Anwoh­ner der Brücken­stra­ße in Grems­dorf wur­den auf die Hil­fe­schreie der Frau auf­merk­sam und ver­stän­dig­ten den Not­ruf, wor­auf die Poli­zei Höchstadt und die Feu­er­wehr Höchstadt alar­miert wurden.

Die ein­tref­fen­den Strei­fen­be­sat­zun­gen konn­ten die hilf­lo­se Frau kurz dar­auf sich­ten. Hier­bei befand sie sich bereits ca. 150 Meter fluss­ab­wärts in mit­ten der Flu­ten und ver­such­te ver­geb­lich gegen die Strö­mung zu schwim­men. Der Ver­such die Frau mit­tels Laut­spre­cher­durch­sa­ge zu beru­hi­gen blieb auf­grund der Ent­fer­nung erfolglos.

Da die Frau droh­te zu ertrin­ken, sprang ein 39-jäh­ri­ger Poli­zei­be­am­ter und aus­ge­bil­de­ter Ret­tungs­schwim­mer in das Was­ser und ver­such­te die Dame zu retten.

Kurz dar­auf konn­te der Beam­te die Frau errei­chen und mit­tels einem Ret­tungs­seil an sich sichern. Zusam­men konn­ten sie das ret­ten­de Ufer errei­chen und durch die Feu­er­wehr Höchstadt gebor­gen werden.

Die jun­ge Frau erlitt eine leich­te Unter­küh­lung sowie einen leich­ten Schock. Sie konn­te kurz dar­auf von ihrer Freun­din im Kran­ken­haus Höchstadt abge­holt werden.

Aus gege­be­nen Anlass warnt die Poli­zei davor, Hoch­was­ser-Warn­schil­der zu miss­ach­ten und den Fluss mit sei­nen teils erheb­li­chen Strö­mun­gen zu betreten.

Höchstadt an der Aisch – Verkehrsunfallflucht

Im Rah­me des Hoch­was­ser­ein­sat­zes sperr­ten Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr am Mor­gen des 10.07.2021 (10.07.2021, 07:15 Uhr) eine Durch­fahrts­stra­ße in Höchstadt an der Aisch. Ein unein­sich­ti­ger Ver­kehrs­teil­neh­mer ver­such­te an den Ein­satz­kräf­ten vorbeizufahren.

Um den Ver­kehrs­teil­neh­mer am Wei­ter­fah­ren zu hin­dern, stell­te der Feu­er­wehr­mann sich vor das Fahr­zeug. Der Fahr­zeug­füh­rer fuhr den­noch erneut los und fuhr dem Feu­er­wehr­mann auf den Fuß. Auf­grund der Stahl­kap­pen im Stie­fel kam es zu kei­nen grö­ße­ren Ver­let­zun­gen. Nach einem kur­zen Gespräch fuhr der Fahr­zeug­füh­rer davon, ohne sei­nen Pflich­ten als Unfall­be­tei­lig­ter nachzukommen.

Auf­grund der Hin­wei­se konn­te der Ver­ur­sa­cher kurz dar­auf ermit­telt wer­den. Ihm droht nun eine Anzei­ge wegen uner­laub­ten Ent­fer­nen von Unfallort.

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